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Jobs in Niedersachsen
Niedersachsen in Kürze

Niedersachsen mit seinen rund acht Millionen Einwohnern rückte durch den Mauerfall und die EU-Osterweiterung in die Mitte Europas. Innovative Unternehmen standen vor neuen Herausforderungen in den Bereichen Außenhandel und Logistik.
Mit
  • einer leistungsfähigen Landwirtschaft,
  • einer bestens aufgestellten Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie
  • dem breit gefächerten Mittelstand

steht das Bundesland wirtschaftlich gut da. Das zeigen auch die Wanderungszahlen: Allein im Juni 2013 verzeichnete Niedersachsen rund 13.000 mehr Zuzüge als Fortzüge. Spätestens ab 2014 dürfte diese Zahl steigen, denn in der Universitätslandschaft stehen Änderungen an.

Wissenschaftsland Niedersachsen
Eine gute Nachricht gibt es für die 145.000 Studenten (2010) an elf Universitäten und rund zwanzig Hochschulen in Niedersachsen: Das Land erhebt ab dem Wintersemester 2014/2015 keine Studiengebühren mehr. Das macht das Bundesland zu einem attraktiven Zuzugsland für Studenten. Die Universitäten in Braunschweig, Göttingen und Clausthal-Zellerfeld haben einen guten Ruf in puncto technisch-naturwissenschaftliche Schwerpunktfächer. Zukünftige Ärzte studieren unter anderen an der European Medical School der Uni Oldenburg und der Medizinischen Hochschule Hannover mit ihrer weltweit anerkannten Transplantationsklinik. Wer hier einen Job bekommt, darf sich zur Elite der Ärzteschaft zählen.
Auch die Gebühren für Langzeitstudierende werden deutlich gesenkt und fallen erst ab dem sechsten statt ab dem vierten Semester über der Regelstudienzeit an. Persönliche Lebensumstände, wie Kindererziehung oder Angehörigenpflege, werden bei der Erhebung der Studiengebühren berücksichtigt. Mit diesen Maßnahmen fördert das Bundesland die Erfolgsquote bei Studienabschlüssen. Eine größere Anzahl qualifizierter Kräfte kann so zum Wirtschaftswachstum im Norden Deutschlands beitragen, beispielsweise in der Technologiebranche. Der Wissenstransfer aus der universitären Forschung in die Wirtschaft durch die Hochschulen ist im „Konzept zur Förderung der Zusammenarbeit Wissenschaft-Wirtschaft“ des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur festgeschrieben.

Erfolgskonzept Kooperation
Die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft bewirkt, dass neue Technologien im eigenen Land entwickelt und umgesetzt werden und dann von Niedersachsen aus in aller Welt vermarktet werden. So ist das Bundesland Weltmarktführer in Sachen Entwicklung und Produktion von Landmaschinen. Die grüne Gentechnik ist eine weitere Sparte, in der das Land Vorbildcharakter zeigt. In diesem Sektor geht es darum, Nutzpflanzen resistenter zu machen gegen Witterungsbedingungen, Krankheiten und Schädlinge. Molekularbiologen, Agrarwissenschaftler, Chemiker und Physiker finden in diesem spannenden Bereich Stellenangebote von Gartenbaubetrieben und Forschungseinrichtungen.
Der Anbau von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen dient ausschließlich zu Forschungszwecken, nicht zur Verarbeitung zu Lebensmitteln. Hier setzen die Landwirte auf Ökologie und die Zertifikate für Bioprodukte. Das Alte Land südlich von Hamburg ist das größte Obstanbaugebiet in Nordeuropa. Seit dem 14. Jahrhundert werden hier Zwetschgen, Äpfel, Kirschen und Birnen angebaut und mithilfe moderner Landmaschinentechnik geerntet und verarbeitet. Die Innovationen der Unternehmen aus Landmaschinenindustrie und Landwirtschaft lernen Interessierte auf der Agritechnica kennen. Zu dieser Landtechnikmesse, der größten der Welt, kamen in 2013 2.900 Aussteller. Die Messe im zweijährigen Rhythmus gilt als Motor für neue Jobs in der Landmaschinenindustrie und Landwirtschaft sowie als Antriebskraft für den Exportmarkt in diesen Bereichen. Wer auf Jobsuche ist, merkt sich den Termin der nächsten Agritechnica vom 8. bis 14. November 2015 auf dem Messegelände Hannover vor und bringt seine Bewerbung direkt mit. Potenzielle Arbeitgeber zeigen, für welche Berufe sie Stellenangebote ausschreiben. Auch Ausbildung und Weiterbildung sind wichtige Themen auf der Agritechnica. Schulabgänger und Absolventen sind gern gesehene Besucher. Ausgebildete Fachkräfte finden attraktive Angebote für weitergehende Qualifizierungen, die bei der Suche nach einer Arbeitsstelle einen Vorsprung vor Mitbewerbern ausmachen können. Mit 450.000 Besuchern in 2013 stellt diese Landtechnikausstellung sogar die CeBit und andere Messen in den Schatten.
Das Messegelände in Hannover ist weltweit einer der wichtigsten und größten Veranstaltungsorte für Messen aller Art. Im Jahr 2013 kamen zu allen Veranstaltungen insgesamt 6.550 Aussteller, über die Hälfte davon aus dem Ausland. Dies zeigt das große Interesse internationaler Geschäftsleute an Know-how, Dienstleistungen und Erzeugnissen aus Deutschland. Der direkte Kontakt zwischen Fachleuten schafft Vertrauen. Anbieter und Interessenten unterhalten sich auf Augenhöhe über Produkte, Vertrieb und Marketing. Die Hannover Messe ist die weltweit größte Industriemesse.
Als Veranstalter präsentiert die Deutsche Messe Hannover AG niedersächsische Unternehmen auf Ausstellungen in aller Welt. Die Global GmbH als Außenwirtschaftsgesellschaft des Landes Niedersachsen stellt den Kontakt zwischen in- und ausländischen Unternehmen her. Die Gesellschaft organisiert Messeauftritte im Ausland, bietet Unternehmerreisen und Seminare für Führungskräfte an und unterstützt bei der Erschließung und Vernetzung neuer Märkte. Wer auf Jobsuche für gehobene Positionen ist, kann sein Expertenwissen auf diesen Wegen und an der Deutschen Management Akademie Celle, einer gemeinnützigen Gesellschaft des Landes, weitergeben. Hier erfolgt die Ausbildung von Führungs- und Fachkräften in Hinsicht auf den internationalen Handel. Eng damit verbunden ist der Wirtschaftszweig der Logistik.

Jobs in der Logistik
Niedersachsen verfügt über eine exzellent ausgebaute Verkehrsinfrastruktur. Die dichte Vernetzung umfasst Bahnstrecken und Autobahnen, Kanäle, Häfen und Flughäfen. Autobahnen in Richtung Ost-West verbinden über Paris und Berlin Moskau mit Amsterdam. Skandinavien ist mit Italien über die Nord-Süd-Achse verbunden. Hannover ist Drehkreuz für den internationalen Passagier- und Frachtverkehr. Die Seehäfen an der Nordseeküste binden Niedersachsen an Partnerländer in Übersee an. All dies beschert niedersächsischen Betrieben einen deutlichen Standortvorteil im Gegensatz zu anderen Bundesländern. Das engmaschige Netz hat für die Ansiedlung zahlreicher Logistikunternehmen gesorgt. Insgesamt macht diese Branche mit 260.000 Mitarbeitern in mehr als 9.000 Betrieben rund ein Drittel der niedersächsischen Wirtschaftskraft aus. Nach dem Fahrzeugbau und der Lebensmittelindustrie bildet die Logistik das drittstärkste Standbein im Bundesland. Dies ist Grund genug, um den Ausbau des Verkehrsnetzes weiter voranzutreiben. Hierfür werden über Stellenanzeigen Jobs für Tief- und Straßenbauer, Bauingenieure, Bautechniker und Maschinenführer ausgeschrieben.
Mit der Eröffnung des Jade-Weser-Ports im September 2012 in Wilhelmshaven als einzigem Tiefwasser-Seehafen für Containerschiffe in Deutschland gewann der Zweig der Logistik weiter an Bedeutung. Neben Jobs für Hafenbauingenieure, Kranführer und Maschinenbediener für den Hafenbetrieb veröffentlichen Unternehmen auch Stellenangebote für Speditions- und Außenhandelskaufleute sowie für weitere logistikverwandte Berufe bei StepStone. Das Erkennen und Erschließen neuer Märkte und damit neuer Kunden ist Hauptaufgabe in diesem Sektor. Viele dieser Jobs setzen, vor allem für Führungspositionen, perfekte Fremdsprachenkenntnisse mindestens in Englisch sowie Auslandserfahrung voraus. Der Kontakt zu Kunden in aller Welt, telefonisch und über E-Mail, ohne sprachliche Barrieren gewährt der Branche Zuwächse, neue Wege im Vertrieb und damit dauerhaften Erfolg. Das Thesenpapier des Vereins Logistikportal Niedersachsen e. V. mit Sitz in Hannover in Zusammenarbeit mit der Logistikinitiative Niedersachsen sieht die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unter anderem auch im Ausbau eines internationalen, interaktiven und EDV-gestützten Netzwerkes. Hier sind Experten für Spezialsoftware der Logistik, Programmierer und IT-Fachleute gefragt, die unter Berücksichtigung von Datenschutz, Datensicherung und Datenanalyse die entsprechenden Systeme entwickeln. Andere findige Tüftler sorgen dafür, dass die Luftfahrtindustrie an Bedeutung gewinnt.

Jobs in der Luftfahrtindustrie
Der Forschungsflughafen Braunschweig, die Standorte Varel und Nordenham sowie das CFK-Valley Stade bilden gemeinsam den Cluster Luftfahrtindustrie. Die niedersächsische Landesregierung treibt den Ausbau des Forschungsflughafens voran, indem sie die vorhandenen Gewerbegebiete erweitert. Hier gibt es Jobs für Profis aus dem Bauhandwerk, für Bauingenieure Elektriker und Architekten. Der Cluster Avionik besteht aus forschungsintensiven Einrichtungen wie Instituten der TU Braunschweig, dem Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie privaten Unternehmen. Bodenpersonal und Piloten werden für den Flugbetrieb benötigt. In Varel und Nordenham liegen Fertigungsstätten für Flugzeugteile. An diesen Standorten gibt es Stellenangebote für
  • Mechaniker,
  • Elektroniker,
  • Maschinenbediener und
  • Wartungspersonal mit Spezialisierung auf Luft- und Raumfahrttechnik.

Im CFK-Valley Stade wird mit Carbonfasern experimentiert, getestet und produziert. Experten für Faserverbundstoffe sowie Schichtleiter in der Herstellung und Projektingenieure finden hier neue Wirkungskreise. Viele Erzeugnisse aus diesem Hochleistungszentrum finden Verwendung auch in der Automobilindustrie.

Jobs in der Automobilindustrie
In der niedersächsischen Automobilbranche sorgen rund 116.000 Mitarbeiter (Stand Ende 2012) für einen Umsatz von mehr als 77 Millionen Euro. An fünf niedersächsischen Standorten werden Pkw und Lkw produziert. Zahlreiche Zulieferbetriebe fertigen Teile für den regionalen und internationalen Fahrzeugbau. Die Exportquote der Automobilindustrie betrug rund 55 Prozent im Jahr 2008, nicht eingerechnet die unzähligen Werkstätten, Reparatur- und Wartungsbetriebe. Die Bandbreite der Stellenangebote für die Kfz-Branche reicht vom Global Player mit weltweitem Vertrieb und Service bis zu kleinen Unternehmen mit persönlichem Kontakt zu Kunden. Indirekt mit der Branche hängen Jobs in der „Autostadt“ zusammen, einem 28 Hektar großen Park in Wolfsburg. Die Ausstellungen, Skulpturen, Filme und Installationen dokumentieren die Geschichte der Mobilität. Einblicke in Vergangenheit und Zukunft an interaktiven Stationen verdeutlichen die Bedeutung der Automobilindustrie in der Region. Die Autostadt Wolfsburg präsentiert Stellenanzeigen für Teamarbeiter in den Bereichen Licht- und Tontechnik, Bühnenbild und weiterer Showtechnik. Es werden Arbeitsstellen angeboten für das Tourenmanagement auf Besichtigungen der Autostadt sowie für die Gästebetreuung und Gastronomie. Besonders auf dem Sektor Gastronomie und Hotellerie hat Niedersachsen noch einiges mehr zu bieten.

Arbeit im Gastgewerbe
Mit der Lüneburger Heide, dem Harz als Wander- und Skiparadies, den ostfriesischen Inseln und der Nordseeküste mit dem Nationalpark Wattenmeer bietet Niedersachsen einzigartige Ferienziele für Urlauber aus aller Welt. Allein im Juli 2013 kamen fast 1,3 Millionen Gäste ins Land und blieben durchschnittlich 3,7 Tage in der Region. Wer auf der Suche nach einem Job in der Gastronomie ist, findet Stellenangebote für Kellner und Köche, als Barpersonal und im Service. Die Arbeitgeber reichen von der kleinen Snackbar bis zum Sternerestaurant. Auf den Webseiten finden Interessenten häufig die Möglichkeit, sich direkt per Mail zu bewerben. Für die gehobene Gastronomie ist eine Weiterbildung beispielsweise als Wein- oder Bier-Sommelier von Vorteil.
Die Bandbreite der Hotellerie reicht vom Campingplatz bis zum exklusiven Luxushotel mit eigenem Spa. In dieser Branche stehen Stellenanzeigen für Reinigungspersonal, Empfangsmitarbeiter und Gästebetreuung zur Wahl. Privat geführte Pensionen und Hotels freuen sich über die Bewerbung per E-Mail von Allroundtalenten, die neben organisatorischen Aufgaben auch kleinere Reparaturen ausführen können. Besonders in der Hotelbranche sind Diskretion und Datenschutz wichtige Aspekte. Die Suche nach einem zeitlich begrenzten Job sollte rechtzeitig vor Beginn der Hauptsaison erfolgen.