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Am 3. Oktober 1943 weihte Joannes Baptista Sproll die Diözese Rottenburg der Muttergottes. Daran erinnert eine Pietá, die Darstellung der trauernden Maria um ihrem toten vom Kreuz abgenommenen Sohn, die am Bischöflichen Palais aufgestellt wurde und heute vor dem Bischofshaus steht.
Der Rottenburger Dom St. Martin erhielt 2008, 70 Jahre nach der Vertreibung Bischof Sprolls durch die Nationalsozialisten, eine Glocke, die dem Heiligen Martin geweiht und Bischof Sproll gewidmet ist. Name und Porträt des Bekennerbischofs sind in die Glocke eingraviert. Bischof Gebhard Fürst ist es ein großes Anliegen, das Andenken seines mutigen Vorgängers in der Diözese Rottenburg-Stuttgart stärker zu würdigen. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass 2011 das Seligsprechungsverfahren für den Glaubenszeugen Joannes Baptista Sproll eröffnet wurde.
Mit der Sanierung des Bischöflichen Ordinariats 2013 erhielt der siebte Bischof der Diözese eine Gedenkstätte hinter der Tür am Palais – damals auch Wohnsitz des Bischofs, durch die 1938 die Nationalsozialisten das Gebäude gestürmt hatten. Sie löst die Gedenktafel von 1983 an dieser Stelle ab.