Eine junge Frau sitzt nachdenklich vor ihrem Computer und liest.
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Messenger in der internen Kommunikation: Vor- und NachteileMessenger-Knigge: Hier sind 12 Tipps, die dir helfen, Slack und Teams richtig zu nutzen – für mehr Produktivität und Harmonie im Team.Zusammenfassung

Messenger-Dienste gehören mittlerweile für viele Teams zum Arbeitsalltag. Nicht selten werfen sie in der praktischen Nutzung aber Fragen auf: Wie schnell muss ich antworten? Wo wird was gepostet? Und wie schaffe ich es, fokussiert zu arbeiten, wenn ständig Nachrichten eintrudeln? In unserem Guide erfährst du alles, was du über die Kommunikation via Teams, Slack und Co. wissen musst.

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Messenger in der internen Kommunikation: Vor- und NachteileMessenger-Knigge: Hier sind 12 Tipps, die dir helfen, Slack und Teams richtig zu nutzen – für mehr Produktivität und Harmonie im Team.Zusammenfassung

Messenger in der internen Kommunikation: Vor- und Nachteile

Echtzeit-Messenger sind aus der internen Kommunikation vieler Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Corona und die neuen Home-Office-Regeln haben dazu geführt, dass sie die E-Mail als Kommunikationskanal Nr. 1 für viele Teams sogar abgelöst haben. Kein Wunder, schließlich bringen Messenger viele Vorteile mit sich:

Aber so praktisch die neuen Kommunikationskanäle auch sind, sie stellen uns auch vor neue Herausforderungen. Wissen die Teammitglieder den Messenger nicht richtig einzusetzen, kann das auch negative Folgen haben:

  • Einfach und schnell

  • Effiziente Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams

  • Ortsunabhängigkeit

  • Ablenkungsgefahr

  • Grenzen zum Privaten verschwimmen

  • Kann zu Missverständnissen und Spannungen führen

Messenger-Knigge: Hier sind 12 Tipps, die dir helfen, Slack und Teams richtig zu nutzen – für mehr Produktivität und Harmonie im Team.

Kommunikationskultur kennen und umsetzen

Der Messenger an sich ist zunächst einmal nur ein Tool, das von Unternehmen auf unterschiedlichste Art und Weise eingesetzt werden kann. Insofern ist die Messenger-Kommunikation Teil und Ausdruck der Firmenkultur. Diese solltest du kennen, um dich bei der Kommunikation in Teams oder Slack angemessen zu verhalten. Beobachte also, wie deine Kolleg*innen den Chat nutzen, bevor du selbst aktiv wirst:

Die Messenger-Etikette richtet sich immer nach der individuellen Kommunikationskultur im Team.

Channels und Threads richtig nutzen

Je nach Situation solltest du die unterschiedlichen Kommunikationsmöglichkeiten der Messenger nutzen, um die richtige(n) Person(en) zu erreichen:

Emoji-Reaktionen nutzen

Mithilfe von Emojis können Teammitglieder ihre Meinung ausdrücken, ohne dass lange, unübersichtliche Threads entstehen. Und natürlich gibt es hier wie auch bei privat genutzten Messengern wie Whatsapp mehr Möglichkeiten als nur den „Daumen hoch“: Du kannst aus der gesamten Emoji-Palette auswählen. Um Verwirrung zu vermeiden, hat beispielsweise Slack gängigen Reaktionen spezielle Emojis zugeordnet, z. B. „Ich sehe mir das an“, „Gut gemacht“ oder „Abgeschlossen“.

Kolleg*innen über den eigenen Status informieren

Der Messenger-Status bietet sich für Phasen an, in denen du nicht oder nur eingeschränkt erreichbar bist. So wissen deine Kolleg*innen Bescheid und warten nicht vergeblich auf eine schnelle Rückmeldung. Du kannst einen der voreingestellten Status-Updates verwenden (siehe unten) oder, wenn diese nicht aussagekräftig genug sind, einen individuellen Status eingeben.

Fokussiert arbeiten dank „Bitte nicht stören“

Die meisten Messenger bieten eine „Bitte-nicht-stören“-Funktion: Solange sie aktiviert ist, werden Push-Nachrichten pausiert. Davon solltest du Gebrauch machen, wenn du eine Zeit lang konzentriert arbeiten willst.

Slack und andere Messenger-Dienste gehören für viele Teams zum Arbeitsalltag.
Slack und andere Messenger-Dienste gehören für viele Teams zum Arbeitsalltag. © Jedrzej Kaminski/EyeEm

Weniger Nachrichten, mehr Inhalt

Wenn Mitteilungen über 20 einzelne Nachrichten versendet werden, wird das nicht nur ziemlich unübersichtlich, sondern nervt auch die Kolleg*innen, die deshalb 20 Push-Nachrichten bekommen. Versuche deswegen, dein Anliegen in wenige gehaltvolle Nachrichten zu verpacken, die auch gerne länger sein können. Sei dabei aber so präzise wie möglich – um den heißen Brei herumreden ist tabu.

Nachrichten formatieren für mehr Übersichtlichkeit

Je länger eine Nachricht, desto wichtiger ist, dass sie übersichtlich gestaltet ist.

Teams-Nachricht, die formatiert ist mit Absätzen, Fettungen, Bullet Points and Emojis.
Formatierte Nachricht in Microsoft Teams.

Erst checken, dann fragen

Generell sollte es dein Ziel sein, deine Kolleg*innen so wenig wie möglich zu stören. Wenn du eine bestimmte Information im Chatverlauf nicht auf Anhieb wiederfindest, frage nicht direkt danach. Die meisten Messenger-Dienste haben nämlich eine Suchfunktion, mit der du die Verläufe nach Stichwörtern durchsuchen lassen kannst.

Reaktionszeiten festlegen

Wie schnell muss ich bei Teams oder Slack antworten? Diese Frage könnte man mit „so schnell wie möglich“ beantworten, immerhin entspricht es bei einem Echtzeit-Messenger den allgemeinen Erwartungen, dass man eine schnelle Reaktion erhält. Andererseits hat jede Person ihre Aufgaben zu erledigen und kann eingehenden Nachrichten nicht permanent Aufmerksamkeit schenken. Wenn Teams aus unterschiedlichen Zeitzonen miteinander kommunizieren, muss zusätzlich noch der Zeitunterschied berücksichtigt werden.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Reaktionszeiten festzulegen – gesamtintern und ggf. pro Channel. Dafür eignen sich bei Slack z. B. die Eingabefelder „Thema“ oder „Beschreibung“ in den Channel-Details.

Ansicht des leeren Eingabefelds Thema bearbeiten im Slack-Messenger
Das Thema ist immer im Channel-Header sichtbar.

Kritik per Direktnachricht äußern

Nicht nur in der Online-Kommunikation ist öffentlich ausgesprochene Kritik ziemlich unangenehm für die kritisierte Person. Deswegen solltest du lieber privat, also per Direktnachricht Kritik aussprechen. Bei Lob sieht das natürlich anders aus: Da kann es besonders motivierend sein, sich vom gesamten Team feiern zu lassen.

Verhalten bei dringenden Anfragen

Anders als bei E-Mails kann man Messenger-Nachrichten nicht mit einem „Dringend!“-Label versehen. Dafür erhält der bzw. die Kontaktierte immer eine Push-Benachrichtigung, wenn du eine Direktnachricht in eurem privaten Chat schickst oder ihn/sie im offenen Channel mit @NAME erwähnst. Hat er oder sie den „Bitte nicht stören“-Modus in Slack aktiviert, kannst du bei dringenden Anfragen eine Push-Nachricht erzwingen. Sollte dein*e Kolleg*in trotzdem nicht reagieren, bombardiere sie oder ihn nicht mit weiteren Nachrichten, sondern versuche es einfach mal telefonisch.

Videokonferenzen: Was gibt es zu beachten?

Viele Messenger bieten neben der Chat-Funktion auch die Möglichkeit, Videokonferenzen abzuhalten. Diese bieten nochmal ein ganz eigenes Fail-Potenzial – deshalb hier die wichtigsten Regeln für Videokonferenzen:

Zusammenfassung

Kurz gesagt kannst du bei der Messenger-Kommunikation im Team kaum etwas falsch machen, wenn:

Wenn alle diese Grundregeln beherzigen, gelingt euch garantiert eine gute und harmonische Kommunikation, die das gesamte Team voranbringt.

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