Menschen sitzen in einem modernen Großraumbüro und arbeiten.
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Das Wichtigste in Kürze:Was ist Desk Sharing?Konzepte des Desk SharingsVorteile von Desk SharingNachteile von Desk SharingSo klappt's mit dem Desk SharingFAQ: Häufig gestellte Fragen zu Desk Sharing

Wie ist das bei dir im Büro: Hast du deinen festen Schreibtisch, an dem du immer sitzt, oder suchst du dir jedes Mal einen neuen Platz, wenn du ins Büro kommst? Wenn Letzteres zutrifft, kennst du vielleicht das Konzept „Desk Sharing“. Dabei gibt es keine festen Arbeitsplätze – stattdessen sucht sich jeder einen freien Schreibtisch, je nachdem, was gerade am besten passt.

Das kann Platz sparen, Kosten senken und für mehr Abwechslung im Büro sorgen, weil man immer wieder andere Kolleg:innen trifft. Doch ist Desk Sharing wirklich für alle die perfekte Lösung? In diesem Artikel erfährst du, welche Vorteile das Konzept mit sich bringt, aber auch, welche Herausforderungen es mit sich bringen kann.

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Das Wichtigste in Kürze:Was ist Desk Sharing?Konzepte des Desk SharingsVorteile von Desk SharingNachteile von Desk SharingSo klappt's mit dem Desk SharingFAQ: Häufig gestellte Fragen zu Desk Sharing

Das Wichtigste in Kürze:

Was ist Desk Sharing?

Desk Sharing bedeutet: keine festen Arbeitsplätze. Mitarbeitende suchen sich jeden Tag einen Platz, der frei ist. Viele Unternehmen setzen darauf, da oft nicht alle Schreibtische genutzt werden. Gerade in Zeiten von Homeoffice ist es in vielen Büros kaum noch üblich, dass alle Mitarbeitenden gleichzeitig anwesend sind. Durch Desk Sharing kann die Bürofläche also viel effizienter genutzt werden.

Konzepte des Desk Sharings

Desk Sharing umfasst verschiedene Modelle und Konzepte. Je nach Art des Unternehmens, der Mitarbeiteranzahl oder der Größe des Büros stehen verschiedene Konzepte zur Auswahl:

Hot Desking

Hier sucht sich jede*r morgens einen freien Platz, ohne vorher zu reservieren. Das ist besonders praktisch, wenn viele Mitarbeitende flexibel arbeiten. Aber: Wenn es zu wenig Plätze gibt, kann die Suche nach einem freien Schreibtisch stressig werden. Gute Planung und genug Arbeitsplätze sind daher wichtig.

Hoteling und Desk Booking

Mit einem Buchungssystem können Mitarbeitende ihren Platz im Voraus reservieren. So weiß man schon vor Arbeitsbeginn, wo man sitzt – perfekt für Teams und Büros mit hoher Auslastung. Digitale Tools helfen, verfügbare Arbeitsplätze zu finden und sorgen für Struktur. Beispiele dafür sind:

Julius Klemm, Consultant in der Unternehmensberatung, nutzt das Desk Sharing Systems Seatti. In seinem Arbeitsalltag hat es nicht nur für mehr Organisation gesorgt, sondern auch den Teamspirit gefördert. Das System bietet noch einiges mehr, wie Julius aus seiner täglichen Arbeit berichtet:

Opening quote for citation

Wir nutzen das Desk Sharing System Seatti, welches als Addon zu MS Teams dient. Seatti bietet dabei viele zusätzliche Funktionen, wie das Buchen von Arbeitsplätzen für andere Kollegen. Außerdem ist es auch möglich, Afterworks über Seatti zu organisieren und man kann sehen, welche Kollegen sich welchen Platz wann gebucht haben.

- Julius Klemm, ConsultantClosing quote for citation

Activity-Based Working

Hier werden Büros in Zonen aufgeteilt, die für bestimmte Aufgaben gedacht sind – zum Beispiel Ruhebereiche für konzentriertes Arbeiten oder Kreativzonen für Brainstorming. Mitarbeitende können je nach Aufgabe den passenden Bereich wählen. Das fördert Produktivität und Zufriedenheit, erfordert aber durchdachte Planung.

Vorteile von Desk Sharing

  • Flexibles Arbeiten

  • Teamwork stärken

  • Platz sparen

  • Kosten senken

  • Fehlendes Zugehörigkeitsgefühl

  • Kein Gestaltungsspielraum für den Arbeitsplatz

  • Störungen durch wechselnde Umgebungen

Flexibles Arbeiten

Desk Sharing ermöglicht es den Mitarbeitenden, jeden Tag aufs Neue zu entscheiden, wo sie arbeiten möchten. Egal, ob ruhiger Platz für konzentriertes Arbeiten oder ein lebhafter Bereich für Teamwork – diese Flexibilität unterstützt unterschiedliche Arbeitsstile und sorgt für mehr Zufriedenheit im Job.

Teamwork stärken

Das tägliche Wechseln der Sitznachbarn schafft eine offene Atmosphäre, in der Mitarbeitende leichter ins Gespräch kommen und voneinander lernen können. Neue Perspektiven entstehen, der Austausch im Team wird gefördert, und kreative Ideen finden schneller ihren Weg ins Unternehmen.

Platz sparen

Durch Desk Sharing werden ungenutzte Schreibtische vermieden, und der vorhandene Büroplatz wird effizienter genutzt. So bleibt mehr Raum für andere Bereiche wie Besprechungsräume, Ruhezonen oder kreative Arbeitsbereiche, die das Arbeiten angenehmer und produktiver machen.

Kosten senken

Weniger fest zugeordnete Arbeitsplätze bedeuten auch weniger benötigte Bürofläche. Unternehmen können dadurch Miet- und Betriebskosten erheblich reduzieren. In Kombination mit Homeoffice-Optionen wird Desk Sharing zu einer kosteneffizienten Lösung für moderne Arbeitswelten.

Nachteile von Desk Sharing

Fehlendes Zugehörigkeitsgefühl

Ohne einen festen Arbeitsplatz kann bei Mitarbeitenden das Gefühl der Zugehörigkeit zum Team oder Unternehmen leiden.

Kein Gestaltungsspielraum für den Arbeitsplatz

Ein fester Arbeitsplatz, den man selbst gestalten kann, entfällt. Das kann für einige Mitarbeitende den Arbeitsalltag weniger angenehm machen.

Störungen durch wechselnde Umgebungen

Durch ständig wechselnde Kolleg:innen und Arbeitsumgebungen kann es schwieriger sein, sich zu konzentrieren oder Routinen aufzubauen.

Tastatur und Maus auf einem Schreibtisch aus Vogelperspektive.
Achte darauf, dass du den Schreibtisch sauber und frei von persönlichen Utensilien hinterlässt. © Nicole Mason

So klappt's mit dem Desk Sharing

Hygiene ist da A und O

Ein sauberer Schreibtisch ist gerade beim Desk Sharing unabdingbar. Immerhin teilst du dir diesen Platz mit anderen Menschen. Achte also darauf, den Tisch immer sauber und ordentlich zu halten.


FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Desk Sharing

Kann der Arbeitgeber Desk Sharing anordnen?

Ja, der Arbeitgeber kann Desk Sharing anordnen. Dabei müssen jedoch Vorgaben zur Gesundheit und Hygiene eingehalten werden. Gibt es einen Betriebsrat, muss dieser bei größeren Änderungen oder der Organisation von Desksharing miteibezogen werden.

Was braucht man für Desk Sharing?

Flexibel gestaltete Arbeitsbereiche, klare Regeln wie eine Clean Desk Policy und eine passende technische Ausstattung, z. B. Laptops und Buchungssysteme.

Habe ich ein Recht auf einen festen Arbeitsplatz?

Nein, ein gesetzliches Recht gibt es nicht. Der Arbeitgeber muss aber sicherstellen, dass immer genug Arbeitsplätze vorhanden sind.

Welche Unternehmen nutzen Desk Sharing?

Große Firmen wie Microsoft oder Siemens setzen auf Desk Sharing, vor allem in Bereichen mit viel Projektarbeit oder Homeoffice.

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