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Jobs in Mecklenburg-Vorpommern
Zahlen und Fakten zu Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern mit der Landeshauptstadt Schwerin hat rund 1,63 Millionen Einwohner. Das Land an der Ostsee ist damit das am wenigsten dicht besiedelte deutsche Bundesland. Seit 1991 sind über 350.000 Menschen aus dem Bundesland abgewandert, darunter auch hoch qualifizierte Fachkräfte. Diejenigen, die geblieben sind, haben entscheidend zum Strukturwandel beigetragen und das Land an der Ostsee zu einem begehrten Standort für traditionelle Branchen und innovative Firmen gemacht. Dienstleistungsunternehmen machen drei Viertel der Wirtschaftskraft aus. Rund 400.000 Menschen arbeiten in Jobs im Dienstleistungssektor. Im produzierenden Gewerbe dominiert die Ernährungswirtschaft. 60 Prozent der Landesfläche werden für die Landwirtschaft genutzt. Hier und in der Fischerei gehen rund vier Prozent aller Beschäftigten ihren Jobs nach. In den Bereichen Verkehr, Gastgewerbe und Handel sind gut 135.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Eine Umfrage der Agentur „mv4you“ für Rück- und Zuwanderung nach Mecklenburg-Vorpommern unter rund 750 deutschen Führungs- und Fachkräften im Februar 2013 ergab:
  • Viele Betriebe arbeiten besonders umweltfreundlich.
  • Bewerbungsprozesse und Auswahlverfahren erfolgen transparent.
  • Die Möglichkeiten zur Ausbildung und Schulung sind ausgezeichnet.
  • Die Qualität der Ausbildung befindet sich auf hohem Niveau.
  • Wochenarbeitszeiten sind fair und flexibel.
  • Beruf und Privatleben lassen sich gut miteinander vereinbaren.
  • Motivation und Arbeitszufriedenheit bekommen gute Noten.


Jobs im Gastgewerbe
Die Bedingungen in den Jobs in Mecklenburg-Vorpommern sind für Bewerber also überdurchschnittlich gut. Hinzu kommen die landschaftlichen Schönheiten der Mecklenburgischen Schweiz, der Ostseeinseln und der Mecklenburgischen Seeplatte. Drei Nationalparks, fünf Biosphärenreservate und 16 Naturparks laden zu Ausflügen ein. Die Lage Mecklenburg-Vorpommerns an der Ostsee sorgt für zwei blühende Wirtschaftszweige: den Tourismus und das Exportgeschäft. Die Küste mit den Badeorten Kühlungsborn, Dierhagen und Heringsdorf ist seit Jahrzehnten durch den Tourismus geprägt. Die mittelalterlichen Hansestädte Rostock mit dem Ostseebad Warnemünde, Greifswald sowie Wismar und Stralsund als Städte des UNESCO-Weltkulturerbes bilden beliebte Ziele für Städtereisende aus aller Welt. Die bekanntesten Urlaubsziele in Mecklenburg-Vorpommern sind Usedom und Rügen.
In das Thema Urlaubsregionen spielen außerdem Aspekte der Gesundheitswirtschaft hinein. Nach dem Mauerfall wurde das Potenzial der Ostseeküste und ihrer Ortschaften erkannt. Ausbaumaßnahmen im Bereich Wellness, Medical Wellness, Rehabilitation und Kuren führten zu einer Vielzahl neuer Jobs. Angesichts des demografischen Wandels häufen sich die Stellenanzeigen für examinierte Altenpfleger in ambulanten und stationären Einrichtungen. Es gibt Stellenangebote für Ärzte, Physiotherapeuten, Masseure, Kosmetikfachleute und Pflegepersonal. Die Erlebnisbäder und Thermen benötigen Sauna- und Bademeister, Animateure und Kinderbetreuer. Bewerber auf der Suche nach einem Job im Wellnessbereich sollten sich mit den lokalen Heilmitteln Kreide, Sole und Moor auskennen. Der Service am Kunden beinhaltet hier auch den Datenschutz in puncto vertrauliche Angaben zum Gesundheitszustand.
Insbesondere in den Ostseebädern wie Heiligendamm, Bansin und Bad Doberan mit internationalem Publikum ist Mehrsprachigkeit für Jobs im Gastgewerbe und in der Wellness- und Gesundheitsbranche von Vorteil. Wer sich auf der Startseite beispielsweise der Drei Kaiserbäder umsieht, findet die britische Flagge als Zeichen für englischsprachige Texte. Ausgezeichnete Kenntnisse in Englisch und Deutsch sind oft Mindestvoraussetzungen für die Einstellung.

Jobs in einer starken Branche: Landwirtschaft
Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Synergien und fördert die enge Zusammenarbeit von Gesundheits- und Ernährungswirtschaft. So runden zum Beispiel frische regionale Bioprodukte die Angebote für den Gesundheitstourismus ab. Durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) werden auch nach 2013 bis zunächst 2020 insgesamt 13 Regionen des Bundeslandes gefördert, darunter das Demminer Land sowie Gebiete im Osten und Norden von Vorpommern. Der Ernährungswirtschaft und der Ostseelage verdankt das Bundesland seine umfangreichen Exporte nach Polen, Dänemark, Skandinavien und in die baltischen Staaten bis nach Russland. Durch die ideale Verkehrsinfrastruktur kommen landwirtschaftliche Erzeugnisse schnell in die weiter verarbeitenden Betriebe. Über tausend Unternehmen arbeiten bereits nach den ökologischen Richtlinien der EU für Bioprodukte. Wer Jobs in der Landwirtschaft annehmen möchte, muss diese Richtlinien kennen und sich stets über Novellen auf dem Laufenden halten. Stellenangebote sind verstärkt für Demmin, Ludwigslust und Rügen ausgezeichnet. Die Insel ist das Zentrum für die Fischverarbeitung mit rund 50.000 Tonnen pro Jahr. Wer auf Jobsuche in Land-, Fisch- und Forstwirtschaft ist, besucht die Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau, die jährlich stattfindet. Mitte September kommen hier Land- und Viehwirte, Förster und Jäger sowie Gartenbauer und Ernährungswissenschaftler zusammen und präsentieren ihre Erzeugnisse. Landmaschinenbauer, Konstrukteure und Ingenieure stellen ihre Innovationen vor. Die Ausstellung ist eine ideale Kontaktbörse für Fachkräfte und Bewerber.

Exportland Mecklenburg-Vorpommern
Viele dieser Experten stammen aus den Universitäten und Hochschulen von Mecklenburg-Vorpommern. Das gilt auch für die Fachleute in den Bereichen Volks- und Betriebswirtschaft, die sich mit dem wachsenden Exportgeschäft befassen. In dieser Branche gibt es Jobs für Sachbearbeiter sowie Speditions- und Außenhandelskaufleute. Für diese Berufe sind umfassende Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich. Auslandserfahrung erleichtert die Jobsuche ebenfalls. Arbeitgeber mit Hauptsitz in Schwerin und Neubrandenburg sowie Zweigstellen von Firmen aus Berlin und Hamburg schalten Stellenanzeigen für Exportleiter, Warenmakler und Fremdsprachenkorrespondenten. Nach Europa werden Lebensmittel, Weizen, Maschinenteile, Anlagen für Bergbau und Stromerzeugung sowie weitere Produkte aus Blechen, Metallen, Stahl und Eisen exportiert. Außerhalb Europas sind Erzeugnisse aus der maritimen Industrie, aus Umwelttechnik und Biotechnologie sowie aus der Abfall- und Gesundheitswirtschaft die größten Exportschlager. In den Sektoren Gesundheitswirtschaft und Life Sciences haben die innovativen medizintechnischen Geräte aus Mecklenburg-Vorpommern große Bedeutung für den Export.

Jobs in wissenschaftlichen Berufen
Universitätsstädte in Mecklenburg-Vorpommern sind Greifswald und Rostock, Hochschulen liegen in Neubrandenburg, Wismar, Stralsund und Schwerin. Insgesamt lernen knapp 41.000 Studenten an den Bildungseinrichtungen, die sich auf medizinische Wissensgebiete, Life Sciences, Natur- und Agrarwissenschaften sowie Raumfahrt und Tiergesundheit konzentrieren. Beachtlich: Rund 250 Erfindungen von Studenten und Absolventen der Universitäten in Rostock und Greifswald wurden zwischen 2002 und 2009 patentiert. Produkte für die Medizintechnik wie Roboter, die Ärzte in Operationssälen unterstützen, Helix-Hydro-Jets sowie die Entwicklung künstlicher Nieren gehen auf das Konto von Wissenschaftlern aus Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit ist für die Patentverwertung der Verwertungsverbund M-V zuständig, der auch vom Bund gefördert wird. Noch steckt die Verwertung der Patente im eigenen Bundesland allerdings in den Kinderschuhen. Um das zu verbessern, werden kreative Köpfe gesucht, die mit ihren Unternehmen die Ideen umsetzen und so neue Jobs schaffen. Die Standortoffensive mit attraktiven Rahmenbedingungen und attraktiven Förderprogrammen hat dazu geführt, dass die Sektoren Umwelttechnologie, Bio- und Medizintechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie auf dem Vormarsch sind. Beim Thema Umwelt- und Energietechnologie ist „MeckPomm“ im Bundesvergleich ganz weit vorn. Gut die Hälfte des Stroms kommt aus erneuerbaren Energien. Die Einweihung des ersten deutschen Geothermie-Kraftwerks in Neustadt-Glewe gilt als beispielhaft für andere Länder und bekam viel Aufmerksamkeit in der internationalen Presse. Die Entwicklung und Verwirklichung dieses ehrgeizigen Projekts wurde durch heimische Ingenieure, Elektrotechniker und Konstrukteure umgesetzt.
Stellenangebote können Interessierte nach Schwerin führen, wo das Kompetenzzentrum Wasserstofftechnik liegt. Offshore-Windparks und Festland-Windenergieanlagen benötigen Wartung, Instandhaltung und Reparaturen. Fachleute informieren sich in der Presse über aktuell in der Planung befindliche Anlagen und über Biomassekraftwerke sowie Biodiesel- und Biogasanlagen, die gebaut werden sollen. Experten für Solarenergie finden Stellenangebote genau wie Fachleute für den Vertrieb von Strom aus erneuerbaren Energien.
Der Kontakt zu Kunden aus Wirtschaft und zu Privatkunden umfasst hier die ausführliche Beratung über die Stromgewinnung, Verteilung und Kosten. Ortstermine zur Einschätzung der Möglichkeiten, eigene Solar- oder Photovoltaikanlagen zu installieren, gehören zum Aufgabengebiet. Arbeitgeber erwarten zudem sicheren Umgang mit Präsentationssoftware, Rechenprogrammen und E-Mail. Hersteller von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien benötigen außerdem Marketingstrategen und überzeugende Verkäufer. Wer sich auf eine solche Stellenanzeige bewirbt, sollte sowohl umfassende Fachkenntnisse als auch Verkaufserfolge vorweisen können. Bewerber mit Pioniergeist im Blut finden bei der Jobsuche außergewöhnliche Stellenangebote in innovativen Unternehmen mit flachen Hierarchien. Insbesondere der Sektor Life Sciences profitiert vom „Masterplan Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2020“. Verschiedene Leuchtturmprojekte sind in Planung oder Umsetzung, beispielsweise die Gründung eines Plasmatechnikums und die Ausdehnung des BioTechnikums in der Greifswalder Region. Molekularbiologen, Bioinformatiker, Biochemiker und Mediziner erwarten hier reizvolle Stellenanzeigen in der Forschung. Wer auf der Suche nach einem Job in der Baubranche ist, hat im Zusammenhang mit den Ausbauplänen der Gewerbegebiete gute Chancen auf einen kräftigen Karriereschub.

Das Baugewerbe in Mecklenburg-Vorpommern
Die Baubranche zeigt sich stabil, die Unternehmen freuen sich über volle Auftragsbücher. Allein im Jahr 2013 gab die Landesregierung über 300 Millionen Euro für Bauleistungen im Wohnungsbau aus, für gewerbliche Bauten zusätzliche 240 Millionen Euro. Knapp 16.000 Baufachleute waren damit beschäftigt, Altbauten zu sanieren, Denkmalobjekte zu restaurieren und Neubausiedlungen zu erschließen und zu errichten. Energieeffizientes Bauen, die Anpassung der städtischen und ländlichen Infrastrukturen an die Anforderungen einer Gesellschaft im Wandel sowie alters- und behindertengerechtes Bauen stehen dabei im Vordergrund. Das Programm „Stadtumbau Ost“ sieht attraktive Förderungen für Investoren und private Kapitalanleger vor. Wer in Innenstädten energetische Sanierungen durchführt oder den Umbau zu altersgerechtem oder familienfreundlichem Wohnraum vornimmt, kann mit lohnenden Zuschüssen rechnen.
Im Zuge der Maßnahmen zur Verschönerung der Innenstädte finden neben Fachkräften vom Bau auch Landschaftsarchitekten und Gärtner Stellenangebote. Jobs gibt es zudem für Experten im Straßenbau. Die Förderprogramme beschränken sich nicht nur auf die Verschönerung der Stadtkerne, auch die sozialen Umfelder sollen verbessert werden. Einrichtungen für Kultur, Kinder und Senioren sowie die Ansiedlung neuer Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten werden durch das Programm „Soziale Stadt“ gefördert. Die Behörden stehen in engem Kontakt mit den Bürgern und bieten ihnen die Möglichkeit, sich mit Vorschlägen zu beteiligen. Dieser Service zeigt, dass Entscheidungen nicht über die Köpfe der Einwohner hinweg getroffen werden. Zudem hat die Landesregierung besonders für Kleinstädte und Dörfer weitreichende Maßnahmen beschlossen. Ganz gleich, wo Bewerber auf Stellenanzeigen aus Mecklenburg-Vorpommern eine Anstellung finden: Die umfangreichen Städteförderungen versprechen eine hohe Lebensqualität mit günstigen Lebenshaltungskosten und hohem Freizeitwert.