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Definition: Was ist ein COO?Aufgaben: Was macht ein COO? Qualifikation: Wie wird man COO? Gehalt: Was verdient ein COO?Jobmarkt: Aktuelle Stellenangebote für COOsFAQ

Ein*e COO steuert, organisiert und optimiert die Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Niemand kennt sich besser mit den Abläufen in einem Unternehmen aus als der*die COO. Doch wie sieht der Arbeitsalltag konkret aus? Wir haben anhand aktueller Stellenanzeigen analysiert, welche Aufgaben ein*e COO hat und welche Qualifikationen er*sie mitbringen sollte.

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Definition: Was ist ein COO?Aufgaben: Was macht ein COO? Qualifikation: Wie wird man COO? Gehalt: Was verdient ein COO?Jobmarkt: Aktuelle Stellenangebote für COOsFAQ

Das Wichtigste in Kürze

Definition: Was ist ein COO?

Die Abkürzung COO steht für Chief Operating Officer und es handelt sich dabei um eine Position in der Führungsebene, die sich vor allem mit den laufenden geschäftlichen Tätigkeiten eines Unternehmens beschäftigt.

Eine wichtige Abgrenzung ist zum Berufsbild des CEO vorzunehmen. Während sich ein Chief Executive Officer (CEO) hauptsächlich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens kümmert und die Aufgabe der Geschäftsführung aus dieser Perspektive betrachtet, übernimmt der COO den operativen Teil der Führung und ist für die operativen Unternehmensprozesse zuständig.

Aufgaben: Was macht ein COO? Das sagen unsere Daten

Wie bereits erwähnt kümmert sich ein*e COO um die laufenden geschäftlichen Tätigkeiten eines Unternehmens. Der*die COO übernimmt dafür eine leitende Rolle und ist für die Steuerung bzw. Organisation der Geschäftsprozesse verantwortlich. Dabei ist es wichtig, die internen Abläufe bestens zu können und die Arbeit des Kerngeschäfts der jeweiligen Firma nicht nur am Laufen zu halten, sondern auch zu optimieren. Daher zählen die folgenden Aufgaben zu den typischen Kernkompetenzen eines*r COO:

Wir haben aktuelle COO-Stellenangebote auf Stepstone.de analysiert. Dabei zeigte sich, dass die folgenden Kernaufgaben besonders häufig genannt werden:

Woher kommen die Daten zu den Berufsprofilen?

Für unsere Berufebilder haben wir bis zu 100 aktuelle Stellenangebote pro Beruf analysiert. Diese umfassende Untersuchung realer Jobanzeigen ermöglicht es uns, präzise darzustellen, welche Anforderungen Arbeitgeber bei diesem Beruf tatsächlich stellen und welche Qualifikationen Bewerber*innen mitbringen sollten. Durch die Auswertung dieser First-Hand-Daten präsentieren wir ein Berufsprofil, das direkt auf den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes basiert.

Wie sieht der typische Arbeitsalltag eines*r COO aus?

Ein Großteil der Arbeitszeit verbringt ein*e COO mit organisatorischen Aufgaben. Er*sie sorgt dafür, dass die Unternehmensabläufe reibungslos funktionieren, sowie dass die strategischen Ziele der Geschäftsführung umgesetzt werden und daran hängen viele Tätigkeiten. Vor allem in den Bereichen Produktion, Marketing und Entwicklung kommen COO zum Einsatz.

Da ein*e COO eine gewisse Stabstelle im Unternehmen einnimmt, ist viel Kommunikation im Job gefragt. Einerseits gibt es Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse mit der Geschäftsführung und dem CEO, andererseits stimmt sich ein COO auch mit den jeweiligen Abteilungsleitern ab und ist mit den Mitarbeiter*innen im Austausch, deren Einsatz er ebenfalls plant.

Qualifikation: Wie wird man COO? Das sagen unsere Daten

Ein typischer Weg zum COO ist ein betriebswirtschaftliches Studium. Gefragt sind zudem 5–10 Jahre Erfahrung in Führungspositionen, idealerweise im gleichen Unternehmen.

Grundsätzlich gibt es aber keinen vorgeschriebenen Ausbildungsweg, um COO zu werden. Da jedoch ein hohes betriebswirtschaftliches Know-How erwartet wird, um die Prozesse und Abläufe verstehen und im Sinne des Unternehmens optimieren zu können, hat ein Großteil der COOs ein Wirtschaftsstudium durchlaufen oder sich das nötige Wissen im Rahmen der Berufspraxis angeeignet. Zudem muss ein COO das Unternehmen sehr gut kennen, um seine Aufgaben ausführen zu können. In vielen Fällen war ein COO daher vor Antritt seiner Position bereits an anderer Stelle im Unternehmen tätig. Dadurch ist er bestens mit den internen Prozessen und Abläufen vertraut und kann seine Aufgaben bestmöglich wahrnehmen.

Studium

Unsere Analyse zeigt, dass Arbeitgeber großen Wert auf ein abgeschlossenes Studium legen. 

Dabei werden häufig folgende Fachrichtungen genannt:

Oftmals wird auch eine Kombination aus technischem und betriebswirtschaftlichem Hintergrund bevorzugt. Zusatzqualifikationen wie ein MBA oder eine Promotion werden gelegentlich als vorteilhaft erwähnt.

Die geforderte Berufserfahrung liegt typischerweise bei:

Besonders gefragt ist Erfahrung in der strategischen und operativen Führung sowie in der Optimierung von Geschäftsprozessen.

Erforderliche Kenntnisse und Kompetenzen

Eine mehrjährige Berufserfahrung ist für die Ausübung der Tätigkeiten eines*r COO von enormer Bedeutung, um mit Unternehmensabläufen bestens vertraut zu sein und die Zusammenhänge zu verstehen. Neben einem fundierten betriebswirtschaftlichen Wissen sind Führungsqualitäten von enormer Wichtigkeit, sowie die Fähigkeit, analytisch und vernetzt zu denken sowie effektiv zu kommunizieren. Verhandlungsgeschick und eine strukturierte Arbeitsweise sind ebenfalls von Vorteil.

Die fachlichen Kompetenzen, die in den Stellenangeboten am häufigsten genannt wurden, sind:

Je nach Unternehmen werden spezifische Branchenkenntnisse gefordert, am häufigsten in:

Besonders wichtige Soft Skills für COOs sind laut der Auswertung:

Folgende Sprachkenntnisse werden in den Stellenangeboten gefordert:

Zudem zeigt unsere Auswertung, dass IT-Kenntnisse für COOs einen wichtigen Stellenwert einnehmen:

Ein Führerschein der Klasse B wird in 15 % der Stellenanzeigen explizit erwähnt.

Weiterbildung

Verfügt ein COO bereits über die nötigen Hard Skills im betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Bereich, im Marketing und generell in Bezug auf spezifische Branchenkenntnisse, können Weiterbildungen im Bereich der Soft Skills sehr hilfreich sein. Häufig werden dabei beispielsweise Führungsseminare besucht oder Weiterbildungen im Bereich der Kommunikationsfähigkeiten, Stressmanagement, Konfliktmanagement oder effektivem Verhandeln.

Gehalt: Was verdient ein COO?

Das monatliche Bruttogehalt bewegt sich in Deutschland in der Regel zwischen 5.000 € und 10.000 €, kann je nach Unternehmensgröße, Branche oder Verantwortungsbereich aber deutlich höher liegen. Ein*e COO trägt sehr viel Verantwortung und hat eine Führungsposition inne. Dadurch verdient er*sie auch entsprechend gut. Wenn du wissen möchtest, welche Gehaltsmöglichkeiten ein COO im Detail hat, versuche den Stepstone Gehaltsplaner.

Jobmarkt: Aktuelle Stellenangebote für COOs

Bist du auf der Suche nach einem passenden Jobangebot? Wirf einen Blick auf unsere aktuellen Jobinserate als COO.

Das Berufsfeld des*der COO kommt ursprünglich aus Amerika, wo diese Tätigkeit weit verbreitet ist. Bei uns in Deutschland ist diese Position noch nicht ganz so häufig anzutreffen und beschränkt sich häufig auf amerikanische Unternehmen, die hier einen Unternehmenssitz haben. Vor allem in der Finanz- und Automobilbranche werden oft COOs eingesetzt, aber auch in IT-Unternehmen – wichtig ist dabei jedoch auch die Unternehmensgröße: Denn je größer ein Unternehmen ist, desto eher braucht ein*e CEO (Chief Executive Officer) Entlastung durch eine*n COO, der*die sich um die operativen Tätigkeiten kümmert.

FAQ

Was ist die Aufgabe eines COO im Unternehmen?

Ein COO (Chief Operating Officer) ist maßgeblich für das operative Tagesgeschäft verantwortlich. Er steuert, organisiert und optimiert Geschäftsprozesse: Kostenmanagement, Ressourcen- und Personalplanung, Warenverfügbarkeit, Umsetzung des Businessplans, Risikomanagement, Vertragsverhandlungen sowie Reporting gehören zu seinen Kernaufgaben. Außerdem sorgt er dafür, dass die strategischen Vorgaben des CEO praktisch umgesetzt werden .

Welche Unterschiede gibt es zwischen CEO und COO?

Ein CEO (Chief Executive Officer) trägt die Gesamtverantwortung für das Unternehmen, gestaltet Strategie und Vision, während ein COO diese Strategie in die operative Realität umsetzt, sich um Effizienz und reibungslose Abläufe kümmert. In Unternehmen mit sowohl CEO als auch COO entlastet letzterer den CEO durch Übernahme aller alltäglichen, operativen Managementaufgaben

Wie wird man COO?

Ein typischer Weg zum COO ist ein betriebswirtschaftliches Studium, oftmals in Kombination mit Ingenieur-, Wirtschaftsingenieur- oder Informatikstudien. Viele COOs promovieren oder erwerben einen MBA. Wichtig sind 5–10 Jahre Erfahrung in Führungspositionen, idealerweise intern im gleichen Unternehmen, um Abläufe und Kultur gut zu kennen. Ein COO bringt häufig starke Kompetenzen in Kommunikation, Führung, analytischem Denken, Controlling und Prozessoptimierung mit.

In welchen Unternehmen gibt es einen COO und warum?

Besonders verbreitet in internationalen, großen oder amerikanischen Unternehmen, die ihre Führung aufteilen möchten . In den folgenden Branchen sind häufig COOs anzutreffen: Finanzdienstleister, Automobilindustrie, IT/Digital, Logistik, Gesundheitswesen. In diesen Unternehmen entlastet der COO den CEO durch Kontrolle und Optimierung komplexer Prozesse. In Deutschland ist die COO-Rolle noch weniger verbreitet als in den USA, wird aber zunehmend in globalen Konzernen mit operativ hoher Komplexität eingesetzt.

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