Präsentation

Mit Mimik und Gestik überzeugen

Präsentation

Mit Mimik und Gestik überzeugen
Wenn Sie einen Vortrag halten, dann kommunizieren Sie nicht nur mit Ihrer Stimme, sondern auch mit Ihrem Körper. Sechs nützliche Tipps, wie Sie professionell und souverän präsentieren.

Geben Sie Ihrem Inhalt einen festen Platz im Raum

Eine gute Körpersprache betont das Gesagte, verdeutlicht es und erleichtert es dem Publikum, Ihrem Vortrag zu folgen. Ein gutes Hilfsmittel, um wichtige Inhalte zu verdeutlichen, ist es diese im Raum zu platzieren. Halten Sie zum Beispiel einen Vortrag über Kundengespräche, dann platzieren Sie das Unternehmen auf der linken Seite und den Kunden auf der rechten Seite. Die Platzierungen geben der Körpersprache dann von selbst eine Richtung vor und erleichtern es den Zuhörern, Ihrem Vortrag zu folgen. Wenn Sie etwa über den Kunden sprechen, drehen Sie und Ihr Publikum sich automatisch in die entsprechende Richtung.

Präsentieren Sie von rechts nach links

Zeitverläufe und alle anderen Entwicklungen werden in unserer Kultur von links nach rechts dargestellt. Das haben wir auch in unserer Gestik verinnerlicht. Wenn wir etwas über die Vergangenheit erzählen, deuten wir nach links, und wenn wir über die Zukunft sprechen, dann zeigen wir nach rechts. Wenn Sie allerdings vor einem Publikum stehen, müssen Sie umdenken und alles von rechts nach links erklären, damit die Entwicklungsstufen für Ihre Zuhörer sichtbar werden. Ihr Publikum erhält dadurch ein stimmiges Bild von Ihrer Geschichte und Ihrer Körpersprache.

Passen Sie die Lautstärke Ihrer Gestik der Situation an

Die Lautstärke einer Aussage lässt sich nicht nur durch die Stimme variieren, sondern auch durch Ihre Körpersprache. Beispiel: Ein Teamleiter hält in einem kleinen Meetingraum mit acht Kollegen eine Präsentation über das neue Produkt des Unternehmens. Um zu unterstreichen, wie großartig er das Produkt findet, reißt er seine Arme hoch in die Luft. Seine Kollegen reagieren irritiert. Warum? Weil seine Geste bei einer so kleinen Gruppe viel zu laut ist und dadurch aufgesetzt wirkt. Für die richtige Einschätzung der zu verwendenden Gestik hilft die Drei-Gelenk-Regel. Bei einem Vortrag vor einer kleineren Gruppe werden Gesten lediglich mit den Handgelenken ausgeführt. Das entspricht einer leisen Körpersprache. Vor einer Gruppe von 20 bis 30 Personen sollte sich vor allem der Ellbogen, das zweite Gelenk, bewegen, womit die Gesten durch die Ausführung mit den Unterarmen deutlich lauter wirken. Die Schulter, das dritte Gelenk, wird erst vor großem Publikum angewendet und darf dann auch durch ein Heben der Arme, wie der Teamleiter im Beispiel, betont werden.

Vermeiden Sie Standard-Handhaltungen

Ein häufiges Problem während des Vortrages ist die Frage nach den Händen – bzw. was sollen die Hände tun, wenn sie nicht gerade bewusste Gesten ausführen? Die Antwort ist einfach: Am besten Sie lassen die Hände hängen. Diese Position wirkt natürlich und mit der Zeit gewöhnen Sie sich daran. Üben Sie das „Hängen-lassen“ ruhig vor dem Spiegel. Haben Sie diese Handhaltung verinnerlicht, dann beginnen Ihre Hände in der Regel von alleine mitzusprechen. Anders ist das hingegen bei Standardhaltungen wie der Merkelraute oder der Priesterhaltung, in der die Hände dazu neigen, einzufrieren und Sie als Redner schnell unnatürlich auf das Publikum wirken können.

Schauen Sie die Zuhörer so oft wie möglich an

Blickkontakt mit dem Publikum zu halten, ist eine der essenziellen Aufgaben eines Redners. Denn der Augenkontakt entscheidet am Ende darüber, ob Sie einen Monolog oder einen Dialog mit Ihren Zuhörern führen. Das heißt: Nur wer es schafft sein Publikum nicht nur mit dem Inhalt anzusprechen, sondern auch mit den Augen, erzeugt Spannung und Interesse. Das bedeutet aber auch: Vorlesen von Folien – wie es häufiger in der Praxis geschieht – ist strengstens verboten. Ein kleiner Kontrollblick hin und wieder auf die Folie ist in Ordnung. Die Folien sollen den Vortrag unterstützen, jedoch nicht den Redner ersetzen. Gänzlich verzichten sollten Sie daher auf eine Textvorlage, auf der Ihr gesamter Vortrag vorformuliert ist. Ausformulierte Sätze führen zwangsläufig zum Vorlesen und lassen Sie unvorbereitet wirken.

Zeigen Sie nicht mit dem Finger auf Ihre Zuhörer

Mit einem Finger auf jemanden zu zeigen, löst bei vielen Menschen ein ungutes Gefühl aus – selbst wenn diese Geste als Lob gemeint ist. Wenn Sie Ihrem Publikum während eines Vortrages etwas zeigen oder verdeutlichen wollen, nutzen Sie lieber andere Gesten. Mit der ganzen Hand beispielsweise können durch Drehung unterschiedliche Signale wiedergegeben werden. Eine nach unten gerichtete Handkante zeigt eine dringliche Botschaft. Richten Sie hingegen die Handfläche nach oben, dann können Sie mit Ihrem Publikum interagieren. Diese Geste wirkt einladend und fordert Ihrer Zuhörer auf, einen Kommentar abzugeben oder sich mit einer Frage zu melden.

Wenn Sie einen Vortrag halten, dann kommunizieren Sie nicht nur mit Ihrer Stimme, sondern auch mit Ihrem Körper. Sechs nützliche Tipps, wie Sie professionell und souverän präsentieren.

Geben Sie Ihrem Inhalt einen festen Platz im Raum

Eine gute Körpersprache betont das Gesagte, verdeutlicht es und erleichtert es dem Publikum, Ihrem Vortrag zu folgen. Ein gutes Hilfsmittel, um wichtige Inhalte zu verdeutlichen, ist es diese im Raum zu platzieren. Halten Sie zum Beispiel einen Vortrag über Kundengespräche, dann platzieren Sie das Unternehmen auf der linken Seite und den Kunden auf der rechten Seite. Die Platzierungen geben der Körpersprache dann von selbst eine Richtung vor und erleichtern es den Zuhörern, Ihrem Vortrag zu folgen. Wenn Sie etwa über den Kunden sprechen, drehen Sie und Ihr Publikum sich automatisch in die entsprechende Richtung.

Präsentieren Sie von rechts nach links

Zeitverläufe und alle anderen Entwicklungen werden in unserer Kultur von links nach rechts dargestellt. Das haben wir auch in unserer Gestik verinnerlicht. Wenn wir etwas über die Vergangenheit erzählen, deuten wir nach links, und wenn wir über die Zukunft sprechen, dann zeigen wir nach rechts. Wenn Sie allerdings vor einem Publikum stehen, müssen Sie umdenken und alles von rechts nach links erklären, damit die Entwicklungsstufen für Ihre Zuhörer sichtbar werden. Ihr Publikum erhält dadurch ein stimmiges Bild von Ihrer Geschichte und Ihrer Körpersprache.

Passen Sie die Lautstärke Ihrer Gestik der Situation an

Die Lautstärke einer Aussage lässt sich nicht nur durch die Stimme variieren, sondern auch durch Ihre Körpersprache. Beispiel: Ein Teamleiter hält in einem kleinen Meetingraum mit acht Kollegen eine Präsentation über das neue Produkt des Unternehmens. Um zu unterstreichen, wie großartig er das Produkt findet, reißt er seine Arme hoch in die Luft. Seine Kollegen reagieren irritiert. Warum? Weil seine Geste bei einer so kleinen Gruppe viel zu laut ist und dadurch aufgesetzt wirkt. Für die richtige Einschätzung der zu verwendenden Gestik hilft die Drei-Gelenk-Regel. Bei einem Vortrag vor einer kleineren Gruppe werden Gesten lediglich mit den Handgelenken ausgeführt. Das entspricht einer leisen Körpersprache. Vor einer Gruppe von 20 bis 30 Personen sollte sich vor allem der Ellbogen, das zweite Gelenk, bewegen, womit die Gesten durch die Ausführung mit den Unterarmen deutlich lauter wirken. Die Schulter, das dritte Gelenk, wird erst vor großem Publikum angewendet und darf dann auch durch ein Heben der Arme, wie der Teamleiter im Beispiel, betont werden.

Vermeiden Sie Standard-Handhaltungen

Ein häufiges Problem während des Vortrages ist die Frage nach den Händen – bzw. was sollen die Hände tun, wenn sie nicht gerade bewusste Gesten ausführen? Die Antwort ist einfach: Am besten Sie lassen die Hände hängen. Diese Position wirkt natürlich und mit der Zeit gewöhnen Sie sich daran. Üben Sie das „Hängen-lassen“ ruhig vor dem Spiegel. Haben Sie diese Handhaltung verinnerlicht, dann beginnen Ihre Hände in der Regel von alleine mitzusprechen. Anders ist das hingegen bei Standardhaltungen wie der Merkelraute oder der Priesterhaltung, in der die Hände dazu neigen, einzufrieren und Sie als Redner schnell unnatürlich auf das Publikum wirken können.

Schauen Sie die Zuhörer so oft wie möglich an

Blickkontakt mit dem Publikum zu halten, ist eine der essenziellen Aufgaben eines Redners. Denn der Augenkontakt entscheidet am Ende darüber, ob Sie einen Monolog oder einen Dialog mit Ihren Zuhörern führen. Das heißt: Nur wer es schafft sein Publikum nicht nur mit dem Inhalt anzusprechen, sondern auch mit den Augen, erzeugt Spannung und Interesse. Das bedeutet aber auch: Vorlesen von Folien – wie es häufiger in der Praxis geschieht – ist strengstens verboten. Ein kleiner Kontrollblick hin und wieder auf die Folie ist in Ordnung. Die Folien sollen den Vortrag unterstützen, jedoch nicht den Redner ersetzen. Gänzlich verzichten sollten Sie daher auf eine Textvorlage, auf der Ihr gesamter Vortrag vorformuliert ist. Ausformulierte Sätze führen zwangsläufig zum Vorlesen und lassen Sie unvorbereitet wirken.

Zeigen Sie nicht mit dem Finger auf Ihre Zuhörer

Mit einem Finger auf jemanden zu zeigen, löst bei vielen Menschen ein ungutes Gefühl aus – selbst wenn diese Geste als Lob gemeint ist. Wenn Sie Ihrem Publikum während eines Vortrages etwas zeigen oder verdeutlichen wollen, nutzen Sie lieber andere Gesten. Mit der ganzen Hand beispielsweise können durch Drehung unterschiedliche Signale wiedergegeben werden. Eine nach unten gerichtete Handkante zeigt eine dringliche Botschaft. Richten Sie hingegen die Handfläche nach oben, dann können Sie mit Ihrem Publikum interagieren. Diese Geste wirkt einladend und fordert Ihrer Zuhörer auf, einen Kommentar abzugeben oder sich mit einer Frage zu melden.

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