Eine Keramikerin ist im Atelier und räumt Teller in ein Regal.
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AufgabenArbeitsortAusbildungKenntnisse und Fähigkeiten

Der Beruf des Keramikers umfasst sowohl die Herstellung von kunstvollen und funktionalen Keramikobjekten als auch die Anfertigung von zahnmedizinischen Keramiken wie Kronen oder Prothesen. Dabei sind handwerkliches Geschick, Präzision und ein tiefgehendes Materialverständnis erforderlich, um sowohl ästhetische als auch langlebige Produkte zu schaffen. Ob in der Kunst, im Handwerk oder in der Zahntechnik – Keramiker arbeiten mit unterschiedlichen Techniken, um hochwertige und individuell gestaltete Stücke herzustellen.

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Aufgaben als Keramiker

Die Aufgaben eines Keramikers umfassen das Formen, Brennen und Glasieren von Keramikprodukten, sei es für künstlerische, handwerkliche oder zahnmedizinische Zwecke. In der Kunst- und Handwerksbranche entwirft und fertigt er Geschirr, Fliesen oder Skulpturen, während er in der Zahntechnik hochpräzise Kronen und Prothesen aus spezieller Keramik herstellt. Zudem gehört die Auswahl der richtigen Materialien, das Arbeiten mit Brennöfen und das Veredeln der Oberflächen zu seinen zentralen Tätigkeiten.

Die Analyse von 100 Keramiker-Stellenanzeigen auf Stepstone ergab folgende Kernaufgaben für Keramiker:

Woher kommen die Daten zu den Berufsprofilen?

Für unsere Berufebilder haben wir bis zu 100 aktuelle Stellenangebote pro Beruf analysiert. Diese umfassende Untersuchung realer Jobanzeigen ermöglicht es uns, präzise darzustellen, welche Anforderungen Arbeitgeber bei diesem Beruf tatsächlich stellen und welche Qualifikationen Bewerber*innen mitbringen sollten. Durch die Auswertung dieser First-Hand-Daten präsentieren wir ein Berufsprofil, das direkt auf den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes basiert.

Wo arbeiten Keramiker?

Keramiker arbeiten je nach Spezialisierung in verschiedenen Umgebungen, darunter Werkstätten und Ateliers, in denen sie handgefertigte Kunst- und Gebrauchsgegenstände herstellen. In der Industrie sind sie in größeren Produktionsbetrieben tätig, wo sie keramische Massenprodukte oder technische Keramik anfertigen. In der Zahntechnik arbeiten sie in Dentallaboren, um keramische Zahnprothesen, Kronen und Brücken mit höchster Präzision herzustellen.

Ausbildung als Keramikerin

Die Ausbildung zum Keramiker erfolgt in der Regel über eine duale Ausbildung, die drei Jahre dauert und sowohl praktische als auch theoretische Inhalte vermittelt. In Handwerksbetrieben oder Industriebetrieben lernen angehende Keramiker verschiedene Techniken wie Modellieren, Drehen, Brennen und Glasieren. Ergänzend dazu werden in der Berufsschule Fachwissen zu Materialkunde, Gestaltung und chemischen Prozessen vermittelt. Wer sich auf den Bereich Zahntechnik spezialisieren möchte, kann eine separate Ausbildung zum Zahntechniker absolvieren, in der der Umgang mit keramischen Dentalmaterialien im Fokus steht. Nach der Ausbildung bestehen Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten, beispielsweise zum Keramikmeister oder in der Restaurierung.

Unsere Analyse der Keramiker-Stellenangebote zeigt, dass Arbeitgeber häufig folgende Qualifikationen suchen:

Kenntnisse und Fähigkeiten

Ein Keramiker benötigt handwerkliches Geschick und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, um präzise Formen und Strukturen zu gestalten. Kreativität und Sinn für Ästhetik sind essenziell, um individuelle Designs und kunstvolle Oberflächen zu erschaffen. Technisches Verständnis und Materialkunde helfen dabei, verschiedene Tonarten, Glasuren und Brenntechniken korrekt anzuwenden. Geduld und Sorgfalt sind wichtig, da der Herstellungsprozess oft mehrere Arbeitsschritte erfordert und Fehler schwer korrigierbar sind. Besonders in der Zahntechnik sind zudem höchste Präzision und ein gutes Farbempfinden notwendig, um natürliche und passgenaue Zahnprothesen anzufertigen.

Die am häufigsten geforderten fachlichen Fähigkeiten laut unserer Stellenanzeigen-Auswertung:

Die Analyse von 100 Stellenanzeigen zeigt, dass folgende Soft Skills bei Keramikern besonders wichtig sind:

Folgende IT-Skills werden am häufigsten gefordert:

Ein Führerschein der Klasse B wird nur in wenigen Fällen (ca. 3 % der Angebote) explizit gefordert. 

 

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