Selbstreflexion: Der erste Schritt in Richtung Wiedereinstieg nach der ElternzeitDiese rechtlichen Rahmenbedingungen solltest du kennenSteuerliche AspekteHilfestellungen für die Rückkehr in den Beruf nach der ElternzeitSchriftliche VorlagenFAQ – Häufig gestellte Fragen
Die Elternzeit neigt sich dem Ende zu und der Wiedereinstieg in den Beruf steht an – jetzt gibt es einiges zu klären. Gespräch mit dem Arbeitgeber, Steuern, Teilzeit, Kinderbetreuung: Damit du nicht den Überblick verlierst, findest du in diesem Artikel wertvolle Tipps, um deinen Wiedereinstieg reibungslos zu gestalten.
Inhalt
Selbstreflexion: Der erste Schritt in Richtung Wiedereinstieg nach der ElternzeitDiese rechtlichen Rahmenbedingungen solltest du kennenSteuerliche AspekteHilfestellungen für die Rückkehr in den Beruf nach der ElternzeitSchriftliche VorlagenFAQ – Häufig gestellte Fragen
Selbstreflexion: Der erste Schritt in Richtung Wiedereinstieg nach der Elternzeit
Der Wiedereinstieg nach der Elternzeit ist für viele frischgebackene Eltern aufregend und voller Herausforderungen. Schließlich bedeutet er nach einer längeren Auszeit den Weg zurück ins Berufsleben. Es ist völlig normal, dass Fragen und Unsicherheiten auftauchen: Wie klappt der Wiedereinstieg in den Beruf nach sehr langer Pause? Wie finde ich meinen Platz im Team wieder? Bin ich fachlich noch auf dem aktuellen Stand? Und schaffe ich es, Beruf und Familie in Einklang zu bringen?
Am besten beginnst du damit, dich gedanklich auf bevorstehende Veränderungen vorzubereiten und dir Klarheit über deine Ziele und Bedürfnisse für deinen Wiedereinstieg in den Berufsalltag zu verschaffen.
Folgende Fragen helfen dir dabei:
Was sind meine beruflichen Ziele? Überleg dir, welche Ziele du in Zukunft angehen möchtest. Sind seit der Elternzeit neue Pläne oder Prioritäten entstanden? Möchtest du in deinen alten Job zurück oder bist du vielleicht sogar bereit für eine berufliche Neuorientierung?
Welche Veränderungen gab es in meiner Branche? Erkundige dich, ob sich neue Technologien, Arbeitsweisen oder Branchentrends während deiner Abwesenheit entwickelt haben.
Bin ich auf dem aktuellen Stand meines Fachgebiets? Überprüfe, ob du zusätzliche Schulungen oder Weiterbildungen benötigst.
Wie kann ich Beruf und Familie in Einklang bringen? Überleg dir, welche Arbeitsmodelle oder Unterstützung bei der Kinderbetreuung dir helfen könnten, eine Balance zwischen Arbeit und Familie herzustellen.
Welche Unterstützung benötige ich von meinem Arbeitgeber? Mach dir Gedanken darüber, wie dich dein Arbeitgeber unterstützen kann – sei es durch flexible Arbeitszeiten, Hilfe bei der Wiedereingliederung oder andere Ressourcen.
Wie kann ich mein Selbstvertrauen stärken? Wenn du vor deiner Rückkehr unsicher bist, denk über Schritte nach, die dein Selbstvertrauen in deine Fähigkeiten und deine berufliche Kompetenz stärken. Du kannst dich z. B. fortbilden oder das Gespräch mit Kolleg*innen suchen.
Welche Prioritäten habe ich jetzt? Denk darüber nach, was dir aktuell am wichtigsten ist und wie du deine Prioritäten mit deinem Beruf vereinbaren kannst.Wiedereinstieg in den Beruf:
Diese rechtlichen Rahmenbedingungen solltest du kennen
Nach den Gedanken über deine persönlichen Bedürfnisse für deine Rückkehr in die Berufswelt solltest du dich auch über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren und etwaige Fragen abklären.
Kündigungsschutz
Mit Anmeldung der Elternzeit ist für dich ein besonderer Kündigungsschutz eingetreten. Dein Arbeitgeber kann dir also bis zum Ende der Elternzeit nur in Ausnahmefällen kündigen (sollte er eine Kündigung aussprechen, wird diese von der zuständigen Landesbehörde geprüft – ohne ihre Zustimmung keine Entlassung). Der Kündigungsschutz erlischt mit dem Ende der Elternzeit oder, sobald dein Kind 15 Monate alt wird. Der Arbeitgeber muss sich allerdings an die regulären Kündigungsvoraussetzungen und -fristen halten.
Recht auf einen vergleichbaren Arbeitsplatz
Wenn du nach der Elternzeit wieder in deinen Job zurückkehrst, gelten in der Regel dieselben Arbeitsbedingungen wie vorher. Das bedeutet, dass dein Vertrag und dessen ursprüngliche Bedingungen (z. B. Qualifikation, Bezahlung, Arbeitszeit und -ort) wieder aktiv sind, sobald die Elternzeit endet.
Dein Arbeitgeber hat gewisse Möglichkeiten, den Arbeitsinhalt, den Ort und die Arbeitszeiten festzulegen. Allerdings darf dies deine Situation nicht verschlechtern. Die neue Tätigkeit sollte im Großen und Ganzen dem entsprechen, was in deinem Arbeitsvertrag steht und was du zuvor gemacht hast.
Teilzeit: Rechtliche Rahmenbedingungen
Du möchtest nach der Elternzeit deine Arbeitszeit reduzieren und in Teilzeit arbeiten? Die erste Voraussetzung dafür, dass das Unternehmen das Teilzeit-Arbeitsmodell unterstützt. Grundsätzlich hast du Anspruch auf eine geringere Arbeitszeit, wenn dein Arbeitgeber in der Regel mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigt und dein Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht.
Wenn du deine Arbeitszeit verringern möchtest, musst du dies spätestens drei Monate im Voraus schriftlich oder mündlich anmelden. Gib dabei auch an, um wie viele Stunden du deine Arbeitszeit reduzieren möchtest.
Es gibt übrigens die Möglichkeit, eine befristete Teilzeitvereinbarung zu treffen. Das ist sinnvoll, denn du minimierst so das Risiko, später nicht mehr auf die ursprüngliche Stundenzahl aufstocken zu können. Für Beschäftigte in Unternehmen mit mehr als 45 Mitarbeitern bietet das Teilzeit- und Befristungsgesetz die Möglichkeit der sogenannten Brückenteilzeit. Diese erlaubt eine zeitlich begrenzte Teilzeitarbeit mit einem Rückkehrrecht zur ursprünglichen Arbeitszeit. Die reduzierte Arbeitszeit kann für mindestens ein Jahr und maximal fünf Jahre festgelegt werden und kann nach Ablauf erneut beantragt werden.
Steuerliche Aspekte
Beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit gibt es verschiedene steuerliche Aspekte zu beachten:
Steuerklasse: Nach der Elternzeit kannst du deine Steuerklasse ändern. Vielleicht bist du wie viele Eltern vor Beginn der Elternzeit in die Steuerklasse III gewechselt, damit mehr vom Elterngeld übrig bleibt. Nach der Elternzeit kannst du wieder in die alte Steuerklasse zurückkehren. Das lohnt sich häufig, um die Steuerabgaben zu reduzieren, wenn du wieder mehr verdienst. Wende dich im Zweifelsfall an eine*n Steuerberater*in und lass dich beraten, welche Steuerklasse in deiner Situation die beste ist.
Kindergeld und Kinderfreibetrag: Prüfe, ob sich deine steuerliche Situation in Bezug auf das Kindergeld oder den Kinderfreibetrag ändert, wenn du wieder arbeiten gehst. Unter Umständen kannst du hier Änderungen vornehmen, um steuerliche Vorteile zu nutzen.
Werbungskosten: Mit dem Wiedereinstieg in den Beruf können auch berufsbedingte Aufwendungen wie Arbeitsmittel oder Fahrten zur Arbeit steuerlich geltend gemacht werden. Halte Belege und Nachweise über deine Ausgaben sorgfältig fest, um diese gegebenenfalls in der Steuererklärung anzugeben.
Betriebliche Kinderbetreuung: Manche Arbeitgeber bieten betriebliche Kinderbetreuungsleistungen an, die steuerliche Vorteile bringen können. Informier dich, ob dein Unternehmen solche Leistungen anbietet und ob du davon profitieren kannst.
Tipp
Wende dich an eine*n Steuerberater*in, um deine individuelle steuerliche Situation zu bewerten und mögliche steuerliche Vorteile bei deinem Wiedereinstieg nach der Elternzeit optimal zu nutzen.
Hilfestellungen für die Rückkehr in den Beruf nach der Elternzeit
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wiedereingliederung nach der Elternzeit zu gestalten. Hier sind einige Tipps und Ansätze, die dir helfen können.
Teilzeit oder flexible Arbeitsmodelle
Viele Unternehmen bieten die Möglichkeit, nach der Elternzeit zunächst oder dauerhaft in Teilzeit zurückzukehren oder flexible Arbeitszeiten zu vereinbaren. Auch das stufenweise Hochfahren der wöchentlichen Arbeitsstunden ist vielerorts möglich. Solche flexiblen Arbeitsmodelle ermöglichen eine langsame Rückkehr in den Arbeitsalltag und erleichtert die Balance zwischen Beruf und Familie.
Home-Office oder Remote-Arbeit
In einigen Branchen ist die Arbeit von zu Hause aus oder remote möglich. Diese Option kann es Eltern erleichtern, Beruf und Familie zu vereinbaren, indem sie flexiblere Arbeitszeiten und eine bessere Integration in den Alltag erlaubt.
Kinderbetreuung
Natürlich stellt sich auch die Frage: Wer passt auf dein Kind auf, während du arbeitest? Nach der Elternzeit gibt es verschiedene Betreuungsmöglichkeiten für Kinder:
Kindertagesstätten oder Kindergarten: Dort kümmert sich qualifiziertes Personal um die Kinder und bietet soziale Interaktion sowie Bildung.
Tagesmütter oder -väter: Sie bieten eine familiäre Umgebung und betreuen normalerweise eine kleinere Gruppe von Kindern zu Hause.
Familienmitglieder: Großeltern oder andere Verwandte können eine vertraute Umgebung für die Betreuung bieten.
Nannies oder Au-pair: Sie ermöglichen flexible Betreuung von zu Hause aus – sind aber eher etwas für Familien mit genügend Platz, um die Kinder-Sitter*in auch bei sich zu beherbergen.
Flexible Arbeitszeiten oder Home-Office: Manche Eltern passen ihre Arbeitszeiten an, um die Betreuung teilweise selbst zu übernehmen und dennoch berufstätig sein.
Die Entscheidung hängt von den Bedürfnissen deines Kindes, Betreuungsoptionen, Finanzen und persönlichen Vorlieben ab. Wichtig ist, die beste Betreuung für das Kind und die eigenen Lebensumstände zu finden.
Verschiedene Anlaufstellen in Deutschland stehen bereit, um Eltern beim Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit zu unterstützen:
Bundesagentur für Arbeit: Hier wirst du zu Rückkehrprogrammen, Weiterbildungsmöglichkeiten und finanzieller Unterstützung beraten.
Familienbüros und Familienzentren: Sie bieten umfassende Beratung, auch spezifisch zum Wiedereinstieg und zur Kinderbetreuung. Informier dich über entsprechende Anlaufstellen in deiner Nähe.
Gleichstellungsstellen, wie zum Beispiel das Internetangebot www.perspektiven-schaffen.de, herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Hier gibt es Informationen zu Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zum Wiedereinstieg.
Online-Ressourcen: Es existieren zahlreiche Websites und Online-Plattformen, die Informationen, Ratgeber und Kurse zum Wiedereinstieg bereitstellen.
Fortbildungen und Weiterbildungen nutzen
Informier dich, ob dein Arbeitgeber Möglichkeiten zur Weiterbildung oder Fortbildung anbietet, um Mitarbeitende auf den neuesten Stand zu bringen und das Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten zu stärken.
Wiedereingliederungsprogramme im Unternehmen
Einige Unternehmen haben spezielle Programme zur Wiedereingliederung nach der Elternzeit entwickelt. Diese beinhalten z. B. Schulungen und Ressourcen für Mitarbeitende, die nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen.
Klare Kommunikation und transparente Erwartungen
Das A und O für den Wiedereinstieg ist eine offene Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer*in. Klar definierte Erwartungen, Ziele und Unterstützungsmöglichkeiten sollten besprochen werden, um eine reibungslose Wiedereingliederung zu ermöglichen.
Als Unterstützung für eine klare und zielführende Kommunikation mit deinem Arbeitgeber findest du nachfolgend zwei Textvorlagen.
Tipp
Bevor du wieder anfängst zu arbeiten, solltest du deine Rückkehr in den Job mit deinem Arbeitgeber besprechen. Zeig Initiative und bitte deine*n Vorgesetzte*n um ein Gespräch.
Schriftliche Vorlagen
Da man sich bei der Rückkehr aus der Babypause um so viel Organisatorisches kümmern muss, kommen hier zwei schriftliche Vorlagen, die dir die ersten Schritte erleichtern sollen. Pass die Muster rund um den Wiedereinstieg in den Beruf entsprechend deiner Situation an und füg relevante Informationen hinzu, wie zum Beispiel konkrete Termine oder spezifische Fragen an deinen Arbeitgeber.
Vorlage für das Rückkehrgespräch mit dem Arbeitgeber
Bevor du wieder anfängst zu arbeiten, solltest du deine Rückkehr in den Job mit deinem Arbeitgeber besprechen. Zeig Initiative und bitte deine*n Vorgesetzte*n um ein Gespräch. Du kannst dazu folgende E-Mail-Vorlage nutzen.
Betreff: Anfrage für ein Rückkehrgespräch nach meiner Elternzeit
Sehr geehrte*r [Name der vorgesetzten Person oder Ansprechperson],
ich hoffe, diese Nachricht erreicht Sie bei bester Gesundheit. Mein Name ist [Ihr Name], und ich befinde mich derzeit in Elternzeit, die voraussichtlich am [Datum] enden wird. Ich schreibe Ihnen, um ein Rückkehrgespräch zu vereinbaren, um die Details meiner Rückkehr in den Beruf zu besprechen. Nach meiner Zeit der Elternschaft freue ich mich darauf, meine berufliche Tätigkeit wieder aufzunehmen, und möchte den Übergang so reibungslos wie möglich gestalten. Ich bin überzeugt, dass ein Gespräch über meine Rückkehr in den Betrieb dazu beitragen wird, die nötigen Schritte zu planen und offene Fragen zu klären. In diesem Rückkehrgespräch würde ich gerne Folgendes besprechen:
Den genauen Zeitpunkt meiner Rückkehr in das Unternehmen
Arbeitszeitmodelle oder -anpassungen, die für mich und das Unternehmen vorteilhaft sind
Aktuelle Entwicklungen oder Veränderungen in meinem Verantwortungsbereich, sofern vorhanden
Die Möglichkeit, mich in neue Projekte oder Initiativen einzubinden, um nahtlos wieder einzusteigen
Sonstige Anliegen oder Fragen, die für einen erfolgreichen Wiedereinstieg relevant sind
Bitte lassen Sie mich wissen, ob es Ihnen möglich ist, ein Treffen für ein Rückkehrgespräch einzurichten, und nennen Sie mir gerne einen Terminvorschlag. Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Zeit und Ihre Unterstützung in dieser Angelegenheit und freue mich darauf, bald wieder Teil des Teams zu sein. Mit freundlichen Grüßen
[Dein Name] [Titel/Position] [Kontaktdaten]
Vorlage für den Antrag auf Teilzeit nach der Elternzeit
Einige Elternpaare entscheiden sich nach der Elternzeit, in Teilzeit wieder in den Beruf einzusteigen. Wenn du dazugehörst, findest du hier eine schriftliche Vorlage, um die Änderung deines Arbeitsmodells auf eine Teilzeitstelle zu beantragen. Du kannst den Antrag postalisch oder per E-Mail einreichen. Achtung: Dein Arbeitgeber muss spätestens drei Monate im Voraus von deiner geplanten Arbeitszeitverringerung erfahren.
Betreff: Antrag auf Teilzeit
Sehr geehrte*r Herr/Frau [Name der vorgesetzten Person oder Ansprechperson], hiermit beantrage ich die Verringerung meiner Arbeitszeit ab dem TT.MM.JJJJ von XY Wochenstunden auf XY Wochenstunden. Die Arbeitszeit sollte wenn möglich wie folgt verteilt sein: Montag, von ………. Uhr bis ………. Uhr Dienstag, von ………. Uhr bis ………. Uhr Mittwoch, von ………. Uhr bis ………. Uhr Donnerstag, von ………. Uhr bis ………. Uhr Freitag, von ………. Uhr bis ………. Uhr Samstag, von ………. Uhr bis ………. Uhr Sonntag, von ………. Uhr bis ………. Uhr
[ggf.] Die Verringerung meiner Arbeitszeit soll vorerst gelten bis zum TT.MM.JJJJ.
Sollten Sie mit diesem Vorschlag nicht einverstanden sein, bitte ich Sie um einen Termin zur Besprechung meiner zukünftigen Arbeitszeiten. Mit freundlichen Grüßen
[Deine Unterschrift] [Dein Name]
Disclaimer: Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft. Die in diesem Artikel veröffentlichten Rechtsgrundlagen wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben aber keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Richtigkeit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr wird nicht übernommen. Insbesondere übernimmt The Stepstone Group Deutschland GmbH keinerlei Haftung für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die direkte oder indirekte Nutzung der bereitgestellten Inhalte entstehen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Gibt es spezielle Weiterbildungsangebote für Rückkehrer nach der Elternzeit?
Ja, es gibt Programme für Schulungen und Mentoring nach der Elternzeit, um den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern. Sie helfen Eltern dabei, Fähigkeiten aufzufrischen, sich neu zu orientieren und/oder neue Kenntnisse zu erwerben. Außerdem können sie den Austausch mit anderen Rückkehrern unterstützen. Informationen zu solchen Programmen erhältst du u. a. über die Agentur für Arbeit. Häufig werden sie auch von Unternehmen angeboten, die ihre eigenen Mitarbeiter*innen bei der Rückkehr unterstützen möchten.
Wie bleibe ich während der Elternzeit beruflich am Ball?
Um während der beruflichen Pause nicht den Anschluss zu verlieren, ist es hilfreich, wenn du dich weiterhin mit den Inhalten deines Jobs auseinandersetzt – beispielsweise durch Netzwerken, Branchennews lesen, Online-Kurse oder Freelance-Arbeit. Nutz auch Fortbildungen oder Webinare, um relevante Fähigkeiten aufrechtzuerhalten und dich weiterzubilden.
Wie kann ich den Übergang für mein Kind gestalten, wenn ich wieder arbeiten gehe?
Damit sich dein Kind an neue Tagesabläufe gewöhnen kann, kannst du langsam eine neue Routine einführen, die sich an deinem zukünftigen Arbeitsplan orientiert. Auch positive Gespräche über deine Rückkehr zur Arbeit helfen deinem Kind, mit der neuen Situation klarzukommen. Ganz wichtig ist es auch, eine verlässliche Betreuung zu suchen, die zu deinem Kind passt.
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