Junger Mann steht am Fenster und sieht sich einige Papierseiten an.
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Das Wichtigste in KürzeFaktoren für Gehalt Gehalt verbessern: Werd aktivFAQ

Welche Faktoren beeinflussen mein Gehalt? Und wie kann ich mehr Geld verdienen? Auf dem Weg zu einem Spitzengehalt musst du einige Weichen schon vor dem Berufsstart stellen. Doch vieles kannst du auch später noch beeinflussen. Tipps und Infos gibt’s hier.

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Das Wichtigste in Kürze

Wie kann ich mehr Geld verdienen? Diese Faktoren entscheiden (mit) über dein Gehalt

Im Laufe deines Berufslebens hast du viele Möglichkeiten, dein Einkommen zu verbessern. Wichtig sind vor allem vier Faktoren, die dein Gehalt beeinflussen:

Du fragst dich, ab wann du in Deutschland zu den Spitzenverdiener*innen zählst? Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (IW) hat errechnet, dass Alleinstehende ab einem Monatsnettogehalt von rund 5.780 € als einkommensreich gelten. Für Paare ohne Kinder liegt die Schwelle bei etwa 8.670 Euro netto und für Familien mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei 12.140 € netto im Monat.

Erfahre mehr in unserem Artikel, ab wann man in Deutschland als reich gilt.

Spitzenverdiener*in dank passender Ausbildung

Im Mittel bekommst du mit einem akademischen Abschluss satte 25 % mehr Gehalt als Nichtakademiker*innen, nach Mediangehalt. Mit einem abgeschlossenen Studium hast du also den ersten Schritt zum Spitzenverdienst schon gemacht. Im Prinzip zumindest, denn natürlich gibt es unter den Studiengängen Unterschiede, was deine künftigen Gehaltsaussichten betrifft.

Infografik zeigt das Medianeinkommen 2026 mit und ohne Hochschulabschluss
© The Stepstone Group

Suchst du Studiengänge mit besonders guten Gehaltsaussichten, solltest du dich vor allem im Bereich Medizin, Ingenieurs- und Konstruktionswesen und IT umsehen. Dort sind die späteren Mediangehälter im Vergleich am höchsten. Der Median ist übrigens der Wert, der genau in der Mitte einer nach Größe sortierten Aufzählung steht. Heißt konkret: Genau die Hälfte aller Gehälter ist größer bzw. kleiner als das Mediangehalt. Lies in unserer Auswertung zu Einstiegsgehältern nach Studiengängen, welche Fachrichtungen sonst noch lukrativ sind.

Ein Studium ist aber nicht der einzige Weg, um später möglichst viel Geld zu verdienen. Auch mit einem Meistertitel oder einem Abschluss als Fachwirt*in kannst du dich in der Regel auf ein höheres Einkommen freuen.

Übrigens: Bei vielen Arbeitgebern kannst du mit ersten praktischen Erfahrungen während der Ausbildung ordentlich punkten – zum Beispiel in Form von ehrenamtlichen Tätigkeiten, studentischer Mitarbeit und Praktika. Wer bereits vor dem Ausbildungsabschluss Praxiserfahrungen sammelt, ist auf dem Arbeitsmarkt besonders begehrt. So befindest du dich in einer guten Ausgangsposition für die erste Gehaltsverhandlung.

Frau mit weißen Haaren sitzt und lacht zur Seite.
Mit dem richtigen Gehalt geht alles leichter. © Westend61/EyeEm

Dein Gehalt steigt mit der Berufserfahrung

Du hast Studium bzw. Ausbildung bereits hinter dir, aber keine der besonders gut bezahlten (Fach-) Richtungen eingeschlagen? Keine Sorge, du kannst dein Gehalt trotzdem noch deutlich verbessern, denn die Zeit spielt dir in die Karten: Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Einkommen.

Schon nach elf Jahren im Job hast du genug Berufserfahrung gesammelt, um dein Gehalt deutlich zu steigern – im Mittel auf über 10 % über dem Bruttomediangehalt in Deutschland.

 

Infografik zeigt Einkommensentwicklung nach Berufserfahrung
© The Stepstone Group

Mehr Verantwortung, mehr Gehalt

Damit sind wir beim Thema Verantwortung: Führungskräfte verdienen jährlich brutto ein Mediengehalt von 62.000 €. Das kommt nicht von ungefähr, immerhin sind sie für die Personalführung in einem bestimmten Bereich zuständig und tragen meist zusätzlich Budget- und Sachverantwortung. Damit verdient eine Führungskraft jährlich rund 21 % mehr als Beschäftigte ohne Personalverantwortung (51.300 €).

Übernimmst du mehr Verantwortung, verdienst du also besser. Dafür wird allerdings auch einiges von dir erwartet. Was zusammen mit dem Chefsessel auf dich zukommt, liest du hier: Personalverantwortung und Gehalt.

Infografik zeigt das Medianeinkommen 2026 mit und ohne Personalverantwortung
© The Stepstone Group

Die Berufsgruppe als Gehaltsfaktor

Der Bereich, in dem du arbeitest, hat fast genauso viel Einfluss auf dein Gehalt wie eine Managementposition. Topgehälter kannst du beispielsweise in der Medizin erreichen. Ärzt*innen tragen Verantwortung für die Gesundheit ihrer Patient*innen – das zahlt sich aus: Das Mediangehalt im Medizinbereich liegt bei 105.500 €.

Medizin führt: Laut Stepstone Gehaltsreport 2026 verdienen Ärzt*innen im Median am meisten pro Jahr.
Medizin führt: Laut Stepstone Gehaltsreport 2026 verdienen Ärzt*innen im Median am meisten pro Jahr. © The Stepstone Group
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Wenn du dein Gehalt verbessern willst, werd aktiv

Zu wissen, welche Faktoren dein Gehalt positiv beeinflussen, ist das eine – dann auch tatsächlich ein höheres Gehalt auszuhandeln, ist das andere Viele Arbeitnehmende zögern, weil sie sich selbst nicht gerne loben oder offen über Geld sprechen. Dabei kann eine Gehaltsverhandlung ein sinnvoller und wirkungsvoller Schritt sein.

Denn Gehaltsverhandlungen sind auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten möglich, wenn du deine Leistungen und deinen Nutzen für das Unternehmen in den Mittelpunkt stellst. Statt mit externen Faktoren zu argumentieren, kannst du konkrete Beiträge nennen, die du geleistet hast, und zeigen, welchen Mehrwert du damit geschaffen hast. Eine sachlich begründete Forderung wirkt professionell und überzeugend.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Dein Marktwert. Wenn du weißt, was Fachkräfte in deiner Rolle und Region üblicherweise verdienen, kannst du dein Gehaltsziel realistisch und fundiert formulieren. Das schafft Klarheit für dich und deine Führungskraft und stärkt deine Position im Gespräch.

Warum also nutzen Arbeitnehmende diese Chance nicht? Die Scheu davor, sich selbst zu loben oder offen über Geld zu sprechen, sind zwei der häufigsten Gründe.

Dir geht es auch so? Dann werd aktiv! Leg die falsche Scheu vor dem Eigenlob ab. Trau dich, das Gespräch mit deiner Führungskraft zu suchen. Du kommst wahrscheinlich weiter, als du denkst. Wie du das meiste aus deiner Gehaltsverhandlung herausholst, erklären wir hier: Tipps und Argumente für deine Gehaltsverhandlung. Außerdem lohnt sich ein Blick in das folgende Video:

Du möchtest wissen, wie viel Geld du in Zukunft verdienen kannst? Find es in wenigen Schritten mit dem Stepstone Gehaltsplaner heraus.

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Zu Datenbasis und Methodik

Der Stepstone Gehaltsreport basiert auf einer der größten Gehaltsdatenbanken in Deutschland mit Gehaltsangaben nach Ort und Region, Berufsgruppe, Branche, Berufserfahrung und vielem mehr.

Für den Gehaltsreport 2026 wurden 1.326.157 Vergütungsdaten ausgewertet, die im Zeitraum Januar 2022 bis November 2025 erhoben wurden. Alle Gehaltsdaten sind in Euro angegeben, zugunsten der besseren Lesbarkeit gerundet und weisen den Median des Gehaltsniveaus im Jahr 2025 aus, sofern nicht anders angegeben. Die Daten beziehen sich auf das Bruttojahresgehalt bei einer standardisierten Wochenarbeitszeit von 40 Stunden inklusive Boni, Provisionen, Prämien etc.

Sämtliche Auswertungen basieren auf erhobenen Gehaltsinformationen von Vollzeitbeschäftigten.

FAQ – häufig gestellte Fragen

Welche Faktoren beeinflussen mein Gehalt maßgeblich?

Dein Gehalt wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst, darunter Ausbildung und Qualifikationen, Berufserfahrung, Branchenzugehörigkeit, die Position und Verantwortlichkeiten innerhalb des Unternehmens, geografische Lage, Verhandlungsgeschick sowie individuelle Leistung und Produktivität.

Wie kannst du deine Qualifikationen und Fähigkeiten verbessern?

Um dein Gehalt zu steigern, solltest du kontinuierlich in deine Ausbildung und Qualifikationen investieren, sei es durch formale Bildungswege wie Weiterbildungen, Zertifizierungen oder Studiengänge, oder durch informelle Lernmöglichkeiten wie Workshops, Seminare und Selbststudium. Auch Softskills sind hilfreich.

Wie kannst du deine Verhandlungsfähigkeiten verbessern?

Vorbereitung, Selbstbewusstsein und Strategie sind für die Gehaltsverhandlung das A und O. Mache dich deiner Leistungen und Erfolge im Job bewusst, informiere dich über deinen Marktwert und über das übliche Gehalt in deiner Branche und für deine Position.

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