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Jobs in Schleswig-Holstein
Zahlen und Fakten zu Schleswig-Holstein
Mit rund 2,8 Millionen Einwohnern zählt Schleswig-Holstein, bestehend aus den ehemaligen Herzogtümern Schleswig und Holstein, zu den kleineren Bundesländern in Deutschland. Der Arbeitsmarkt stellte sich Ende 2011 so dar:

Die wichtigsten Regionen von Baden-Württemberg Eigenschaften
Gesundheit und Erziehung, sonstige und öffentliche Dienstleister sowie Angestellte in privaten Haushalten 442.000
Lagerei, Kommunikation und Information, Verkehr, Gastgewerbe und Handel 367.000
Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe inklusive des Baugewerbes 254.000
Finanzdienstleister, Immobilienwesen und Versicherungen 203.000
Forst- und Landwirtschaft mit Fischereigewerbe 35.400

Der Durchschnittsverdienst in Schleswig-Holstein betrug Ende 2011 etwas unter 32.000 Euro pro Jahr und Arbeitnehmer. Rund 85 Prozent aller Unternehmen im Bundesland gaben im dritten Quartalsbericht 2012 der IHK an, in guten oder zufriedenstellenden Geschäftssituationen zu agieren. Nach dem Glücksatlas 2013 sind die Schleswig-Holsteiner die Menschen mit der größten Lebenszufriedenheit in Deutschland. Ihre hohe Lebensqualität verdanken sie zu großen Teilen der Lage des Landes zwischen Ost- und Nordseeküste. Schleswig-Holstein bietet mit den Ost- und Nordseestränden, der Nähe zu Hamburg sowie der einzigartigen Landschaft des Naturparks Holsteinische Schweiz und dem Nationalpark und Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer bedeutende deutsche Ferienregionen. Daraus resultiert eine starke Position der Tourismusbranche und des Gastgewerbes, wie die zahlreichen Angebote auf dem Stellenmarkt für Gastronomie und Hotellerie zeigen.

Jobs im Gastgewerbe
Rund 80.000 Angestellte in Jobs in Voll- und Teilzeit arbeiteten im Jahr 2013 im Gast- und Hotelgewerbe. Jeder fünfte Arbeitnehmer ist direkt oder indirekt über einen von ca. 9.500 Betrieben im Gastgewerbe mit der Tourismusbranche verbunden. Die Bandbreite der Jobs auf dem Stellenmarkt reicht von saisonalen Servicekräften für Restaurants auf Sylt über Rezeptionisten für Hotels in Neumünster bis zu Fachleuten für Patisserie in hoteleigenen Konditoreien. Zwischen Januar und November 2013 verzeichneten die Hotels mit mehr als zehn Betten und Campingplätze im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2012 einen Zuwachs von 2,5 Prozent bei Gästeankünften und 1,5 Prozent bei Übernachtungen (rund 1,1 Millionen allein im November 2013). Der Anteil ausländischer Gäste nahm 2012 um fast fünf Prozent zu. Fremdsprachenkenntnisse sind für die Stellenangebote für Jobs im Gastgewerbe immer öfter gefragt. Lübeck, Kiel, Flensburg und Neumünster führen die Liste der meistbesuchten Städte in Schleswig-Holstein an. Rund 180 Beherbergungsbetriebe stehen in diesen vier Städten für die Jobsuche zur Wahl. Durch die steigende Nachfrage nach Unterkunftsangeboten in Meeresnähe befinden sich rund zehn neue Hotelanlagen in der Planung oder im Bau. Damit haben sowohl Fachkräfte aus Gastronomie und Hotellerie als auch Baufachleute gute Chancen bei der Suche nach einem neuen Job in Schleswig-Holstein. Dies gilt auch für Spezialisten aus den Bereichen innovative Umwelttechnologien, Schifffahrt, Logistik sowie Handel und Vertrieb.

Jobs in zukunftsorientierten Branchen
Gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg ist Schleswig-Holstein Teil der Ostseekooperation. Die drei Bundesländer und das Auswärtige Amt arbeiten zusammen mit den weiteren Ostsee-Anrainerstaaten an diesen Projekten:
  • Verbindung der Region
  • Rettung der Ostsee
  • Wohlstand erhöhen
  • Optimierung von Transportbedingungen
  • Säuberung des Meerwassers, Überfischung vermeiden
  • Ausbau und Förderung des Binnenmarktes in der Region
  • Erschließung und Erhalt verlässlicher Energiemärkte
  • Schaffung von Lebensraum für gesunde Tiere und Pflanzen sowie deren Neuansiedlung
  • Beiträge zum Erreichen der Wachstumsstrategie Europa 2020 für nachhaltige, intelligente und integrative Wirtschaft
  • Engere Verbindung der Menschen in der Region, kulturelle Vielfalt bewahren und verbreiten
  • Schifffahrt unter umweltschonenden und sicheren Aspekten ermöglichen
  • Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Ostseeregion
  • Optimierung von Kooperationen im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität
  • Allgemeine Optimierung der Zusammenarbeit mit allen Ostsee-Anrainerstaaten
  • Erarbeitung gemeinsamer Maßnahmen zum Klimaschutz, Risikovermeidung und Risikomanagement

Über zwanzig weitere Unterpunkte umfasst die Ostseekooperation. Allein aus den hier aufgeführten Maßnahmen ist ersichtlich, dass die ausgeschriebenen Stellen vielseitig, spannend und auf langfristige Zusammenarbeit ausgerichtet sind. Es gibt Stellenangebote für Meeresbiologen und Schiffbauingenieure, Experten für erneuerbare Energiefragen und Kriminalisten, Marketingprofis und Verkaufstalente. Wer in seiner Bewerbung für Jobs aus diesen Bereichen, ob per E-Mail oder schriftlich, Auslandserfahrungen nachweisen kann, überzeugt potenzielle Arbeitgeber bereits zu Beginn der Jobsuche.

Jobs in der Logistik zu Lande und zu Wasser
Die Öffnung der baltischen Staaten Estland, Litauen und Lettland bietet neue Marktchancen für Erzeugnisse aus Landwirtschaft und Industrie. Schleswig-Holstein fungiert dank seiner Lage an zwei Meeren und einer idealen Verkehrsinfrastruktur als Transportdrehscheibe für Produkte aus ganz Deutschland. Unternehmen des Bundeslandes haben Bedarf an erfolgsorientierten Repräsentanten mit abgeschlossener Ausbildung oder fachlicher Weiterbildung in kaufmännischen Jobs. Sie erschließen mit Verhandlungsgeschick und Beharrlichkeit die baltischen Märkte und gewinnen neue Partner. Das Wissen um kulturelle und politische Besonderheiten in diesen Staaten erweist sich bei dieser Aufgabe als vorteilhaft. Wer sich über Facebook, Twitter oder auch über E-Mail mit baltischen Freunden über Stellenangebote unterhält, bekommt wichtige Einblicke in deren Lebensweise und Sozialisation. Zudem sind im nördlichsten Bundesland langjährige Handelsbeziehungen mit Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland gewachsen, die stetig ausgebaut werden. Logistiker mit entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen finden in Schleswig-Holstein attraktive Stellenangebote, auf die sie sich unter anderem per E-Mail bewerben können.
Neben der Schifffahrt in den Bereichen Fracht und Kreuzfahrt ist der Schiffbau ein weiteres bedeutendes Standbein der Wirtschaft. In über vierzig Werften, neben Standorten an den Küsten auch im Binnenland wie in Norderstedt, Plön und Rendsburg, finden Konstrukteure und Ingenieure, IT-Fachleute und Maschinenbauer vielseitige Jobs. Es gibt Stellenangebote für spezialisierte Berufe wie Kabinenbauer, Elektrotechniker, Beleuchtungsplaner und Rohrschlosser. Durch die harte Konkurrenz aus Asien auf dem Gebiet des Handelsschiffbaus konzentrieren sich die Schiffsbauunternehmen in Schleswig-Holstein zum großen Teil auf den Spezialschiffbau. Planung sowie Konstruktion und Bau von Jachten und Booten für private Kunden erfordern hohe Kreativität. Maßgeschneiderte Lösungen für das äußere und innere Erscheinungsbild dieser Schiffe werden in Teamarbeit erstellt. Stahl- und Holzbauer, Elektroniker und Mechatroniker sowie Innenarchitekten finden attraktive Jobs bei den Spezialwerften. Einige Unternehmen beschäftigen sich mit dem Bau von Schiffen und U-Booten für die Marine. Andere Werften konzentrieren sich auf den Bau von Kreuzfahrtschiffen, Fähren oder Schleppern. Alle Betriebe profitieren von der engen Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen in Schleswig-Holstein. Als Wissenschaftsstandort hat das Land mit den Schlüsselbranchen Umwelttechnik und maritime Technologie, Biotechnologie, erneuerbare Energien und Kommunikations- und Informationstechnologie großes Potenzial für innovative Entwicklungen.

Jobs in der schleswig-holsteinischen Wissenschaft
Einige ehrgeizige Forschungsprojekte bieten interessante Jobs für Wissenschaftler, so das „Future Ocean“ an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Mit der Universität arbeiten bei dieser Aufgabe das Institut für Weltwirtschaft, das Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (Geomar) und die Muthesius Kunsthochschule zusammen. Das Institut Geomar schaltet regelmäßig Stellenanzeigen für zukünftige Doktoranden und Experten für Recherchen. Als moderner Arbeitgeber bietet es Ausbildung und Weiterbildung in unterschiedlichen Bereichen sowie Praktika in zahlreichen Fachrichtungen. Das Projekt „Future Ocean“ erfordert die Mitarbeit in Voll- oder Teilzeit von Meeresforschern und Medizinern, Naturwissenschaftlern aller Genres sowie von Ökonomen und Gesellschaftswissenschaftlern. Auswirkungen des Klimawandels auf die Weltmeere werden in Labors vor Ort und auf Forschungsschiffen auf der Ostsee untersucht. Außerdem geht es bei „Future Ocean“ darum, maritime Rohstoffe zu erforschen und für Medikamente, Kosmetika, Nahrungsergänzungen und Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Besonders in diesem Bereich betreten die Mitarbeiter Neuland. Wer auf der Suche nach einem Job in Schleswig-Holstein mit interdisziplinären Aufgaben und Teamwork ist, kann in einem dieser wissenschaftlichen Berufe an revolutionären Produkten mitarbeiten.
Ein zweites Forschungsprojekt heißt „Entzündung an Grenzflächen“ und befasst sich mit der Entzündungsforschung im menschlichen Körper. Hier sind Wissen und Können von Medizinern, Biologen, Chemikern und Physikern gefragt. In siebzig verschiedenen Forschungsgruppen am Max-Planck-Institut, im Leibniz-Zentrum, an der Universitätsklinik Schleswig-Holstein und weiteren Einrichtungen arbeiten die Wissenschaftler Hand in Hand. Beide Forschungsprojekte zählen zu den Exzellenzclustern im Land. Die beteiligten Institute sind auf Facebook und Twitter vertreten, sodass die Suche nach einem Job in den sozialen Netzwerken beginnen kann. Das bereits bestehende Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) in Itzehoe ist Vorbild für die Schaffung eines Fraunhofer-Instituts für Lebenswissenschaften. Bereits jetzt zeigt die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für diesen Bereich im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein bemerkenswerte Erfolge. Das Leuchtturmprojekt soll zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes und zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze beitragen. Zahlreiche weitere Jobs entstehen im Rahmen des Forschungsgroßprojektes „Europäischer Röntgenlaser XFEL“. Das Forschungszentrum DESY in Hamburg ist Teil dieses Projektes, das den Bau eines Teilchenbeschleunigers zum Thema hat. Während der derzeitigen Baumaßnahmen für Werk- und Experimentierhallen, neue Straßen sowie Gewerbe- und Wohnhäuser haben Fachleute im Hoch- und Tiefbau, Architekten, Landschaftsplaner und Fachleute im Straßen- und Kanalbau beste Chancen, noch im Jahr 2014 einen Job zu bekommen. Die gesamte Region von Hamburg-Bahrenfeld bis rund um das schleswig-holsteinische Schenefeld wird mit diesem Projekt einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren. Die Jobsuche über Stellenanzeigen sollten Bewerber frühzeitig beginnen, denn in 2014 sind die Mieten und Immobilienpreise vor Ort noch ausgesprochen günstig. Dies gilt auch für die Lebenshaltungskosten.

Jobs in der Ernährungswirtschaft
Als drittgrößter Zweig im verarbeitenden Gewerbe hat die Ernährungswirtschaft einen Umsatzanteil von 15 Prozent in diesem Sektor. Seit dem Jahr 2000 verzeichnet die Branche wachsende Umsätze, die hauptsächlich der Milch- und Fleischverarbeitung sowie der Herstellung von Süß- und Backwaren zu verdanken sind. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie Schleswig-Holstein hat zahlreiche Initiativen und Netzwerke eingerichtet, die deutliche Erfolge verzeichnen. So wurde die Zusammenarbeit der einzelnen Produzenten mit Unternehmen aus der Verpackungsindustrie, Logistik und Nahrungsmitteltechnologie entscheidend gefördert. Die Anzahl der Stellenangebote in der Ernährungswirtschaft nahm daraufhin deutlich zu. Marketingexperten erhöhen den Bekanntheitsgrad von Erzeugnissen aus Schleswig-Holstein auf den internationalen Märkten. Insbesondere kleine und mittelständische Firmen glänzen mit sorgfältig produzierten Lebensmitteln, die weltweit Anerkennung finden. Stellenangebote führen Bewerber in Berufe aus dem Handwerk wie Müller und Milchtechnologen, Metzger und Bäcker. Zudem gibt es attraktive Stellenangebote für Jobs im nationalen und internationalen Vertrieb von schleswig-holsteinischen Produkten und Marken. Stellenanzeigen sind unter anderem aus den Regionen Lübeck, Kiel, Neumünster und Norderstedt vorhanden. Auch in ländlichen Gebieten ist die Nachfrage nach Fachleuten aus der Ernährungswirtschaft groß. Viele Menschen in den landwirtschaftlichen Unternehmen präsentieren sich in sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ und Twitter. Wer einen neuen Job auf dem Land sucht, nutzt diese Angebote für erste Informationen über den potenziellen Arbeitgeber und den Ort des Betriebes. Die Bewerbung per E-Mail hat sich inzwischen durchgesetzt, ob für Jobs im Vertrieb, Verkauf oder in anderen Sparten.