Wir haben eine Analyse auf Basis unserer Stellenangebote auf Stepstone durchgeführt, um herauszufinden, was in der Beauty-Branche wirklich gefragt und gefordert wird. Der Beruf des Kosmetikers umfasst eine Vielzahl von Aufgaben und Anforderungen, die in der heutigen Arbeitswelt immer mehr im Fokus stehen. In diesem Artikel erfährst du alles über die Tätigkeiten, die Ausbildung und die beruflichen Perspektiven als Kosmetiker*in.
Kosmetiker*innen tragen zur Hautgesundheit und zum Wohlbefinden der Kund*innen bei. Sie führen Hautanalysen und -beratungen durch, geben Pflegeempfehlungen und führen Gesichtsbehandlungen wie Reinigungen und Peelings durch. Sie setzen apparative Kosmetikgeräte wie Mikrodermabrasion oder Ultraschall ein. Makeup-Aufträge, Haarentfernung sowie Maniküre und Pediküre gehören ebenfalls zum Aufgabenportfolio. Hygiene und Sauberkeit am Arbeitsplatz sind wesentliche Bestandteile der Arbeit. Der direkte Kundenkontakt und die Förderung des persönlichen Wohlbefindens der Kunden sind auch zentrale Aspekte des Berufs.
Wir haben aktuelle Stellenangebote auf Stepstone.de analysiert. Dabei zeigte sich, dass die folgenden Kernaufgaben einer Kosmetikerin besonders häufig von Personalverantwortlichen erwartet werden.
Darüber hinaus wünschen sich Unternehmen:
Für unsere Berufebilder haben wir bis zu 100 aktuelle Stellenangebote pro Beruf analysiert. Diese umfassende Untersuchung realer Jobanzeigen ermöglicht es uns, präzise darzustellen, welche Anforderungen Arbeitgeber bei diesem Beruf tatsächlich stellen und welche Qualifikationen Bewerber*innen mitbringen sollten. Durch die Auswertung dieser First-Hand-Daten präsentieren wir ein Berufsprofil, das direkt auf den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes basiert.Woher kommen die Daten zu den Berufsprofilen?
Die Ausbildung zum Kosmetiker dauert in der Regel drei Jahre und kann mit unterschiedlichen Schulabschlüssen begonnen werden. Sie erfolgt entweder dual oder schulisch. Die Ausbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse in Hautpflege, verschiedenen kosmetischen Behandlungen sowie in der Kundenberatung. Im späteren Verlauf werden spezifische Fachkenntnisse in Bereichen wie Dermatologie, Apparatekunde und Betriebswirtschaftliche Grundlagen für die Selbstständigkeit vertieft. Der Abschluss erfolgt mit einer Prüfung, die theoretische, mündliche und praktische Teile umfasst.
Im Detail könnte eine Ausbildung so strukturiert sein - im ersten Ausbildungsjahr:
Im zweiten Ausbildungsjahr:
Im dritten Ausbildungsjahr:
Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung, die in der Regel schriftliche, mündliche und praktische Teile umfasst. Nach Bestehen erhalten die Auszubildenden den Berufsabschluss als "Staatlich geprüfter Kosmetiker", der ihnen das Tor zu einer Karriere in der Beauty-Branche öffnet.
Unsere Auswertung von 100 aktuellen Stellenangeboten zeigt, dass eine abgeschlossene Berufsausbildung als Kosmetiker/-in in der Regel vorausgesetzt wird:
Wichtige Eigenschaften für Kosmetiker sind ein gutes ästhetisches Empfinden, handwerkliches Geschick sowie Interesse an Hautpflege und Schönheit. Fachwissen in Dermatologie und Kosmetikchemie ist ebenfalls erforderlich, um passende Behandlungen und Produkte auszuwählen. Neben technischem Wissen sind Kundenservice und Kommunikationsfähigkeit von großer Bedeutung. Ein ausgeprägtes Hygienebewusstsein gehört zwingend zu den notwendigen Fähigkeiten, um den hohen Anforderungen im Beruf gerecht zu werden.
Die Analyse ergab, dass folgende Branchenkenntnisse am häufigsten gefordert werden:
Laut unserer Auswertung sind die wichtigsten Soft Skills für Kosmetiker:
Besonders gefragt sind außerdem eine emphatische Kommunikationsweise (32 %), eine positive Ausstrahlung (30 %) und Leidenschaft für Kundenberatung (28 %).
Sprachkenntnisse sind mit 9 % der Arbeitgeber fordern fließende Deutschkenntnisse und 5 % erwarten gute Englischkenntnisse auch verhältnismäßig wichtig.
Kosmetiker arbeiten in Kosmetik- und Schönheitssalons, Wellness-Centern, dermatologischen Praxen, Hotels und Resorts sowie in Parfümerien und Drogerien. Sie finden auch auf Kreuzfahrtschiffen oder in luxuriösen Spas Anstellung. Die Arbeitszeiten können je nach Arbeitgeber variieren und auch Wochenendarbeit umfassen, vor allem in Bereichen wie Wellness oder Hotels. In der Selbstständigkeit haben Kosmetiker mehr Flexibilität, jedoch oft unregelmäßigere Arbeitszeiten.
Das Median-Gehalt für Kosmetiker liegt in Deutschland bei etwa 32.750 Euro brutto im Jahr. Das Einstiegsgehalt beträgt ca. 30.500 Euro und kann mit zunehmender Berufserfahrung und Weiterbildung steigen. In unserem Datenset gehören Kosmetiker mit Gehältern um die 39.500 Euro zu den Top-Verdienern. Dies wird vor allem in gehobenen Instituten, in der Selbstständigkeit oder in leitenden Positionen erreicht.
Die Nachfrage nach Kosmetikern bleibt stabil, vor allem durch den wachsenden Wellness- und Pflegebedarf. Bei einer Bewerbung ist es wichtig, praktische Erfahrungen sowie handwerkliches Geschick hervorzuheben. In einem Bewerbungsgespräch sind Kommunikationsfähigkeit und ein gepflegtes Erscheinungsbild oft entscheidend.
Für Kosmetikerinnen und Kosmetiker ergeben sich im Laufe ihrer Karriere unterschiedliche Möglichkeiten zur Weiterbildung und Spezialisierung. Zusatzqualifikationen können durch verschiedene Wege erzielt werden:
Fortbildungen erstrecken sich über verschiedene Bereiche und ermöglichen es, die Fachkenntnis stetig zu erweitern und dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik anzupassen. Themen von Fortbildungen können beispielsweise sein:
Der Schritt in die Selbstständigkeit ist für viele Kosmetikerinnen und Kosmetiker eine durchaus sinnvolle Option, die aber auch gut durchdacht sein will. Vor allem, da es administrative und wirtschaftliche Kenntnisse erfordert und mit einem gewissen finanziellen Risiko einhergeht. Hierfür empfiehlt es sich, vorab Geschäftsmodelle zu analysieren und eventuell eine Gründungsberatung in Anspruch zu nehmen.
Berufe, die dem des Kosmetiker ähneln, sind beispielsweise:
Ob der Beruf der Kosmetikerin etwas für dich ist, erfährst du anhand folgender Checkliste:
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel wurde von einer künstlichen Intelligenz geschrieben und von menschlichen Redakteur*innen geprüft und nachbearbeitet.
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