Zwei junge Frauen führen ein Businessgespräch.
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Keine Angst: Mut zur Kritik an VorgesetztenSo kritisierst du deine*n Chef*in richtigVorurteile, die Arbeitnehmende verunsichern könnenChef*in kritisieren – so besser nicht!Konkrete Beispiele für das Beurteilen und Kritisieren der FührungskraftAuf einen Blick: Die wichtigsten Tipps

Kritik an Führungskräften ist schwierig, aber im Laufe des Berufslebens fast unvermeidbar. Du wünschst dir mehr Verantwortung oder leidest unter Mikromanagement? Du willst selbstbewusst und konstruktiv Kritik üben und dein Arbeitsumfeld verbessern? Nur Mut, auch Vorgesetzte sind nicht unfehlbar und gut vorgebrachte Kritik kann eine Bereicherung für beide Seiten sein. Wie du Kritik an Chef*innen richtig äußerst und was es sonst zu beachten gilt, erfährst du in diesem Artikel.

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Keine Angst: Mut zur Kritik an VorgesetztenSo kritisierst du deine*n Chef*in richtigVorurteile, die Arbeitnehmende verunsichern könnenChef*in kritisieren – so besser nicht!Konkrete Beispiele für das Beurteilen und Kritisieren der FührungskraftAuf einen Blick: Die wichtigsten Tipps

Keine Angst: Mut zur Kritik an Vorgesetzten

Wer schweigt, kann nichts ändern. Viele Arbeitnehmer*innen befürchten, sich bei ihren Vorgesetzten mit einer offenen Meinungsäußerung unbeliebt zu machen und negative Auswirkungen im Arbeitsalltag zu riskieren. Hier ist Mut gefragt. Jeder Mensch hat ein Anrecht auf freie Meinungsäußerung, auch im Arbeitsalltag und zwar egal in welcher Position. Von konstruktiver Kritik profitierst in der Regel nicht nur du, sondern auch dein*e Vorgesetzte*r.

Eine gute Führungskraft zeichnet sich dadurch aus, dass sie dir das Gefühl gibt, ein offenes Ohr für Probleme zu haben. Ist dies jedoch nicht der Fall, lass dich davon nicht einschüchtern. Du änderst nichts an deiner Situation, wenn du es nicht versuchst.

Häufig sind Mitarbeitende jedoch grundlos eingeschüchtert – Vorgesetzte sind auch nur Menschen. Such das Gespräch mit deiner Führungskraft und bleib während der Kritik freundlich und professionell. So wird deine Initiative positiv aufgefasst und in der Regel sind Vorgesetzte für deine Ehrlichkeit dankbar. Du beweist so nämlich, dass zwischen euch ein Vertrauensverhältnis besteht und du bei Unbehagen oder Problemen keine Hemmungen hast, das Gespräch zu suchen. Übrigens: Kritik und der Umgang damit sind selbstverständlich keine Einbahnstraße. Auch du solltest offen mit Kritik umgehen.

So kritisierst du deine*n Chef*in richtig

Tipp 1: Bereite dich vor

Frag dich vorab: Was möchtest du mit deiner Kritik erreichen? Geht es nur darum, bestehenden Frust an deiner Führungskraft abzulassen, gewinnt niemand in diesem Gespräch. Deine Vorgesetzten nehmen dich nicht als professionell wahr. Dadurch kann sich deine Situation und die Arbeitsatmosphäre sogar noch verschlechtern.

Verfolgst du jedoch mit deinem Gespräch das Ziel, dein Arbeitsverhältnis nachhaltig zu verbessern, signalisier dies deiner Führungskraft. Ein selbstbewusstes Auftreten ist der erste Schritt. Überleg dir außerdem vorab, was du ansprechen möchtest und wie du dein Anliegen so formulieren kannst, dass es höflich und respektvoll ankommt.

Junge Frau sitzt nachdenklich vor Arbeitsunterlagen.
Wer Kritik an der Führungskraft äußern möchte, sollte sich genaue Gedanken über die Inhalte und deren Formulierungen machen. © Cavan/EyeEm

Tipp 2: Äußere Kritik immer mündlich

Wichtig ist, dass du deinen Unmut immer mündlich und unter vier Augen besprichst. Indem du deiner Führungskraft während des Gesprächs in die Augen schaust, beweist du vor allem Respekt und Selbstbewusstsein. Es wäre unprofessionell, deine Vorgesetzten via E-Mail auf Probleme oder Fehler aufmerksam zu machen. Diese Vorgehensweise signalisiert mangelndes Selbstbewusstsein. Schaff die bestmögliche Gesprächsatmosphäre für beide Seiten.

Tipp 3: Vereinbare einen Termin

Zwischen Tür und Angel das Gespräch suchen, ist keine gute Idee. Das wird schnell als unüberlegt und übereilt wahrgenommen. Frag deine Vorgesetzten stattdessen vorab nach einem Gesprächstermin. Dabei entscheidest du situativ, ob du den Grund für den Termin angeben möchtest. Solltest du dich dafür entscheiden, einige Anhaltspunkte vor dem Gespräch zu geben, hat deine Führungskraft die Gelegenheit, sich selbst einige Gedanken zu machen. Darüber hinaus zeigen deine Bemühungen um ein privates Gespräch, dass dein Anliegen ernst zu nehmen ist.

Sollte jedoch keine Zeit für einen Gesprächstermin bestehen und du musst dein Anliegen unbedingt zum schnellstmöglichen Zeitpunkt besprechen, dann bitte deine*n Vorgesetzte*n trotzdem um ein Gespräch unter vier Augen. Konfrontier ihn*sie niemals vor anderen Kolleg*innen. Damit verlierst du den bestehenden Vertrauensvorschuss und riskierst eine unangenehme Situation für alle Beteiligten.

Tipp 4: Warte auf den richtigen Moment

Es gibt Momente, in denen ein solches Gespräch nicht angebracht ist. Steht aktuell ein großes Projekt an, das deine Führungskraft beinahe komplett einspannt? Dann solltest du auf einen weniger stressigen Zeitpunkt warten. Der passende Zeitpunkt ist übrigens oft ein wichtiger Faktor – so auch bei deiner nächsten Gehaltsverhandlung.

Tipp 5: Bleib sachlich und höflich

Kritik hört niemand gerne, so nett gemeint und konstruktiv sie auch sein mag. Solche Kritikgespräche können auch mal hitziger werden, wenn ihr gegensätzlicher Meinung seid. Behalt dabei immer im Blick, dass es sich bei deinem Gegenüber um deine Vorgesetzten handelt. Achte auf deine Wortwahl: Lass dich nicht zu emotionalen und unsachlichen Äußerungen verleiten, da das nie gut ankommt. Bleib ruhig, nimm dir Zeit, um deine Gedanken zu sammeln, bevor du auf das Gesagte antwortest. So vermeidest du ein Streitgespräch und kannst bestenfalls zu einer Einigung kommen.

Tipp 6: Wag den Perspektivwechsel

Versetz dich vorab in die Lage deiner Führungskraft und frag dich:

So kannst du dich gut auf die kommende Unterhaltung vorbereiten und das Gespräch so angenehm wie möglich gestalten. Versuch dich immer mal wieder in die Situation deines Gegenübers zu versetzen. So kannst du Reaktionen besser deuten und einordnen.

Tipp 7: Argumentier rational, statt emotional

Wahrscheinlich einer der wichtigsten Tipps: Bleib sachlich und lass dich nicht von deinen Emotionen leiten. Wutanfälle oder Nervenzusammenbrüche haben bei einem solchen Kritikgespräch nichts zu suchen. Wenn du höflich und professionell bleibst, wird sich das auch positiv auf die Reaktion deiner Führungskraft auswirken.

Frau und Mann unterhalten sich geschäftlich in Sitzecke.
Ein sachlicher Austausch ohne emotionale Ausbrüche ist die Grundlage für einen konstruktiven Austausch mit dem*der Chef*in. © westend61_agency/EyeEm

Tipp 8: Runde deine Kritik mit konkreten Lösungsvorschlägen ab

Mit Kritik ist es noch nicht getan. Wenn du das Problem erkannt hast, solltest du dir auch Gedanken über mögliche Alternativen für die aktuelle Situation machen. Deine Führungskraft weiß im Zweifel vor dem Gespräch nichts von deinen Kritikpunkten und kann sich so vorab keine Lösungsansätze überlegen. Signalisier mit deinen Ideen, dass du dich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt und konstruktive Verbesserungsvorschläge hast.

Direkt, konkret, dennoch freundlich und entgegenkommend: Berücksichtigst du in dem Feedbackgespräch mit deinen Vorgesetzten diese Punkte, musst du keine Bedenken haben. Im schlimmsten Fall wird deiner Bitte nicht nachgegangen. Dann liegt der Fehler aber nicht bei dir, sondern bei deiner Führungskraft. Für dein bestehendes Arbeitsverhältnis sollte es jedoch keine negativen Konsequenzen geben.

Vorurteile, die Arbeitnehmende verunsichern können

„Führungskräfte sind nicht kritikfähig.“

Zu oft kursiert das Vorurteil, dass Führungsverantwortung auch Überheblichkeit mit sich bringt. Das trifft natürlich in den meisten Fällen nicht zu. Ein Job in einer Führungsposition resultiert vorwiegend aus sehr guten Leistungen und Arbeitserfahrung. Der Charakter einer Person ändert sich in der Regel nicht durch eine Beförderung.

Das bedeutet, dass ein kritikunfähiger Mensch häufig auch im Arbeitsalltag kritikunfähig ist – und zwar unabhängig von der Position. Viele Arbeitnehmer*innen sind der Meinung, dass eine höhere Position Kritikunfähigkeit begünstigt und die Führungskraft eher dazu verleitet, ihre Stellung zu missbrauchen. In Einzelfällen kann das passieren, es entspricht aber definitiv nicht der Regel.

„Wer kritisiert, wird zum Dorn im Auge“

Auch diese Aussage kann nicht verallgemeinert werden. Wenn du Kritik an dem*r Chef*in äußerst, hast du die Aufmerksamkeit der Führungskraft auf dich gezogen. Das stimmt. Es liegt aber an dir, ob diese nun negativ oder positiv wahrgenommen wird. Andauerndes Meckern ohne Lösungsvorschläge sorgt schnell dafür, dass Vorgesetzte dich als Last wahrnehmen.

Wenn du jedoch konstruktive Kritik äußerst, ohne deinem*deiner Vorgesetzten dabei unfair gegenüberzutreten, wirst du damit nicht zur Zielscheibe. Fast alle Menschen in Führungspositionen wissen konstruktive Kritik zu schätzen. Denn wenn sich niemand zu Angelegenheiten und Problemen äußert, kann auch nichts verbessert werden.

Chef*in kritisieren – so besser nicht!

Wenn du dir unsere 8 Tipps zu Herzen nimmst und dich auch von den Vorurteilen nicht verunsichern lässt, stehen die Chancen gut, dass du mit der Kritik an deiner Führungskraft eine positive Veränderung in Gang setzt. Natürlich gibt es auch einige No-Gos, mit denen du dir schlimmstenfalls selbst Steine in den Weg legst. Worauf du unbedingt achten solltest, damit deine Kritik nicht negativ auf dich zurückfällt, verraten wir dir hier.

Bleib bescheiden

„Sehen Sie, habe ich doch gesagt.“

Autsch.

Sollte deine Führungskraft dir bei dem ein oder anderen Kritikpunkt schlussendlich zustimmen, ist die Freude groß. Der Fehler wurde eingesehen. Lass dich in diesem Moment nicht zu einer überheblichen Äußerung verleiten. Dies wirkt respektlos und unprofessionell. Vorgesetzte fühlen sich nach einer solchen Äußerung in ihrer Position nicht ernst genommen und werden dich auch schnell wieder in deine Schranken weisen. So riskierst du den vorherigen Fortschritt in deinem Kritikgespräch.

Stell keine Forderungen

„Wenn Sie meinen Lohn nicht erhöhen, kündige ich.“

Solltest du der Meinung sein, dass du Anspruch auf eine Lohnerhöhung oder ähnliches hast, dann kannst du dies im Gespräch selbstverständlich zu Wort bringen. Stütz deine Forderung auf Argumente, um auch deine Vorgesetzten davon zu überzeugen.
Versuch aber nicht, deine Forderungen durch Erpressung (z. B. Androhung von Kündigung) durchzusetzen. Das verschlechtert in jedem Fall deine Chancen und kann deine Situation am Arbeitsplatz negativ beeinflussen.
Möchtest du Kritik üben und darauf bezogen eine Forderung stellen, nimm dir vorab Zeit und überleg dir gute Argumente für dein Gespräch. Wenn du dich über längere Zeit ungerecht behandelt fühlst, solltest du dich vielleicht nach einem alternativen Job umsehen.

Schließ niemals von dir auf andere

„Das sehen (sicher) alle so.“

Wenn du dich dazu entscheidest, deine Führungskraft mit konkreter Kritik zu konfrontieren, solltest du es auch bei deiner Kritik belassen. Aussagen wie „Ich bin nicht der*die Einzige“ kommen nicht gut an. So bevormundest du außerdem deine Kolleg*innen. Bemerkst du in deinem Umfeld einen ähnlichen Unmut wie bei dir selbst, ermutige die Betroffenen zu einem Gespräch mit der Führungskraft. Entscheiden sich deine Kolleg*innen dagegen, respektier diesen Schritt.

Konkrete Beispiele für das Beurteilen und Kritisieren der Führungskraft

Wir haben für dich ein paar mögliche Gründe für ein Feedbackgespräch mit deinen Vorgesetzten zusammengefasst und geben dir hilfreiche Lösungsvorschläge für die jeweilige Situation an die Hand.

„Zu viel Arbeit, zu wenig Geld“

Ein häufiger Grund für Unzufriedenheit am Arbeitsplatz: Gehalt und Arbeitspensum passen nicht zusammen. Wünschst du dir weniger Arbeit für den aktuellen Lohn oder eine bessere Bezahlung für das höhere Arbeitspensum?

So sprichst du das Thema professionell an:

✔ „Seit [Zeitangabe] ist das Arbeitspensum deutlich gestiegen, sodass ich in derselben Zeit deutlich mehr leisten muss. Dies ist so leider kaum zu bewältigen.“

✔ „Die Anforderungen an mich und meine Leistungen haben in letzter Zeit deutlich zugenommen und ich freue mich darüber, mehr Verantwortung im Unternehmen zu übernehmen. Nachdem ich mich in der veränderten Position inzwischen bewiesen habe, möchte ich gerne über eine Anpassung meines Gehalts sprechen, die meinen neuen Aufgaben entspricht.“

✔ „Ich suche schon seit längerem nach einer beruflichen Weiterentwicklung innerhalb der Firma. Gerne nutze ich die Chance, mich für die neu inserierte Stelle zu bewerben, in der ein [Jobtitel] gesucht wird. Somit könnten Sie eine Fremdrekrutierung umgehen und von firmeninternen Fachkenntnissen profitieren, die ich bereits mit in die Position bringen würde.“

So lieber nicht:

× „Ich arbeite deutlich unter meinem Niveau und langweile mich zunehmend.“

× „Ich bin unterbezahlt und möchte mehr Gehalt, bevor ich neue Aufgaben übernehme.“

× „Sie geben mir viel zu wenig Verantwortung.“

„Du leidest unter Mikromanagement“

Deine Führungskraft schaut dir ständig über die Schulter und bringt dir – auch nach einem längeren Werdegang in der Firma – kein Vertrauen entgegen? Dann ist es dein gutes Recht, um etwas mehr Freiraum und Zutrauen zu bitten.

So geht es richtig:

✔ „Mir fällt zunehmend auf, dass meine Arbeitsschritte genauestens kontrolliert werden. Das gibt mir das Gefühl, meine Leistungen seien nicht zufriedenstellend. Ich würde mich freuen, wenn ich die Chance erhalten würde, meine Kompetenz durch etwas mehr Spielraum und Freiheiten zu beweisen.“

✔ „Mit etwas mehr Entscheidungsfreiheiten in meinem Arbeitsalltag könnte ich beweisen, dass die Firma von meinen Leistungen kurz- sowie langfristig profitiert.“

So besser nicht:

× „Sie engen mich ein, indem Sie jeden meiner Arbeitsschritte überwachen. Das muss aufhören.“

× „Ich fühle mich von Ihnen durchgehend kontrolliert. Sie werden paranoid.“

× „Lassen Sie mich doch mal mein Ding machen.“

„Deine Führungskraft kann sehr aufbrausend"

Anerkennung im Job wirkt sich positiv auf das Arbeitsklima aus. Sollte dir nicht gefallen, dass deine Führungskraft sich gerne mal im Ton vergreift oder dir gegenüber zu laut wird, solltest du das schnell ansprechen. So beweist du Rückgrat und zeigst, dass du dieses Verhalten nicht tolerierst. Im besten Fall profitiert die gesamte Belegschaft von deiner Ehrlichkeit oder du erhältst Unterstützung von anderen Kolleg*innen. Auch hier solltest du aber auf namentliche Nennungen anderer Mitarbeiter*innen verzichten.

So kannst du Erfolg haben:

✔ „Leider habe ich das Gefühl, dass diverse Spannungen in unserem Umgang miteinander vorliegen. Ich würde mir ein respektvolles und freundliches Arbeitsverhältnis mit beidseitigem Vertrauen wünschen, da meine Leistungen und der dadurch entstehende Profit dieser Firma stark nutzen.“

So wahrscheinlich weniger:

× „Ich nehme Ihr Verhalten als cholerisch wahr. Das verunsichert mich.“

× „Ihr ständiges Gebrülle demotiviert mich.“

 

Wo liegt der Unterschied zwischen Positiv- und Negativbeispielen?

Du wirst gemerkt haben, dass die positiven Beispiele – im Gegensatz zu den Negativbeispielen – gar nicht erst das Gefühl vermitteln, dass es sich dabei um Kritik an Vorgesetzten handelt. Das liegt daran, dass die Formulierungen einzig deine Sicht als Arbeitnehmer*in wiedergeben. In den Negativbeispielen jedoch wird die Führungskraft direkt angesprochen und als Grund für den ungewünschten Zustand benannt.

Versuch in deinen Äußerungen, deine Führungskraft außen vor zu lassen und aus der Sicht deines Arbeitsalltags zu erzählen. So kann dein Gegenüber sich gut in dich hineinversetzen, ohne sich ermahnt zu fühlen.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Tipps

Wir haben für dich die wichtigsten Tipps zusammengefasst. So wird das Gespräch mit deinem*deiner Vorgesetzten auf fairer Basis abgehalten und du hast die besten Chancen, Gehör zu finden.

  1. Versetz dich immer mal wieder in die Lage deines Gegenübers, um Äußerungen besser nachvollziehen zu können.
  2. Nutz dein Recht auf ein privates Gespräch. Denn wer keine Kritik äußert, dem kann auch nicht geholfen werden.
  3. Geh nicht unvorbereitet in das Gespräch. Überleg dir, was du sagen möchtest und wie du es am besten formulierst.
  4. Verzichte auf emotionale Äußerungen und setz auf Professionalität sowie positive Formulierungen.
  5. Vergewisser dich, dass das Gespräch in der richtigen Atmosphäre abgehalten wird. Dazu gehören Privatsphäre, der passende Zeitpunkt und ein freundliches Auftreten deinerseits.
  6. Mach konkrete Lösungsvorschläge, um deiner Führungskraft ein paar gute Anreize zu geben.
  7. Bleib bescheiden, sachlich und stell keine unangebrachten Forderungen.
  8. Schließ niemals von dir auf andere.

Disclaimer: Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft. Die in diesem Artikel veröffentlichten Rechtsgrundlagen wurden sorgfältig zusammengestellt, erheben aber keinen Anspruch auf Aktualität, sachliche Richtigkeit oder Vollständigkeit; eine entsprechende Gewähr wird nicht übernommen. Insbesondere übernimmt The Stepstone Group Deutschland GmbH keinerlei Haftung für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die direkte oder indirekte Nutzung der bereitgestellten Inhalte entstehen.

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