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Hobbys im Lebenslauf – ja oder nein?Auswahl der Hobbys

Bei einer Bewerbung sind in erster Linie deine beruflichen Fähigkeiten interessant. Aber wie sieht es mit Hobbys im Lebenslauf aus? Solltest du auch private Interessen angeben? Und wenn ja, welche und wie viele? Beispiele und Tipps gibt’s hier. 

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Hobbys im Lebenslauf – ja oder nein?Auswahl der Hobbys

Hobbys im Lebenslauf – ja oder nein?

Ausbildung oder Studium, Praktikum, bisherige Jobs – wenn es um konkrete berufliche Fähigkeiten und Erfahrungen geht, ist die Sache klar: Sie gehören natürlich bei jeder Bewerbung dazu. Aber wie sieht es mit Freizeitaktivitäten aus? Hier gilt: Grundsätzlich kannst du Hobbys im Lebenslauf erwähnen. Du musst aber nicht.

Gibst du private Interessen an, kann das den Personalverantwortlichen helfen, sich ein ganzheitliches Bild von dir und deiner Persönlichkeit zu machen. So hebst du dich bestenfalls positiv von anderen Bewerber*innen ab. Allerdings können Freizeitbeschäftigungen auch zum Karrierekiller werden, wenn sie nicht im Sinne des Unternehmens oder der Personaler*innen sind. Überleg dir deshalb gut, welche Hobbys du im Lebenslauf angibst und welche du lieber für dich behältst.

Übrigens: Im Lebenslauf werden Hobbys immer als letzter Punkt aufgezählt. Achte hierbei unbedingt auf die korrekte Rechtschreibung, also Hobbys, nicht Hobbies. Die Schreibweise mit „ie“ kommt aus dem Englischen und wäre hier falsch. Alternativ kannst du den Abschnitt auch Interessen oder Hobbys und Interessen nennen.

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Die Auswahl macht‘s: Welche Hobbys im Lebenslauf aufführen?

Eine Gruppe aus Leuten erklimmt ein Hindernis zusammen
Mannschaftssportarten unterstreichen deine Teamfähigkeit sowie deinen Ehrgeiz. © David Pereiras/EyeEm

Als Faustregel gilt: Gib insbesondere die Hobbys im Lebenslauf an, die auch einen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle haben – Stichwort berufsbezogene Interessen. Bewirbst du dich zum Beispiel für einen kreativen Job, machen sich Hobbys wie Musizieren oder Zeichnen gut. Interessierst du dich privat für Autos und schraubst in deiner Freizeit gern selbst am Motor, solltest du das bei einer Bewerbung als Automechaniker*in unbedingt im Lebenslauf erwähnen.
Wähl die Hobbys für deinen Lebenslauf außerdem nach dem Motto „weniger ist mehr“ aus. Gib höchstens vier Interessen an, aber führ die aufgelisteten Beispiele dafür gern noch etwas genauer aus. Also beispielsweise:

Im Lebenslauf gilt: Gute Hobbys haben einen Bezug zum Beruf

Bestenfalls unterstreichst du mit deinen aufgeführten Interessen bestimmte Stärken, Fähigkeiten und/oder Eigenschaften, die in deinem Wunschjob besonders gefragt sind. Hobbys, die du je nach Job sehr gut im Lebenslauf einbauen kannst, sind zum Beispiel:

Sehr beliebte Hobbys sind zum Beispiel auch Lesen und Musik hören. Im Lebenslauf machen sie sich allerdings nicht immer gut, denn sie können langweilig und eigenbrötlerisch wirken. Möchtest du solche Freizeitinteressen trotzdem aufnehmen, solltest du deutlich machen, warum du dank ihnen für die gewünschte Stelle zur perfekten Wahl wirst. Beim Hobby Lesen kannst du betonen, dass du gern Bücher über politische Themen, Umwelt oder Ähnliches liest, um damit dein Interesse an gesellschaftlich relevanten Themen zu unterstreichen.

Diese Hobbys können bei Bewerbungen zum Fallstrick werden

Gehst du eher ausgefallenen Hobbys nach, solltest du bei der Auswahl für den Lebenslauf zweimal darüber nachdenken, ob sie wirklich in deine Bewerbung passen.

In diesen Bereich fallen scheinbar harmlose Interessen wie Heavy Metal oder auch Videospiele, denn sie sind leider noch immer ein Stück weit vorurteilsbehaftet. Das gilt auch für eher kontroverse Hobbys wie Jagen. Bewirbst du dich jedoch als Videospielredakteur*in, ist es natürlich wünschenswert, dass du selbst spielst.

Andere Hobbys, die bei Personaler*innen oft nicht gut ankommen, sind Risikosportarten und Interessen, die sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Zum Beispiel:

Was an diesen und ähnlichen Aktivitäten auszusetzen ist? Eigentlich gar nichts. Im Lebenslauf bringen sie allerdings bei einigen Personalverantwortlichen die Warnlampen zum Leuchten. Risikosportarten legen die Befürchtung nahe, dass der*die Bewerber*in oft krankheits- bzw. verletzungsbedingt fehlen wird. Bei zeitintensiven Hobbys drängt sich wiederum die Frage auf, ob neben dem privaten Interesse noch genug Zeit und Energie für den Job bleibt.

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