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Jobs in Sachsen-Anhalt

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Jobs in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt mit der Landeshauptstadt Magdeburg verzeichnete Ende 2011 rund 2,3 Millionen Einwohner. Nach dem Mauerfall waren Wirtschaft und Industrie zunächst am Boden. Inzwischen hat das Bundesland den Strukturwandel zu einem modernen Standort für Technologie, Forschung und Dienstleistung bewältigt. Rund 750.000 Menschen waren Ende 2012 sozialversicherungspflichtig in Jobs in Sachsen-Anhalt beschäftigt. Der Anteil von Männern und Frauen bei der Arbeit in Vollzeit ist nahezu gleich. Dagegen sind über achtzig Prozent der Teilzeitbeschäftigten Frauen.
In 2011 legten diese tragende Säulen der Wirtschaft beim realen Wachstum zu:

Branche Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Information und Kommunikation, Handel, Lagerei, Verkehr und Gastgewerbe Unternehmensdienstleister: Banken, Versicherungen und Immobilienwirtschaft
Zuwachs in % 9,1 7,4 4,3 1,5
Neue Jobs 2700 1600 1400 3200

Die umsatzstärkste Branche ist die Nahrungsmittelindustrie mit gut 19.400 Beschäftigten. Hier haben Süßwaren, Weine und Sekte, Wurst-, Milch- und Backwaren sowie Biere und Spirituosen die Nase vorn. Die Markenprodukte aus Sachsen-Anhalt sind auch in den alten Bundesländern gut bekannt. Es werden Marketing-Experten und Handelsvertreter für Jobs im Vertrieb dieser Produkte in Deutschland, Europa und für die außereuropäischen Märkte gesucht. Standorte der Fertigungsbetriebe liegen in Magdeburg, Wittenberg, Zeitz, Weißenfels, Salzwedel, Wernigerode und Freyburg. Die Unternehmen haben zudem Bedarf an Spezialisten für Aufgaben im Job in der Verwaltung und in der Lohn- und Personalbuchhaltung. Lageristen und Einkäufer kommen über Stellenanzeigen zu einem langfristigen Job. Insbesondere die Hotels und Restaurants in Sachsen-Anhalt legen großen Wert auf regionale Produkte. Wer in seiner schriftlichen oder elektronischen Bewerbung per E-Mail für Berufe im Vertrieb von landeseigenen Spezialitäten Reisebereitschaft ausdrücklich erwähnt, lernt mit dem Gastgewerbe eine weitere Wachstumsbranche kennen.

Arbeit im Gastgewerbe
Rund 300.000 Gäste kamen im August 2013 nach Sachsen-Anhalt und blieben durchschnittlich 2,6 Tage. Ungefähr 45 Prozent der Urlauber wohnten in Hotels. Die anderen Gäste entschieden sich für Campingplätze, Pensionen, Ferienzentren und weitere Unterkünfte. Im Jahr 2011 verzeichnete das Land zum ersten Mal mehr als sieben Millionen Übernachtungen. Mit über dreihundert Hotels liegt die Ferienregion Harz ganz vorn, dementsprechend auch bei den Gästezahlen sowie den Stellenanzeigen für Hotellerie und Gastronomie.
Mit der Straße der Romanik, aufgeteilt in Nord- und Südroute, hat das Bundesland eine weitere Touristenattraktion. Die Nordroute beginnt in Magdeburg und führt zu Klöstern, Burgen, Kirchen und Domen aus dem 10. bis 13. Jahrhundert in Salzwedel, im Jerichower Land und bis nach Goseck. Die Südroute zwischen Seehausen/Börde und Hecklingen mit Stationen in Burg Falkenstein, Sangerhausen und Naumburg bringt die Geschichte der Ottonen in Sachsen-Anhalt nahe. Die Beherbergungsbetriebe und Gaststätten entlang der Routen haben Bedarf an festem Personal in Vollzeit und Teilzeit und Aushilfen für die Bewältigung saisonaler Spitzen. Wer auf der Suche nach einem Job im Service, als Koch oder Reinigungskraft auf dem Land oder in Kleinstädten ist, studiert die Stellenangebote der gastronomischen Unternehmen in den Ferienregionen Altmark, Halle-Saale-Unstrut, Elbe-Börde-Heide und Harz. Viele Betriebe präsentieren sich auf Facebook. Dort finden Interessierte erste Informationen zu den Jobs und gelegentlich auch eine Stellenanzeige oder eine Adresse für die Bewerbung per E-Mail.
Rund 30.000 ausländische Gäste fanden im August 2013 den Weg nach Sachsen-Anhalt. Beliebte Ziele waren die Orte, die zum UNESCO-Welterbe gehören:
  • Gartenreich Dessau Wörlitz
  • Meisterhäuser und Bauhaus in Dessau als Wirkungsstätten moderner Künstler wie Kandinsky und Gropius
  • Quedlinburg im Naturpark Harz als Flächendenkmal mit historischer Altstadt und über 1.300 Fachwerkhäusern
  • Wittenberg und Eisleben als Lutherstädte
  • Biosphärenreservat Mittlere Elbe als Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere
Mit dem Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz, dem Naturpark Saale-Unstrut-Triasland als Weinbaugebiet und dem Naturpark Drömling besitzt Sachsen-Anhalt weitere Besuchermagneten für Naturfreunde. Der Harz ist ein beliebtes Ziel für Wintersportler. Skilehrer finden saisonale Jobs in Harzgerode, Hasselfelde oder Königshütte. Und auch zu Wasser hat das Bundesland einiges zu bieten.

Jobmotor Wassertourismus
Sachsen-Anhalt kann mit einem ganz besonderen Angebot an Urlaubsaktivitäten auftrumpfen: Der Wassertourismus lockt immer mehr Gäste an. Mit der Elbe und ihren Nebenflüssen Unstrut und Saale sowie dem Elbe-Havel-Kanal und dem Mittellandkanal finden Motor- und Hausbootfahrer und Kanuten einzigartige Reviere vor. Kreuzfahrten auf der Elbe bis nach Prag, Hamburg und Dresden werden angeboten. Auf der Havel gelangen Urlauber über Potsdam und die Oder bis in die Ostsee. Linienfahrten bringen Gäste auf Hotelschiffen zu romantischen Schifferstädtchen entlang der Elbe. Sowohl in der Kreuzfahrt als auch in der Linienschifffahrt gibt es Jobs für Köche, Reinigungs- und Servicekräfte. Technisch versiertes Personal findet Stellenangebote für die Wartung und Instandhaltung der Schiffe.
Natürliche und von Menschenhand geschaffene Seen in stillgelegten Tagebauwerken bieten Wassersportlern einmalige Möglichkeiten zum Segeln, Tauchen und Bootfahren.
Im Rahmen der Initiative „Blaues Band“ entstanden in den letzten zehn Jahren knapp fünfzig neue Einrichtungen für Wassersportler und andere Urlauber. Zahlreiche Jobs in der Gästebetreuung wurden geschaffen. Lehrer für Segeln, Surfen und Tauchen haben über aktuelle Stellenanzeigen neue Wirkungskreise entdeckt. Jachthäfen, Anlegestellen, Charter- und Bootsverleihstationen sowie Restaurants und Hotels wurden errichtet und zahlreiche weitere Einrichtungen befinden sich in der Planung oder im Bau. Hier zeigen die Stellenangebote die ganze Bandbreite für Jobs aus Gastronomie und Hotellerie. Neben dem Wassertourismus wird der Güterverkehr auf Binnenschiffen in Sachsen-Anhalt immer wichtiger und bietet verschiedene Stellen.

Jobs in der Binnenschifffahrt
Die bundesweite Initiative „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“ (VDE) beinhaltet unter anderem sechs Erweiterungen der Wasserstraßen in Sachsen-Anhalt für den Gütertransport über die Binnenschifffahrt. Kanal- und Tiefbauer, Baumaschinenführer und Konstrukteure finden dadurch vielseitige Jobs beim Ausbau von Wasserstraßen, Schleusen und Häfen. Mit dem Ausbau wächst der Bedarf an Schifffahrtskaufleuten, Spediteuren, Logistikern und Kapitänen für die Binnenschifffahrt, wie die Stellenangebote für Sachsen-Anhalt zeigen. Der Ausbau des Saale-Seitenkanals in der Region Halle eröffnet den Wasserweg nach Berlin. Wichtiger Aspekt bei sämtlichen Baumaßnahmen ist die Renaturierung der Landschaften an Fluss- und Kanalufern. Gartenbauer, Landschaftsplaner und -architekten sind gefragt, unter Vorgaben des Umwelt- und Naturschutzes zu agieren. Für eine erfolgreiche Bewerbung sind Nachweise von Weiterbildungen in den Bereichen Umweltrecht oder Umwelttechnik überaus nützlich.
Der Neu- und Ausbau von Radwegen wie dem sachsen-anhaltischen Abschnitt des Elberadweges und des Europaradweges R1 sowie neuer Strecken beispielsweise an stillgelegten Bahngleisen sind ehrgeizige Projekte. Fachleute aus dem Straßenbau haben bei der Jobsuche in Sachsen-Anhalt gute Chancen auf neue Arbeitsplätze beim Bau und bei der Instandhaltung der Radwege. Für sämtliche Baumaßnahmen im Auftrag von Bund und Land ist die Behörde Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA) federführend.

Jobs im Baugewerbe
Die BLSA besteht seit dem ersten April 2012 mit einer Zentrale in Magdeburg sowie Nebenstellen in Halberstadt, Dessau-Roßlau, Stendal und Halle. Neben dem Baumanagement ist sie zuständig für die Immobilien des Landes. Zur Analyse der Wirtschaftlichkeit des landeseigenen Bestandes werden Stellenangebote für Immobilienkaufleute und -fachwirte veröffentlicht. Bausachverständige und Baugutachter befassen sich mit Zustand und Nutzungsmöglichkeiten der Immobilien. Marketing-Experten und Profis für die Vermietung bringen die Objekte mit Mietern und Pächtern zusammen.
Eine Jobsuche im Baugewerbe in Sachsen-Anhalt erweist sich als ausgesprochen ergiebig, weil alle Gewerke auf dem Stellenmarkt vertreten sind. Das Bundesland hat auch noch lange nach dem Mauerfall bauliche Altlasten zu bewältigen. Dazu gehören
  • Rückbau und Neubau von militärischen Anlagen,
  • die Umstrukturierung militärischer Anlagen für neue Nutzungszwecke,
  • Demontage oder Sanierung zur Neunutzung stillgelegter Industrieflächen und -bauten,
  • die Restaurierung denkmalwürdiger Bauten zum Erhalt historischer Stadtbilder.

Neue Aufgaben sind:
  • der Neubau von Schulen, Sportanlagen und anderen öffentlichen Einrichtungen,
  • der Neubau von Gebäuden für die Verwaltung sowie von Technologiezentren,
  • die Errichtung neuer Gewerbegebiete,
  • die Einrichtung städtischer Grünanlagen.

Stellenangebote im Baugewerbe erstrecken sich über sämtliche Berufe und Qualifikationsstufen vom Bauhelfer über den Polier bis zu eigenverantwortlichen Projektleitern. Ingenieure und Architekten, Baumaschinenführer sowie Kanalbauer und Fachkräfte aus dem Hoch- und Tiefbau werden in 2014 für langfristige Arbeit benötigt. Des Weiteren schalten viele Arbeitgeber Stellenanzeigen für zukünftige Lehrlinge. Insbesondere im Baugewerbe fehlen Azubis, sodass Bewerbern aus ganz Deutschland der Weg in einen handwerklichen Beruf leicht gemacht wird. Wer für 2014 einen Ausbildungsplatz sucht, bekommt Hilfe und Tipps zur Bewerbung auf der Internetseite der Jobbörse StepStone. Auch wer selbst eine Stellenanzeige schalten will, kann die Jobbörse nutzen. Diese bietet außerdem Hilfe bei der Suche nach Jobs. Im sozialen Netzwerk Facebook finden Interessierte Informationen über ihren möglichen Arbeitgeber. Hier präsentieren sich viele moderne Unternehmen nicht nur aus der Baubranche. Ein Blick auf Twitter kann ebenfalls eine gute Möglichkeit sein, sich über neueste Aktivitäten eines Betriebes auf dem Laufenden zu halten. Teilweise sind hier auch Stellenangebote zu finden. Aktueller Wissensstand ist auch bei Berufen rund um erneuerbare und traditionelle Energien gefragt.

Bergbau und erneuerbare Energien
Sachsen-Anhalt verdankt den reichen Braunkohlevorkommen die Wandlung von landwirtschaftlicher Prägung hin zum Industrieland. Neben Braunkohle werden Erdgas, Kali und Steinsalz gefördert. Der Bergbau für Steine und Erden spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, denn das Bauhandwerk bevorzugt aufgrund kurzer, kostengünstiger Transportwege Rohstoffe aus dem eigenen Bundesland. Für die Erschließung neuer Abbaugebiete und für die Gestaltung von Bergbaufolgelandschaften werden Geowissenschaftler, Bodenkundler und Agrartechniker gesucht. Konstrukteure für Schnittmaschinen sowie IT-Architekten arbeiten in ihren Jobs an neuen Technologien speziell für den Bergbau. Insbesondere die großen Braunkohlevorkommen sollen für weitere Zwecke als nur die Stromgewinnung genutzt werden. Wissenschaftliche Mitarbeiter, Laboranten, Chemiker und Physiker sind gefordert, ihre innovativen Ideen einzubringen.
Die Landesregierung setzt für die Zukunft auf Vielfalt und weitgehende Unabhängigkeit von ausländischen Lieferungen bei der Energieversorgung. Wer als Experte für Windenergie oder Fotovoltaik einen Job sucht, findet Stellenangebote für Betriebe vor allem in den Regionen um Magdeburg und Halle, Biomasse-Spezialisten orientieren sich in ländlichen Gebieten. Rund 5.000 neue Jobs wurden im Bereich der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren geschaffen. Und die Nachfrage nach Profis über Stellenangebote ist ungebrochen groß. Die Suche nach Jobs in Sachsen-Anhalt sollte daher in 2014 von Erfolg gekrönt sein.

StepStone GmbH Bewertung

4.3/5

205 Bewertungen

Sehr eigenständiges Arbeiten und tolle Kollegen. Die Lage direkt im Medienhafen...

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03/12/2018
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16/11/2018
Super Arbeitgeber!
08/11/2018
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