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Das Wichtigste in KürzeVorher mit Chef sprechen?Kündigung richtig einreichenFristgerechte KündigungAn wen Kündigung?Anspruch auf ArbeitszeugnisProfessionell gehenWas nach der Kündigung?

Du willst kündigen – aber richtig? Dann bist du hier genau richtig. Eine Kündigung ist mehr als nur ein formaler Schritt, denn sie ist ein wichtiger Meilenstein in deiner beruflichen Laufbahn. Ob du dich neu orientieren willst, ein Jobangebot angenommen hast oder einfach einen klaren Schlussstrich ziehen möchtest: Jetzt kommt es darauf an, professionell vorzugehen.

Doch was gilt es beim Kündigungsschreiben, der Kündigungsfrist oder dem Kündigungsgespräch mit dem*der Vorgesetzten zu beachten? Was passiert nach der Kündigung und wie sicherst du dir ein gutes Arbeitszeugnis? In diesem Ratgeber findest du Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um deine Kündigung und viele Tipps für deinen nächsten Karriereschritt.

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Das Wichtigste in KürzeVorher mit Chef sprechen?Kündigung richtig einreichenFristgerechte KündigungAn wen Kündigung?Anspruch auf ArbeitszeugnisProfessionell gehenWas nach der Kündigung?

Das Wichtigste in Kürze

Soll ich vor meiner Kündigung mit meinem Arbeitgeber sprechen?

Ein persönliches Kündigungsgespräch mit deinem Arbeitgeber ist der richtige erste Schritt, bevor du dein Kündigungsschreiben schriftlich einreichst. So kündigst du nicht nur formell, sondern gibst deinem*deiner Vorgesetzten auch die Möglichkeit, deine Entscheidung besser nachzuvollziehen.

Ein persönliches Gespräch schafft Klarheit und gibt euch beiden die Chance, den weiteren Ablauf gut zu planen. Du kannst deinen letzten Arbeitstag und die Übergabe deiner Aufgaben frühzeitig abstimmen. Gleichzeitig kann das Unternehmen rechtzeitig mit der Suche nach einer passenden Nachfolge beginnen.

Auch, wenn du deinen Job kündigst, drückst du weiterhin Wertschätzung für dein Team und deinen Arbeitgeber aus. So sicherst du dir nicht nur ein wohlwollendes Arbeitszeugnis, sondern auch gute Kontakte für die Zukunft. Wer weiß, in welchem Unternehmen ihr euch vielleicht wieder begegnet?

Muss ich einen Grund für meine Kündigung nennen?

Du bist nicht verpflichtet, einen Kündigungsgrund zu nennen, weder im Kündigungsschreiben noch im persönlichen Gespräch. Du kannst es aber tun.

Das Kündigungsgespräch bietet dir den passenden Rahmen, deine Entscheidung mitzuteilen und wichtige Fragen zu klären. Gleichzeitig gibst du deiner Führungskraft die Möglichkeit, auf deine Entscheidung zu reagieren. Ein offenes und respektvolles Gespräch sorgt dafür, dass dein Arbeitsverhältnis auch am Ende professionell und wertschätzend bleibt.

Wenn du dich dafür entscheidest einen Grund für deine Kündigung zu nennen, achte auf eine sachliche Formulierung und bleib klar in deiner Botschaft. Es reicht, wenn du einen kurzen Hinweis gibst, zum Beispiel auf eine neue berufliche Herausforderung oder einen Wechsel, der besser zu deinen aktuellen Zielen passt.

Vermeide es, verschiedene Gründe aufzuzählen oder ausführlich zu erklären, was nicht funktioniert hat. Fokussiere dich lieber auf das Positive: Wertschätzung für das Team, Dank für die Erfahrungen oder Anerkennung für das Unternehmen.

Wie reiche ich meine Kündigung richtig ein?

Eine Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Eine mündliche Kündigung ist unzulässig – das regelt § 623 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Auch eine Kündigung per E-Mail reicht nicht aus; das Kündigungsschreiben muss in Briefform im Original vorliegen und mit deinem vollen Namen unterschrieben sein.

Muss ich meine Kündigung unterschreiben?

Du musst deine Kündigung im Original handschriftlich unterschreiben. Eine digitale Unterschrift ist nicht gültig.

Ein professionelles Kündigungsschreiben ist wie ein klassischer Brief aufgebaut und daher schnell geschrieben. Hier erfährst du, worauf es ankommt, damit deine Kündigung rechtlich wirksam ist:

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Wo finde ich eine Vorlage für ein Kündigungsschreiben?

Hier findest du eine Vorlage für ein Kündigungsschreiben:

[Dein Name]

[Deine Adresse]

 

[Unternehmensname]

[Adresse des Unternehmens]

 

[Ort], [Datum]

 

Kündigung meines Arbeitsvertrags

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meinen Arbeitsvertrag fristgerecht zum [Datum].

Ich bitte Sie, mir den Eingang dieser Kündigung sowie das Beendigungsdatum schriftlich zu bestätigen. Zudem bitte ich um die Ausstellung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses.

Vielen Dank für die Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

[Deine handschriftliche Unterschrift]

Wann ist meine Kündigung fristgerecht eingereicht?

Deine Kündigung ist fristgerecht, wenn du die im Arbeitsvertrag oder gesetzlich festgelegte Kündigungsfrist einhältst. Welche Frist gilt, hängt von deinem Vertrag und deinem Beschäftigungsstatus ab.

Im Arbeitsvertrag ist meist eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monats- oder Quartalsende geregelt. Diese Frist gilt dann verbindlich, sowohl für dich als Arbeitnehmer*in als auch für deinen Arbeitgeber.

Gibt es keine vertragliche Regelung, dann gelten gesetzliche Fristen, die im § 622 BGB geregelt sind. Dort heißt es, dass die Frist für eine Kündigung mindestens vier Wochen betragen muss, gerechnet jeweils zum 15. eines Monats oder zum Monatsende. Nur in der Probezeit beläuft sich die Kündigungsfrist auf zwei Wochen und das Beschäftigungsverhältnis kann an jedem beliebigen Tag enden.

Eine Ausnahme ist die fristlose Kündigung: Dabei musst du die Kündigungsfrist nicht einhalten. Allerdings musst du in solchen Fällen einen schwerwiegenden Grund nachweisen, zum Beispiel grobe Beleidigungen, körperliche Gewalt oder Zahlungsverzug seitens des Arbeitgebers.

Kann ich meine Kündigung zurückziehen?

Du kannst deine Kündigung nicht einseitig zurückziehen. In der Regel ist deine Kündigung für beide Vertragspartner verbindlich, sobald dein Kündigungsschreiben unterschrieben, schriftlich eingereicht und bei deinem Arbeitgeber eingegangen ist.

Wenn du deine Kündigung dennoch rückgängig machen möchtest, brauchst du die ausdrückliche Zustimmung deines Arbeitgebers. Nur wenn beide Seiten einverstanden sind, kann das Arbeitsverhältnis fortgesetzt werden.

Eine Frau im Büro räumt Stifte in eine Box.
Ob mit oder ohne neuen Job in der Hinterhand: Richtig zu kündigen, ist für den weiteren Karriereweg immer von Vorteil. © DC_Studio/EyeEm 

An wen muss ich meine Kündigung schicken?

In der Regel richtest du dein Kündigungsschreiben an die Personalabteilung oder direkt an deine*n Vorgesetzte*n.

Wie gehe ich sicher, dass meine Kündigung angekommen ist?

Wenn du deine Kündigung nicht persönlich übergibst, verschickst du sie am besten per Einschreiben. Denn so erhältst du von der Post eine Empfangsbestätigung, die je nach Art des Einschreibens von dem*der Empfänger*in unterschrieben werden muss. 

Bei großen Unternehmen ist es zudem sinnvoll, in der Adresszeile der Empfängeradresse den Zusatz „zu Händen“ zu verwenden, damit deine Kündigung nicht im internen Briefverkehr verloren geht.

Hier erfährst du, wie du „zu Händen“ richtig verwendest und abkürzt und welche modernen Alternativen es gibt: „Zu Händen“ richtig abkürzen und verwenden

Habe ich mit meiner Kündigung Anspruch auf ein Arbeitszeugnis?

Als Arbeitnehmer*in hast du nach § 630 BGB den Rechtsanspruch auf ein Arbeitszeugnis. Da dieser Anspruch bereits ab dem Beginn der Kündigungsfrist besteht, kannst du das Zeugnis frühzeitig für eine Bewerbung bei anderen Arbeitgebern nutzen.

Deshalb nochmal der wichtige Hinweis: Vergiss keinesfalls, dein Arbeitszeugnis frühzeitig anzufordern. Beachte dabei, dass ein Arbeitszeugnis deine Jobchancen je nach Formulierung erhöhen oder schlimmstenfalls auch verringern kann.

Eine Kündigung kann das Verhältnis zu deiner Führungskraft auf die Probe stellen. Damit es in der wahrscheinlich eh schon angespannten Situation nicht zu Problemen mit deinem Arbeitszeugnis kommt, kannst du bereits vor der Kündigung mit deiner Führungskraft darüber sprechen. Mehr zum Thema erfährst du in unserem Ratgeber „Das Arbeitszeugnis“.

Wie verlasse ich das Unternehmen professionell nach meiner Kündigung?

Nutze deinen letzten Arbeitstag, um dich von Kolleg*innen und deinem Unternehmen zu verabschieden. Deinen Abschied gestaltest du nach den Gepflogenheiten im Team und deinem eigenen Wunsch. Ein paar Snacks, Kuchen oder ein gemeinsames Getränk zum Abschied kommen immer gut an.

Auch, wenn du mit deinem Arbeitgeber oder einigen Kolleg*innen nicht im Guten auseinandergehst, bleibst du professionell. In diesem Fall ist eine freundliche Abschiedsmail an das gesamte Team die beste Wahl.

Mehr Tipps im Umgang mit schwierigen Kolleg*innen, findest du hier: Probleme mit Kollegen: Umgang mit schwierigen Kollegen

Weitere Tipps, was du gegen Mobbing am Arbeitsplatz (auch durch Vorgesetzte) tun kannst, findest du hier: Mobbing am Arbeitsplatz: Wie du mit Bossing & Staffing am besten umgehst

Was mache ich nach meiner Kündigung?

Nach deiner Kündigung gibt es vier zentrale Dinge, die du machen musst, um deine Karriere erfolgreich fortzuführen:

  1. Arbeitslos melden und einen neuen Job suchen
  2. Bewerbungen schreiben
  3. Deine Übergabe gestalten
  4. Arbeitsmoral aufrechthalten

Wenn du selbst kündigst, musst du mit einer Sperrzeit von drei Monaten rechnen. In dieser Zeit hast du in der Regel keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Du kannst dich frühstens drei Monate vor Beginn deiner Arbeitslosigkeit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden.

Wichtig: Melde dich spätestens am ersten Tag deiner Arbeitslosigkeit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos, wenn du keinen neuen Job hast. Die Arbeitslosmeldung ist eine wichtige Pflicht, wenn du Arbeitslosengeld beantragen möchtest. Nur so sicherst du dir deinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung.

Unser Tipp: Du kannst die Sperrzeit umgehen, indem du nach deiner Kündigung nahtlos in ein neues Arbeitsverhältnis übergehst. Stepstone hilft dir dabei, schnell den richtigen Job zu finden. Denn: Jobs sind unser Job.

Auf stepstone.de findest du tausende aktuelle Stellenangebote – und bestimmt ist auch dein nächster Traumjob dabei.

2. Wie schreibe ich nach meiner Kündigung überzeugende Bewerbungen?

Deine Kündigung ist kein Rückschritt, sondern der perfekte Zeitpunkt für einen Neuanfang. Nutze diesen Moment als echten Karriereschritt und zeig mit deinen Bewerbungen, was in dir steckt.

Du hast auf Stepstone spannende Jobangebote für deinen nächsten Jobwechsel entdeckt? Dann findest du bei uns auch die passenden Ratgeber und Tools, um deine Bewerbungsunterlagen stark aufzustellen.

Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen überzeugenden Lebenslauf: Lebenslauf schreiben: Inhalt, Aufbau und Tipps zum Design (mit Vorlagen)

Wenn du dir Zeit sparen möchtest, probier doch den Stepstone Lebenslauf-Generator aus: Mit nur wenigen Angaben erstellt das KI-gestützte Bewerbungstool einen professionellen Lebenslauf, der Personaler*innen überzeugt:

Nutze auch dein Bewerbungsschreiben als Karrierebooster. Hier findest du wertvolle Tipps und Tricks, wie du ein Bewerbungsschreiben erstellst, das dich von anderen Bewerber*inne abhebt: Bewerbungsschreiben: Format, Aufbau und Inhalt (mit Vorlagen, Beispielen und Checkliste)

Wenn du es dir auch beim Bewerbungsschreiben einfach machen möchtest, nutz doch direkt den Stepstone Anschreiben-Generator: Unser smartes Tool erstellt dir in wenigen Sekunden ein individuelles Anschreiben, das wirklich Eindruck macht:

3. Wie gestalte ich nach meiner Kündigung eine professionelle Übergabe?

Eine professionelle Übergabe sorgt dafür, dass dein Arbeitsverhältnis sauber abgeschlossen wird. Ziel ist, dass deine Aufgaben auch nach deinem Weggang reibungslos weiterlaufen. Versuche daher, in den letzten Wochen möglichst viele deiner Projekte selbst abzuschließen.

Dort, wo das nicht gelingt, hilft eine strukturierte Dokumentation. Halte wichtige Informationen, Zuständigkeiten, Fristen und Absprachen schriftlich fest, so machst du es deinem*deiner Nachfolger*in deutlich leichter, sich einzuarbeiten. Optimal ist es natürlich, wenn dein*e Nachfolger*in schon feststeht und du ihn*sie persönlich einarbeiten kannst. Niemand kennt deine Aufgaben, Tools und Kontakte besser als du selbst.

Zur professionellen Übergabe gehört auch, alle externen Partner*innen, Dienstleister oder andere geschäftliche Kontakte über deine Kündigung zu informieren. Gib dabei auch weiter, an wen sie sich künftig wenden können.

Dein*e Vorgesetzte*r sollte spätestens an einem deiner letzten Arbeitstage eine Übersicht über den aktuellen Stand deiner Projekte erhalten. So sorgst du für einen sauberen Abschluss.

Weitere wichtige Schritte im Offboarding erfährst du hier: Der perfekte Abgang: Dein Guide für ein erfolgreiches Offboarding

4. Muss ich nach meiner Kündigung normal weiterarbeiten?

Auch, wenn du bald das Unternehmen verlässt, bleibst du bis zum letzten Arbeitstag Teil des Teams. Wer jetzt nachlässt, riskiert nicht nur die Stimmung im Unternehmen, sondern auch seinen guten Ruf. Dein Verhalten in den letzten Wochen bleibt Kolleg*innen und Vorgesetzten besonders im Gedächtnis.

Ein positives Image oder ein guter Ruf in der Branche, den du dir über die letzten Monate oder Jahre aufgebaut hast, nimmt schnell Schaden, besonders dann, wenn du deine Aufgaben nicht mehr ernst nimmst. Dein neuer Arbeitgeber wird wenig begeistert sein, wenn es sich herumspricht, dass du bei deinem letzten Job unprofessionell verlassen hast.

Lara Kieninger, unsere Expertin rund um das Thema Karriere, bringt es auf den Punkt:

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Wer bis zum letzten Arbeitstag professionell und engagiert bleibt, hat einen entscheidenden Vorteil: Er stärkt seine berufliche Reputation und bleibt sowohl Kollegen als auch Vorgesetzten positiv in Erinnerung. Ein gutes Arbeitszeugnis, Empfehlungen und Referenzen sowie die Möglichkeit zur Rückkehr – all das hängt auch von einem souveränen Abschied ab.

- Lara Kieninger, Karriere-Expertin und Personalerin bei StepstoneClosing quote for citation

Weitere Tipps für deinen letzten Arbeitstag findest du hier: Letzter Arbeitstag: To-Dos, Checkliste und Tipps

Disclaimer: Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft. Die in diesem Artikel veröffentlichten Rechtsgrundlagen wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben aber keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Richtigkeit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr wird nicht übernommen. Insbesondere übernimmt The Stepstone Group Deutschland GmbH keinerlei Haftung für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die direkte oder indirekte Nutzung der bereitgestellten Inhalte entstehen.

FAQ zum richtig kündigen

Was muss ich bei einer Kündigung beachten?

Deine Kündigung muss schriftlich erfolgen, eine E-Mail oder ein mündliches Gespräch reichen rechtlich nicht aus. Wichtig ist, dass du das Kündigungsschreiben eigenhändig unterschreibst und es deiner Führungskraft oder der Personalabteilung rechtzeitig zustellst, am besten persönlich oder per Einschreiben. Achte außerdem darauf, dass du die gültige Kündigungsfrist einhältst und dir den Eingang deiner Kündigung schriftlich bestätigen lässt.

Wie schreibe ich eine professionelle Kündigung?

Ein professionelles Kündigungsschreiben ist sachlich, klar und freundlich. Es enthält: • Einen Briefkopf, • den Ort und das Datum der Unterschrift, • eine einfache Betreffzeile wie „Kündigung meines Arbeitsvertrags“, • eine klare Formulierung, zu welchem Datum du kündigst, • die Bitte um schriftliche Bestätigung und ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, • einen kurzen Dank für die Zusammenarbeit, • sowie deine handschriftliche Unterschrift.

Welche Kündigungsfrist gilt für mich?

Wenn dein Arbeitsvertrag eine Kündigungsfrist nennt (z. B. drei Monate zum Monatsende), gilt diese Frist. Gibt es keine vertragliche Regelung, gilt die gesetzliche Frist nach § 622 BGB.

Wie kündige ich, ohne die Beziehung zum Arbeitgeber zu belasten?

Mit Respekt, Klarheit und Professionalität. Sprich deine Kündigung zuerst im persönlichen Gespräch an, bevor du das Schreiben übergibst. Wertschätzung für dein Team und deinen Arbeitgeber ist dabei entscheidend, besonders im Kündigungsgespräch oder bei deinem Abschied. Vermeide Kritik im Kündigungsschreiben und bleib bis zum letzten Tag engagiert. So sicherst du dir ein gutes Arbeitszeugnis und hinterlässt einen positiven Eindruck.

Was sage ich im Kündigungsgespräch?

Sei ehrlich, aber sachlich. Wenn du einen Kündigungsgrund nennen möchtest, halte dich kurz und formuliere ihn positiv, etwa mit Verweis auf eine neue berufliche Herausforderung. Vermeide es, negative Erfahrungen ausführlich zu schildern. Nutze das Gespräch, um den weiteren Ablauf zu klären, z. B. zur Übergabe, zum Kündigungsdatum oder zur Ausstellung deines Zeugnisses.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um zu kündigen?

Den besten Zeitpunkt bestimmst du, aber er sollte gut geplant sein. Achte auf: • die Kündigungsfrist in deinem Vertrag • einen realistischen Übergabezeitraum • deine nächsten Schritte, z. B. Bewerbungen oder einen neuen Job Wenn du direkt nach der Kündigung nahtlos wechseln möchtest, solltest du den neuen Arbeitsvertrag bereits in der Tasche haben, so kannst du auch eine mögliche Sperrzeit beim Arbeitslosengeld vermeiden.

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