Über uns
TURBONIK wurde 2017 als Spin-off von Fraunhofer UMSICHT gegründet. Hier haben die Unternehmensgründer zuvor an der Optimierung von ORC-Anlagen und Turbinen geforscht. Im Rahmen dieser Arbeit haben sie immer wieder die Grenzen herkömmlicher Turbinentechnologie überwunden und daraus die Idee für einen völlig neuen Ansatz beim Bau der TURBONIK-Mikro-Dampfturbinen entwickelt, der sich auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten bei produzierenden Unternehmen konzentriert.
Die MDT sind dazu als einfache und wirkungsvolle Effizienzmaßnahmen für den Einsatz in Industrieanlagen konzipiert, wo Dampfmengen und Platzbedarf für herkömmliche Turbinen nicht ausreichen. Die innovative Turbinentechnologie erschließt dort zahlreiche neue Anwendungsfelder für eine zusätzliche Stromerzeugung und leistet dadurch einen Beitrag zur Einsparung hoher Energiekosten und CO2-Emissionen. Ihre materialsparende Konstruktion und die hohe Effizienz wurden u.a. mit dem Innovationspreis der deutschen Stahlindustrie ausgezeichnet.
Zu unseren Kunden zählen mittlerweile dampfnutzende Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen: Öffentliche Versorgung (Kraftwerke und Müllverbrennungsanlagen), Stahlwerke, chemische Industrie, Lebensmittelhersteller, Holzverarbeiter, Automobilzulieferer, Recyclingunternehmen. Während es bei den MDT um die Stromerzeugung aus kleineren Dampfmengen geht, arbeitet TURBONIK in Partnerschaft mit Fraunhofer UMSICHT an weiteren Technologien für eine ökologische und ökonomische Nutzung vorhandenen Prozessdampfes. Ein aktuell abgeschlossenes Projekt ist die Entwicklung eines Dampfturboladers zur Kopplung von Dampf- und Druckluftnetzen. Damit werden in naher Zukunft Industrieunternehmen bei der Erzeugung von Druckluft sowohl ihren Primärenergieaufwand als auch ihren CO₂-Ausstoß erheblich reduzieren können.
Seit 2021 hat TURBONIK seinen Sitz im Wasserstoff-Anwenderzentrum h2herten. Damit sind nun Zentrale, Entwicklung und Produktion des Unternehmens an einem Ort vereint. Und so wie wir unseren Kunden Angebote für Ressourcenschonung und Energieeffizienz machen, setzen wir auch bei unserem eigenen Energieverbrauch auf Nachhaltigkeit und eine zukunftsweisende Energieversorgung. Das h2herten ist seit 2009 Vorreiter in der angewandten Elektrolyse und der Wasserstoffforschung. Die hier ansässigen Unternehmen beziehen Strom aus Wind und Photovoltaik. Bei überschüssiger Erzeugung wird dieser in Wasserstoff umgewandelt, gespeichert und über Brennstoffzellenanlagen wieder verstromt.