Jetzt spitze verdienen!

Wir zeigen, welche Faktoren das Gehalt maßgeblich beeinflussen und geben Tipps, wie Beschäftigte Spitzenverdiener werden können

StepStone Gehaltsreport 2020 Jetzt den vollständigen Report mit allen Detailergebnissen als Whitepaper herunterladen!

Welche Faktoren beeinflussen mein Gehalt? Und wie komme ich zu einem Verdienst auf Top-Niveau? Untersuchungen von StepStone zeigen, dass viele Beschäftigte ihre eigene Leistung (sehr) gut bewerten. Gleichzeitig haben viele ein konkretes Zielgehalt für ihre Karriere im Sinn – dieses aber noch nicht erreicht. Faktoren um das Gehalt korrekt einzuordnen und Spitzengehälter unter die Lupe, um zu zeigen, wie man dies begünstigen kann. Aber wie kommen Arbeitnehmer zu einem Lohn im Spitzenbereich? Welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit das eigene Einkommen mit den obersten Prozent mithalten kann?

 

Erstklassiger Verdienst ja oder nein: Diese Faktoren entscheiden

Beschäftigte haben viele Möglichkeiten, ihre Chancen auf ein hohes Einkommen zu optimieren. Im Durchschnitt verdienen Fachkräfte ohne Personalverantwortung 2020 50.300 Euro brutto im Jahr. Unabhängig von der eigenen Berufswahl sind drei Faktoren ganz besonders wichtig für die Höhe des eigenen Einkommens. Dies sind die Ausbildung, die Berufserfahrung und die Übernahme von (Personal-)Verantwortung.

Ausbildung

Im Schnitt bringt ein akademischer Abschluss satte 15 Prozent mehr Gehalt auf dem Konto. Ein Master-, Diplom- oder Magister bringt sogar 20 Prozent mehr Verdienst. Natürlich gibt es unter den Absolventen verschiedener Studiengänge Unterschiede. Im Schnitt ist der Verdienst von Medizinern, Juristen und Wirtschaftsingenieuren am höchsten. Es kann also einen wesentlichen Unterschied machen, für welches Studium sich Fachkräfte entschieden haben. Alle Informationen zum Thema Gehälter nach dem Studium finden sich in unserem Gehaltsreport für Absolventen. Aber: Die hohe Qualität der beruflichen Ausbildung ist eine Besonderheit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Besonders gut verdienen Meister, bzw. Fachwirte. Auch hier lohnt sich also die zusätzliche Ausbildung und der damit einhergehende Erfahrungs- und Wissensvorsprung. 16 Prozent liegen Meister und Fachwirte im Schnitt über dem Durchschnittsgehalt der übrigen Nicht-Akademiker.

Berufserfahrung

Die gute Nachricht für alle Beschäftigten lautet: Die Zeit spielt ihnen in die Karten. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt im Schnitt auch das Gehalt. Bereits mit 10 Jahren im Job liegt das Einkommen demnach bei 19 Prozent über dem Gesamtdurchschnitt. Für Beschäftigte ohne Personalverantwortung steigt das Durchschnittsbrutto im Vergleich zu den ersten fünf Jahren im Job um mehr als 12.000 Euro. Bei Führungskräften sind es gar 30.000 Euro. Für künftige Absolventen und Berufseinsteiger heißt das allerdings nicht, abzuwarten und sprichwörtlich ‚Tee zu trinken‘. Viele Arbeitgeber wünschen sich erste praktische Erfahrungen, etwa durch ehrenamtliche Tätigkeiten, studentische Mitarbeit und Praktika. Wer bereits mit dem Abschluss fundierte Praxiserfahrungen vorweisen kann, ist auf dem Arbeitsmarkt besonders heiß begehrt. Und dies bringt wiederum eine gute Position bei der ersten Gehaltsverhandlung mit sich.

Führungsverantwortung

Führungskräfte verdienen im Schnitt fast 25.000 Euro mehr als Beschäftigte ohne Personalverantwortung. Sie liegen mit 74.700 Euro ganze 27 Prozent über dem Gesamtdurchschnitt. Dabei gilt: Wer mehr Verantwortung übernimmt, der verdient auch besser. Chefs, die für mehr als 100 Mitarbeiter verantwortlich sind, bekommen im Schnitt 111.700 Euro Gehalt. Das heißt, Verantwortung zu übernehmen, ist eine gute Voraussetzung, um ein möglichst hohes Einkommen zu erzielen. Welche Voraussetzungen man mitbringen sollte, um Chef zu werden, haben wir an anderer Stelle erklärt.

 

Schritt zwei: Erfolgreich das Gehalt verhandeln

Fast jeder zweite Beschäftigte in Deutschland verhandelt seinen Verdienst nicht regelmäßig. Das zeigen die Ergebnisse einer StepStone-Befragung zum Thema Gehaltsverhandlung vom Dezember 2019. Dabei sind es gute Zeiten für qualifizierte Fachkräfte. Denn auf dem qualifizierten Arbeitsmarkt werden zunehmend die Mitarbeiter zur knappen Ressource, nicht die Jobs. Unternehmen müssen sich deshalb große Mühe geben, alle Stellen zu besetzen. Gelingt ihnen das nicht, droht ein Produktivitätsverlust. Deshalb wollen die Arbeitgeber vermeiden, gute Mitarbeiter zu verlieren. Eine gute Position also, um mit angemessenen Vorstellungen das Gehaltsgespräch zu suchen.

Jeder Zweite gibt allerdings an, sich nicht wohl dabei zu fühlen, eine Gehaltserhöhung einzufordern. Besonders interessant hierbei ist: die Ursachen hierfür liegen in erster Linie nicht beim Chef oder Arbeitgeber. 47 Prozent der Befragten fällt es schwer, sich selbst zu loben. 34 Prozent sprechen nicht gern über Geld. Dabei bewerten 83 Prozent die eigene Leistungsfähigkeit als eher stark oder sogar sehr stark. Die deutliche Mehrheit gibt darüber hinaus an, noch nicht so viel zu verdienen, wie sie es sich wünschen.

Diejenigen, die sich in ihrem aktuellen Job bereits über eine Gehaltserhöhung freuen konnten, geben zwei Hauptgründe dafür an. Dies ist zum einen eine standardmäßige, jährliche Lohnerhöhung. Ein Faktor, auf den die Beschäftigten selbst keinen Einfluss haben. Auf den zweiten Faktor dagegen haben sie sehr wohl Einfluss: Sie haben eine Gehaltserhöhung bekommen, weil sie aktiv danach gefragt haben. Es spricht folglich einiges dafür, bei Bedarf das Gehaltsgespräch zu suchen.

Damit Sie perfekt vorbereitet in Ihre nächste Gehaltsverhandlung gehen, haben wir wichtige Tipps und Hinweise, wie viel Gehalt Sie tatsächlich fordern können noch einmal im Video zusammengefasst. Unser Karriereexperte Ben erklärt, wie Sie die Gehaltsverhandlung erfolgreich meistern.

Die Top-Gehälter nach Bundesland in unserer interaktiven Karte

Gehälter unterliegen ebenfalls größeren regionalen Unterschieden. Unsere Karte zeigt, dass die höchsten Verdienste im Süden Deutschlands erzielt werden können. Das ist durchaus logisch, denn hier sind besonders viele große Unternehmen der am besten bezahlenden Branchen angesiedelt. Der Gehaltsreport 2020 zeigt, dass Unternehmen aus den Sektoren Banken, Pharma und Automobil besonders gut zahlen.

Die Top-Gehälter nach Bundesland, Branche, Stadt für Fach- bzw. Führungskräfte zeigt unsere interaktive Grafik.

Jetzt Spitzenverdiener werden und über 100.000 Euro im Jahr verdienen

StepStone hat die Spitzengehälter ab 100.000 Euro brutto im Jahr einmal genauer unter die Lupe genommen. Die Auswertung zeigt, dass Führungsverantwortung und eine fundierte Ausbildung ebenfalls wesentliche Meilensteine sind, um ein Spitzeneinkommen zu erreichen. Unter den Top-Verdienern mit einem sechsstelligen Einkommen sind 82 Prozent Führungskräfte. Über die Hälfte davon ist mindestens auf der mittleren oder sogar der obersten Managementebene angekommen. Eine gute Ausbildung ist ebenso wichtige Voraussetzung, um Top-Verdiener zu werden. Fast 80 Prozent derjenigen, die sechsstellig verdienen, haben ein Studium absolviert. Besonders viele der Spitzenverdiener haben Wirtschafts- oder Ingenieurswissenschaften  studiert, zwei Studienrichtungen mit hoher Konkurrenz, aber eben auch guten Gehaltsaussichten. Trotz der guten Voraussetzungen eines Studiums hat es allerdings jeder fünfte Spitzenverdiener ohne Hörsaal zu einem sechsstelligen Einkommen gebracht. Unter den Nicht-Akademikern sind es am häufigsten die Meister und Fachwirte, die ein Top-Einkommen erzielen.

Aber es gibt noch weitere Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit steigern, 100.000 Euro und mehr pro Jahr zu verdienen. StepStone verrät einige spannende Tendenzen mit Blick auf das Berufsfeld, den Job selbst oder die Branche des Arbeitgebers.

Berufsfeld

Die Berufe mit dem höchsten Durchschnittsgehalt zeigt der StepStone Gehaltsreport im großen Berufsgruppen-Ranking. Wir haben uns zusätzlich angeschaut, in welchen Berufsfeldern Top-Gehälter öfter anzutreffen sind. Neben Managementpositionen sind Top-Gehälter im Vertrieb besonders häufig. Im Vertrieb ist der Anteil des variablen Gehalts üblicherweise besonders hoch. Das heißt, wer hier besonders erfolgreich ist, kann durch Leistung sein eigenes Gehalt enorm steigern. Darüber hinaus finden sich in der IT und unter Ingenieuren sehr viele Spitzenverdiener. Beides sind Berufsgruppen, die aktuell auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt sind. Das heißt, wer zu einer dieser Berufsgruppen gehört und noch dazu sehr spezifisches Fachwissen aufweisen kann, hat auch gute Chancen auf ein hohes Gehalt.

Ihre Gehaltsplanung basiert auf der wissenschaftlichen Analyse hunderttausender Datensätze. Diese Daten helfen uns dabei, berufsrelevante Gehaltstreiber zu identifizieren und in Kombination mit Ihren Angaben ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen.

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Der Job

Hier wird erneut die Bedeutung von Personalverantwortung deutlich. Geschäftsführer verdienen am häufigsten über 100.000 Euro. Dies ist kein Wunder, da Geschäftsführer nicht nur Personalverantwortung tragen, sondern auch für den Erfolg des Gesamtunternehmens einstehen. Abteilungs-,Vertriebs- und Personalleiter tauchen ebenfalls vergleichsweise oft auf der Liste der Spitzenverdiener auf. Darüber hinaus werden Key Account Manager häufig sehr gut bezahlt. Wie die Berufsbezeichnung schon sagt, betreuen Key Account Manager wichtige Kunden von Unternehmen – und tragen damit in der Regel Verantwortung für große Teile des Umsatzes.

Branche

Die Branchen, die überdurchschnittlich häufig Top-Verdiener beschäftigen, sind alte Bekannte. Die meisten Arbeitnehmer mit sechsstelligen Gehältern arbeiten der Analyse nach in der Automobilbranche – eine der Top 3-Branchen des Gehaltsreports 2020. Unternehmen der Maschinen- und Anlagenbaubranche zahlen ebenfalls häufig sehr gut, eine weitere Branche aus den Top 10 des Gehaltsreports. Die Branchen IT und Internet, Banken sowie Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik sind auch oft vertreten. Wer sich zum Ziel gesetzt hat, besonders gut zu verdienen, hat also ein breites Betätigungsfeld zur Auswahl.

Über die Studie: Der StepStone Gehaltsreport 2020

Für den Gehaltsreport 2020 wurden Gehälter von rund 128.000 Fach- und Führungskräften analysiert, die im Zeitraum von Oktober 2018 bis Oktober 2019 erhoben wurden. Der StepStone Gehaltsreport zeigt die durchschnittlichen Gehälter für Fach- und Führungskräfte, aufgeteilt nach Berufsfeld, Region, Branche und Berufserfahrung. Bei der Auswertung wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit nur die Angaben derjenigen Umfrageteilnehmer berücksichtigt, die in Vollzeit arbeiten.

DIE STEPSTONE GEHALTSZAHLEN
Alle Gehaltsdaten sind in Euro angegeben. Sämtliche Gehaltszahlen beziehen sich auf das Durchschnitts-Bruttojahresgehalt inklusive Boni, Provisionen, Prämien etc.

StepStone Gehaltsreport 2020
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Kontakt

  • Dr. Anastasia Herrmann
  • Head of Research

  • Dr. Tobias Zimmermann
  • Research & PR Manager

  • Jan Heming
  • Research Manager

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