StepStone Gehaltsreport 2019

Wie hoch ist mein Marktwert und mit welchem Gehalt kann ich rechnen? Welche Branchen zahlen am besten? Welche Rolle spielt meine Berufserfahrung? Und in welcher Stadt Deutschlands leben die Top-Verdiener?

StepStone Gehaltsreport für Fach- und Führungskräfte 2019 Jetzt die vollständige Studie als hochwertiges Whitepaper herunterladen

Die Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft zahlen besonders gut. Die Städte mit den höchsten Durchschnittsgehältern passen gut dazu. Bei den Bundesländern dominiert der Süden und die Größe des Arbeitgebers spielt eine entscheidende Rolle. Welche Faktoren sind für das Gehalt der Beschäftigten in Deutschland entscheidend und welche Berufsgruppen verdienen am besten?

Ergebnisse im Überblick

Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland liegt 2019 bei rund 58.100 Euro.  Das zeigt der Gehaltsreport 2019, der einen Überblick über die Gehälter von Fach- und Führungskräften in Deutschland bietet. Führungskräfte erhalten im Schnitt 67.900 Euro und Fachkräfte ohne Personalverantwortung 51.200 Euro. Logisch in diesem Zusammenhang: Wer mehr Verantwortung übernimmt, verdient auch besser. Führungskräfte, denen mehr als 100 Mitarbeiter unterstellt sind, bekommen durchschnittlich 102.500 Euro brutto im Jahr.

 

Der Einfluss der Unternehmensgröße auf das Gehalt

Ein weiteres spannendes Ergebnis des diesjährigen Gehaltsreports: Die Unternehmensgröße ist ein relevanter Faktor beim Blick auf das Einkommen. Angestellte von Großunternehmen (> 1.000 Mitarbeiter) liegen etwa 15 Prozent über dem Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften. Beschäftigte in kleinen und mittelständischen Unternehmen (< 500 Mitarbeiter) dagegen erhalten etwa 10 Prozent weniger als der Durchschnitt. Das ist ein Unterschied von etwa 14.600 Euro im Jahr!

Wo wird wie viel verdient? Die Top-Branchen 2019

Die Top-Branchen 2019 werden angeführt von Schlüsselsektoren der deutschen Wirtschaft: Die Banken belegen den ersten Platz mit den höchsten Durchschnittsgehältern (70.800 Euro), vor der Pharmaindustrie (70.000 Euro) und der Autoindustrie (67.900 Euro).

Dieses und weitere Ergebnisse des StepStone Gehaltsreports 2019 analysiert StepStone Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers zusätzlich im Video.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Arbeitgebers und der Branche für die Beschäftigten nach wie vor auszahlt. Aber nicht nur das. Insbesondere die Banken- und die Automobilbranche sehen sich durch aktuelle technische Entwicklungen und die damit einhergehende Automatisierung von Prozessen, den zunehmenden Einsatz intelligenter, selbst-lernender Systeme und das Mega-Thema E-Mobilität vor großen Entwicklungsschritten. Um diese erfolgreich meistern zu können, sind sie auf hervorragende Mitarbeiter angewiesen, die sie logischerweise gut bezahlen.

Auf den Plätzen nach dem ‚Treppchen‘ folgen die Chemie- und Erdölverarbeitende Industrie (67.800 Euro), Versicherungen (66.300 Euro) sowie Luft- und Raumfahrt (66.200 Euro), die ebenfalls deutlich überdurchschnittlich bezahlen.

Zu den Top-Platzierungen von Banken, Pharma- und Autoindustrie passen die Top-5 im Städte-Ranking. Die Bankenmetropole Frankfurt am Main (70.600 Euro) belegt den ersten Platz vor München (70.600 Euro) und Stuttgart (68.000 Euro). Auf Platz vier liegt Düsseldorf (66.800 Euro) vor Darmstadt (65.200 Euro).

Wie kann ich mehr Geld verdienen?

Der StepStone Gehaltsreport 2019 zeigt einige generelle Tendenzen, worauf es ankommt, um ein besonders hohes Gehalt zu erzielen. Akademiker verdienen in der Regel deutlich mehr als Nicht-Akademiker. Ein Studium ist demzufolge eine lohnende Investition von Zeit und Anstrengungen. Dies gilt vor allem, da der Unterschied zwischen studierten und nicht-studierten Fachkräften mit der Berufserfahrung zunimmt. Darüber hinaus zeigt sich, dass größere Unternehmen tendenziell besser bezahlen als kleinere. Auch Personalverantwortung macht sich auf dem Lohnzettel bemerkbar.

Eine wichtige Rolle spielt es allerdings auch, das eigene Gehalt aktiv zu verhandeln. Wie wichtig und erfolgversprechend es ist, regelmäßig in Gehaltsverhandlungen zu gehen, haben wir deshalb zusätzlich untersucht.

Wer verdient wie viel? Der StepStone Berufsgruppen-Vergleich

Unternehmensberater, Personalexperten, Ingenenieure, IT- und Marketingexperten sollten an dieser Stelle ganz genau hinschauen. Wir haben die Ergebnisse unseres Gehaltsreports für diese Berufsgruppen noch einmal besonders detailliert aufbereitet. Denn auch innerhalb einzelner Berufsgruppen gibt es teils beträchtliche Unterschiede. Wie und wo sich diese niederschlagen? Unsere interaktive Berufsgruppenübersicht verrät es!

Die am besten verdienende Berufsgruppe des StepStone Gehaltsreports ist mit einem Bruttodurchschnittsgehalt von 77.400 Euro die der Ärzte. Ihre Expertise zum Thema Geld zahlt sich für Finanzexperten (72.200 Euro), wie zum Beispiel Vermögensberater oder Controller und Banker (64.200 Euro) aus, die das Berufsgruppen-Treppchen komplettieren.

Ebenfalls sehr gut verdienen (Unternehmens-) Berater (63.700 Euro), die dieses Jahr zum ersten Mal Teil des StepStone Gehaltsreports sind. Dies gilt auch für die gefragten Ingenieure (62.800 Euro) und IT-Spezialisten (62.300 Euro). Die Top 10 vervollständigen Juristen (61.700 Euro), Marketingspezialisten (60.500 Euro), Vertriebler (58.000 Euro) und HR-Experten (57.600 Euro).

Der Gehaltsreport 2019 in fünf Infografiken

Über diese Studie

Der StepStone Gehaltsreport zeigt die durchschnittlichen Gehälter für Fach- und Führungskräfte, aufgeteilt nach Berufsfeld, Region, Branche und Berufserfahrung. Fach- und Führungskräfte können auf dieser Basis den eigenen Marktwert besser einschätzen und dieses Wissen mit in die nächste Gehaltsversammlung nehmen. Unternehmen können ihre Gehaltsstruktur zum Fachkräftemarkt ins Verhältnis setzen. Sie erfahren, wie viel sie Talenten bieten müssen, um im Wettbewerb zu bestehen. Für den Gehaltsreport 2019 wurden Gehälter von rund 85.000 Fach- und Führungskräften analysiert, die im Zeitraum von Oktober 2017 bis Oktober 2018 erhoben wurden. Bei der Auswertung wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit nur die Angaben derjenigen Umfrageteilnehmer berücksichtigt, die in Vollzeit arbeiten.

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Kontakt

  • Dr. Anastasia Herrmann
  • Head of Research

  • Patricia Pela
  • Junior Research & Communications Manager

  • Dr. Tobias Zimmermann
  • Research & PR Manager

Wir freuen uns über Ihr Feedback und Ihre Anfragen unter: studien@stepstone.de