Junge Frau sitzt am Schreibtisch und macht sich Notizen.
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Datenkompetenz-DefinitionDatenanalyse im Überblick5 Gründe für DatenkompetenzDatenkompetenz verbessernNachweis der Datenkompetenz

In unserer digitalen Welt haben Daten einen immer größeren Einfluss auf unser tägliches Leben, sei es im beruflichen oder persönlichen Bereich. Unternehmen nutzen Daten, um fundierte Entscheidungen zu treffen, und in Zeiten der Globalisierung und des technologischen Fortschritts ist es unerlässlich, dass auch Arbeitnehmende kompetent mit Daten umgehen können. Aber was genau ist Datenkompetenz?

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Datenkompetenz: Was verbirgt sich hinter Data Literacy?

Mit Datenkompetenz ist nicht zwangsläufig die Fähigkeit zur Erstellung detaillierter Datenvisualisierungen gemeint und zielt auch nicht darauf ab, die Gewinne deines Unternehmens durch das reine Anschauen und Auswerten von Tabellen zu verdoppeln – wenn das doch nur so einfach wäre! Solche Aufgaben werden ohnehin meist spezialisierten Data Scientists oder Data Analysts anvertraut.

Data Literacy, zu deutsch Datenkompetenz, bedeutet vielmehr, Daten auf verschiedene Arten lesen, verstehen, nutzen und kommunizieren zu können. Es geht also darum, grundlegende Konzepte wie Datentypen, Datenquellen, verschiedene Arten der Datenanalyse sowie Tools und Techniken zur Auswertung und Nutzung von Daten zu verstehen. Unabhängig von Branche oder Tätigkeitsbereich ist die Datenkompetenz von unschätzbarem Wert. Wenn du Daten analysieren und verstehen kannst, bist du nämlich in der Lage, besser auf Herausforderungen zu reagieren, neue Chancen zu erkennen und deine Leistung zu verbessern. In einer zunehmend wettbewerbsorientierten Arbeitswelt kann dir Datenkompetenz daher schon im Bewerbungsprozess einen Vorteil verschaffen.

Jetzt fragst du dich vielleicht, wie du deine Datenkompetenz verbessern kannst. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Du kannst Online-Kurse, Bücher oder Tutorials nutzen, um die Grundlagen der Datenanalyse und -interpretation zu erlernen. Darüber hinaus gibt es Tools und Software, die es dir erleichtern, Daten zu kritisch zu analysieren und visuell ansprechend darzustellen.

Unser Tipp: Nimm dir die Zeit, um deine Datenkompetenz zu verbessern. Statte dich mit dem richtigen Know-how und den passenden Werkzeugen aus und lerne so, datenbasierte Entscheidungen zu treffen. In der digitalen Arbeitswelt hast du so die Nase vorn.

Datenanalyse im Überblick: Hier wird mit Daten gearbeitet

Datenanalyse beinhaltet die Untersuchung, Bereinigung, Transformation und Modellierung von Daten mit dem Ziel, Erkenntnisse zu gewinnen, Schlussfolgerungen zu ziehen und Entscheidungen zu treffen. Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht. Es geht darum, Daten zu sichten, zu sortieren, kritisch zu interpretieren und zu nutzen.

Es gibt vier Arten von Datenanalysen:

Einige der größten Unternehmen der Welt sind so erfolgreich, weil sie auf Datenanalyse setzen. Hier einige Beispiele:

5 Gründe, warum Datenkompetenz so wichtig ist

Matthew Nixon, Analytics Director und Gründer der Daten- und Technologieagentur Molzana, nannte Stepstone fünf Gründe, warum Datenkompetenz und Datenanalyse Fähigkeiten sind, die alle Arbeitnehmer*innen entwickeln sollten.

Besser Entscheidungen treffen können

Die meisten Unternehmen behaupten heute, datenbasierte Entscheidungen zu treffen – hierfür sind z. B. Finanzdaten, Verbraucherumfragen oder auch Erkenntnisse (beispielsweise zum Nutzerverhalten) aus dem Marketing wichtig. All diese Daten werden von Teams erarbeitet, interpretiert und zur weiteren Nutzung aufbereitet. Deshalb achten Personaler*innen zunehmend auf die Datenkompetenz von Bewerber*innen – ein Verständnis für grundlegende Datenprinzipien wird dir im Arbeitsalltag helfen, Entscheidungen zu treffen und diese auch, wenn nötig, überzeugend zu rechtfertigen.

Probleme leichter lösen können

Die Verbesserung deiner eigenen Datenkompetenz kann wiederum deine Problemlösungs-Skills verbessern. Viele Kernfähigkeiten, die du im Zusammenhang mit der Datenanalyse erlernst – wie die Interpretation von Ergebnissen, das Erkennen von Mustern und die Fehlerbehebung – helfen dir auch in anderen Situationen bei der zielorientierten Lösungssuche.

Verbesserte Kommunikation

Laut Matthew Nixon sind gute Analyst*innen bei Molzana gleichzeitig auch Kommunikationstalente. Sie verstehen komplexe Analyseprozesse und können Menschen mit einer geringeren Datenkompetenz einfach und verständlich erklären, welche Erkenntnisse sie aus den Daten gezogen haben.

Diese Form der Datenvisualisierung ist eine wichtige Fähigkeit: Sie hilft dir, mit Datensätzen Geschichten zu erzählen, anstatt langweilige Zahlen und Tabellen zu präsentieren. So vermittelst du Informationen besonders effektiv.

Karriereentwicklung mit Datenkompetenz

Auch mit Blick in die Zukunft ist Datenkompetenz nicht zu unterschätzen: Datenbezogene Fähigkeiten stehen derzeit noch nicht stark im Fokus. Sie könnten aber in deinem nächsten Bewerbungsprozess das Zünglein an der Waage sein und Personaler*innen überzeugen. Denn Datenkompetenz macht dich nicht nur im Umgang mit Daten sattelfest, es gehen, wie oben erwähnt, auch jede Menge technische und soziale Skills damit einher. So erhöhst du deinen Wert für den Arbeitgeber in vielerlei Hinsicht.

Junger Mann im Anzug hält eine Präsentation vor einer Gruppe Menschen.
Datenkompetenz ist in vielen Situationen im Arbeitsalltag hilfreich, kann dir aber auch im Bewerbungsprozess den entscheidenden Vorteil verschaffen. © Johnér/EyeEm

Sich bei Veränderungen anpassen können

Digitalisierung, technologischer Fortschritt, künstliche Intelligenz: Die zunehmend digitale Arbeitswelt entwickelt sich ständig und schnell weiter, insbesondere mit dem Aufkommen von KI-Technologien wie ChatGPT. Datenkompetenz kann dir helfen, Türen zu Visualisierungstechnologien, Programmiersprachen sowie maschinellem Lernen und KI zu öffnen.

Außerdem hilft dir eine solide Grundlage in der Datenanalyse dabei, souverän mit noch kommenden Technologien und Branchenveränderungen umzugehen.

Wie kann ich meine Datenkompetenz verbessern?

Ohne Vorkenntnisse wirkt Datenanalyse zunächst einschüchternd. Lass dich aber nicht abschrecken! Matthew Nixon rät vor allem: Fang klein an.

„In kleinen Schritten kommst du zum Ziel – dieser Ansatz ist wirklich ausschlaggebend für Anfänger*innen“, sagt er. „Viel zu oft habe ich Bewerber*innen gesehen, die bei Vorstellungsgesprächen angeben, Python oder R zu beherrschen ... die dann aber im nächsten Schritt daran scheitern, ihr grundlegendes Wissen im Alltag umzusetzen. Sie beherrschen nicht einmal einfache Tools wie Excel oder Google Sheets! Diese würden ihnen einen besseren Einstieg in die Welt der Daten bieten als jede Programmiersprache oder jedes andere Tool.“

Unser Tipp: Es gibt viele kostenlose und kostenpflichtige Online-Kurse für jede Tabellenkalkulationssoftware. Die besten führen dich schrittweise durch die Grundlagen. Mit einer kurzen Online-Recherche wirst du garantiert fündig. Auch YouTube-Tutorials können helfen, sich einen Überblick über Excel und Co. zu verschaffen.

Schritt für Schritt eignest du dir so nachhaltiges Wissen und Know-how für mehr Datenkompetenz an, was dir im Job und auf dem Bewerbungsmarkt helfen kann.

Nachweis der Datenkompetenz: Lebenslauf und Co.

Wenn du bereits über eine gewisse Datenkompetenz verfügst und auf Jobsuche bist, hast du bereits hervorragende Chancen. Personalverantwortliche suchen nach Mitarbeitenden, die Daten verstehen und damit arbeiten können – also musst du diese Fähigkeit nur noch nachweisen. Hier einige Tipps, wie das aussehen kann:

So weist du deine Datenkompetenz schon im Bewerbungsprozess nach und überzeugst Personalverantwortliche von deinem Wert. Bist du jetzt bereit, den Schritt auf den Bewerbermarkt zu wagen? Dann check doch gleich mal unseren Lebenslauf-Generator: Der hilft dir dabei, deinen digitalen Lebenslauf übersichtlich und attraktiv zu gestalten. Auch damit kannst du deine Datenkompetenz professionell präsentieren und dich von anderen Bewerber*innen abheben.

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