Junge Frau sitzt vor ihrem Laptop und wirkt besorgt und gestresst.
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Nach Burnout wieder arbeiten: So vermeidest du den RückfallGeeignete Jobs nach Burnout: Jobwahl mit AchtsamkeitAuf einen Job nach dem Burnout bewerbenVorteile und Nachteile einer Neuorientierung nach dem BurnoutRaus aus dem Tabu: Burnout rechtzeitig erkennen und bewältigenFAQs – Häufig gestellte Fragen

Ein Burnout fühlt sich oft wie das Ende der Karriere an – es kann aber auch der Beginn eines noch interessanteren Wegs sein. Wenn das Arbeitsumfeld oder berufliche Herausforderungen dein inneres Gleichgewicht stören, ist ein Jobwechsel wahrscheinlich die richtige Idee. Wir erklären dir, wie du Ursachen für einen Burnout erkennst und wie dir die berufliche Neuorientierung nach dem Burnout gelingt.

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Nach Burnout wieder arbeiten: So vermeidest du den RückfallGeeignete Jobs nach Burnout: Jobwahl mit AchtsamkeitAuf einen Job nach dem Burnout bewerbenVorteile und Nachteile einer Neuorientierung nach dem BurnoutRaus aus dem Tabu: Burnout rechtzeitig erkennen und bewältigenFAQs – Häufig gestellte Fragen

Nach Burnout wieder arbeiten: So vermeidest du den Rückfall

Nach dem Burnout wieder zurück in den alten Job oder doch auf zu neuen Ufern? Diese Frage stellt sich, sobald du den Burnout überwunden hast. Eine pauschale Antwort gibt es leider nicht. Aber wenn du darüber nachdenkst, wie es zum Burnout gekommen ist und welche Faktoren dabei die größte Rolle gespielt haben, kommst du der für dich richtigen Antwort näher. Das gilt vor allem dann, wenn es nicht um private Gründe ging, sondern explizit um die Arbeit und das Arbeitsumfeld. Wenn du die Ursachen kennst, kannst du die gleichen Fehler, Gefahrenstellen oder Verhaltensweisen in Zukunft leichter vermeiden.

Ursachen für Burnout erkennen und verstehen

Die Ursachen für einen Burnout sind vielfältig. Es gibt jedoch bekannte Faktoren, die häufig zum Ausbrennen führen. Der beste Weg für einen Neustart beginnt deshalb mit der Ursachenforschung. So beugst du einem Rückfall vor und kannst entscheiden, ob ein Jobwechsel die bessere Alternative ist.

Zu den häufigen Burnout-Ursachen zählen interne wie externe Auslöser:

Interne Auslöser eines Burnouts:

Externe Auslöser eines Burnouts:

Jetzt bist du gefragt. Wäg ab, ob der Burnout in deinem Fall im Job oder durch den Job entstanden ist. Das heißt: Hast du den Stress aus deinem Privatleben in deinen Arbeitsalltag mitgenommen oder kannst du die Stressfaktoren spezifisch deinem Beruf zuordnen? Wenn dein bisheriger Job für viel Stress in deinem Leben verantwortlich ist, ist eine Neuorientierung wahrscheinlich eine gute Idee, um einen Rückfall in den Burnout zu vermeiden. Konntest du dich hingegen in der Auszeit so regenerieren, dass du mit frischem Blick zum vorherigen Arbeitsplatz zurückkehren kannst, steht dir auch ein Wiedereinstieg offen.

Geeignete Jobs nach Burnout: Jobwahl mit Achtsamkeit

Der Weg zurück in den alten Job scheint oft der einfachste zu sein, wenn du wieder bereit bist, den Schritt ins Arbeitsleben zu wagen. Doch gerade nach der Bewältigung eines Burnouts solltest du absolut ehrlich zu dir selbst sein: Wenn der alte Job der Hauptauslöser für den Burnout war, so besteht das Risiko, dass das Problem im bekannten Umfeld wieder auftritt. Das gilt vor allem für Berufe mit hohem Stresspotenzial. Dazu gehören Pflege- und Gesundheitsberufe, Aufsichts- und Führungspositionen im Verkauf sowie Lehrberufe.

Natürlich kann die Wiedereingliederung mit Achtsamkeit durchaus gelingen. Ein Jobwechsel wegen Burnout sollte aber kein Tabu sein. Im Gegenteil: Eine berufliche Neuorientierung nach dem Burnout führt dich vielleicht genau zu dem Job, der dich glücklich macht und den du als sinnstiftend empfindest.

Die Frage, welche Jobs sich nach dem Burnout am besten eignen, können wir dir nicht pauschal beantworten. Du bringst dein ganz persönliches Hard-und Soft-Skill-Set mit und solltest dich in Ruhe mit deinen Anforderungen, Erwartungen und Wünschen an eine gesunde Work-Life-Balance auseinandersetzen. Kommt für dich eine neue Jobsuche in Frage, so lohnt es sich zu analysieren, welche Branchen zu deinen Qualifikationen passen. Mit Weiterbildungen oder Umschulungen kannst du dich schnell fit für einen Jobwechsel machen.

Um den Wiedereinstieg bzw. das neue Berufsleben von Anfang an in eine gesunde Balance mit deiner Freizeit zu bringen, kannst du versuchen, mit einer Teilzeitstelle einzusteigen. Wenn du dann noch einen Job findest, der dich zwar fordert, aber nicht regelmäßig stresst, bist du schon gut aufgestellt.

Junger Mann läuft auf dem Fußweg zwischen modernen Geschäftsgebäuden.
Ein Burnout kann zu längeren Auszeiten führen. Überleg dir vor deiner Bewerbung, wie du am besten mit der Lücke in deinem Lebenslauf umgehst. © Westend61/EyeEm

Auf einen Job nach dem Burnout bewerben

Ein Burnout kann sich schnell als berüchtigte Lücke im Lebenslauf bemerkbar machen. Kurze Auszeiten von bis zu zwei Monaten erfordern in der Regel keine Erklärung. Für Erkrankungen, seien sie psychisch oder physisch, musst du dich bei Bewerbung oder Vorstellungsgespräch nicht rechtfertigen. Da ein Burnout aber durchaus zu einer Unterbrechung von mehr als drei Monaten führen kann, solltest du dir überlegen, wie du in deiner Bewerbung am besten damit umgehst.

Die Befürchtung, dass sich ein offener Umgang mit einem Burnout negativ auf Jobchancen auswirken kann, ist leider nicht unberechtigt. Aus Sicht von Personalverantwortlichen deutet ein vergangenes Ausbrennen die Möglichkeit eines Rückfalls und somit ein Ausfallrisiko an. Dahinter steckt keine böswillige Benachteiligung, sondern die pragmatische Frage, was letztlich für das Unternehmen die beste Wahl ist.

Eine pauschale Lösung für den Umgang mit einem Burnout gibt es daher nicht. Jede Situation ist individuell und bedarf einer individuellen Lösung. Es gibt zwei grundsätzliche – und dabei völlig gegensätzliche – Herangehensweisen, die dir helfen können:

Entscheid dich für die eine oder andere Variante, je nachdem, womit du dich wohler fühlst.

Vorteile und Nachteile einer Neuorientierung nach dem Burnout

Entscheidest du dich für einen Neuanfang und damit für einen Jobwechsel, solltest du einen Rückfall in alte Verhaltensmuster unbedingt vermeiden. Schon beim Neustart gilt es, Erholung und Wohlbefinden mit deinem beruflichen Leistungsanspruch in Einklang zu bringen. Auf folgende Vor- und Nachteile solltest du dich bei einer beruflichen Neuorientierung nach Burnout einstellen:

Vorteile Neuorientierung:

Nachteile Neuorientierung:

Raus aus dem Tabu: Burnout rechtzeitig erkennen und bewältigen

Ein Burnout ist heutzutage kein Tabu mehr – und vor allem kein Grund, sich zu schämen. Umso wichtiger ist es, dass du auch dir selbst gegenüber offen mit dem Thema umgehst und eine Lösung suchst. So findest du mehr Freude im Job und schützt auch deine Gesundheit vor den psychischen und physischen Auswirkungen des Ausbrennens. Unsere Checkliste dient dir als kleiner Leitfaden, um mit einem Burnout richtig umzugehen und, falls nötig, neue Perspektiven durch einen Jobwechsel zu suchen:

  1. Achte auf frühe Warnsignale und Symptome wie ein tiefes Gefühl innerer Leere, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und Erschöpfung.
  2. Ermittle die Ursachen für den Burnout und nimm, falls erforderlich, professionelle Hilfe in Form einer Psychotherapie in Anspruch.
  3. Wenn die Hauptgründe im alten Job liegen, plane nach überwundenem Burnout den Jobwechsel sorgfältig. Hier kann auch ein Burnout-Coaching hilfreich sein.
  4. Eigne dir durch Weiterbildungen und Umschulungen neue Skills an, um für den Jobwechsel vorbereitet zu sein.
  5. Setz dir im neuen Job realistische Ziele und achte darauf, nicht mehr von dir zu verlangen, als du wirklich leisten kannst.
  6. Achte auch im neuen Job auf eine gesunde Work-Life-Balance und vermeid auslösende Faktoren für den zurückliegenden Burnout.

Wir wünschen dir viel Kraft und eine zufriedenstellende Lösung.

FAQs – Häufig gestellte Fragen

Wann hilft nur ein Jobwechsel, um einen Burnout zu verhindern?

Sobald du mit Überzeugung sagen kannst, dass dein Job dich nicht glücklich oder sogar krank macht, ist ein Jobwechsel ratsam. So beugst du einem Burnout rechtzeitig vor und kannst auslösende Faktoren in einem neuen Umfeld vermeiden.

Wie schwer ist die berufliche Neuorientierung nach einem Burnout?

Ein Jobwechsel erfordert nicht nur häufig neue Skills und Kompetenzen, sondern bringt auch ein neues soziales Umfeld mit sich. Das kann unter Umständen deine Gesamtsituation verbessern, sollte aber gut geplant sein. Triff daher die Entscheidung zum Jobwechsel nicht überstürzt und entwickle einen Fahrplan, mit dem du Schritt für Schritt die berufliche Neuorientierung meisterst.

Was ist besser nach Burnout: Jobwechsel oder zurück in den alten Job?

Eine pauschale Antwort gibt es leider nicht. Selbst wenn die Hauptgründe im alten Job und Arbeitsumfeld lagen, kannst du mit richtiger Strategie, besserer Aufgabenverteilung und ausgeglichener Work-Life-Balance auch im alten Job wieder glücklich werden. Bei schwerwiegenden Faktoren, wie allgemeiner Unzufriedenheit mit der Branche oder deinen Hauptaufgaben, kann letztlich nur ein Jobwechsel deinen veränderten Anforderungen an Karriere- und Zukunftsgestaltung gerecht werden.

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