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Jobs in Brandenburg

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Jobs in Brandenburg
Das seenreichste Bundesland Deutschlands hat sich von einer langen Zeit der Abwanderung erholt und verzeichnete im Jahr 2013 erstmals wieder mehr Zuzüge als Fortzüge. Die wichtigsten Wirtschaftszweige für Jobs in Mecklenburg-Vorpommern sind:
  • die Baubranche
  • die Landwirtschaft
  • die Nahrungsmittelindustrie
  • die Bereiche Gesundheitswirtschaft und Life Sciences
  • die Metall- und Stahlindustrie

Die Landkreise Teltow-Fläming, Märkisch-Oderland, Dahme-Spreewald und Havelland haben sich zu bevorzugten Wohnorten von Pendlern nach Berlin entwickelt. Die weitreichenden und zum Teil bereits umgesetzten Pläne zur Stadtentwicklung tragen erste Früchte. Industriebrachen und ausgediente Fabriken werden zu Denkmälern, außergewöhnlichen Wohnhäusern und inspirierenden Orten für Galerien und Geschäfte. Wer auf Jobsuche in der Baubranche ist, findet Arbeit im Rückbau und in der Sanierung von Gebäuden.
Die Städte des Bundeslandes legen Wert auf originalgetreue Restaurierungen von Fassaden, um die teilweise mittelalterlichen Stadtkerne für Touristen noch attraktiver zu machen. Experten für Sanierung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes haben bei der Suche nach einem Job beste Voraussetzungen. Der „Masterplan Stadtumbau“ des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft sieht besonderen Handlungsbedarf in Frankfurt (Oder), Senftenberg und Eberswalde. Statt neu zu bauen, werden vorhandene Wohn- und Geschäftshäuser aufbereitet. Die Stadtplaner schalten dabei nicht allein nach eigenen Vorstellungen: Bürger und Unternehmen können sich an den Planungen beteiligen, indem sie per E-Mail oder schriftlich Vorschläge unterbreiten. Für die Umsetzung werden langfristig Architekten, Bauingenieure, Straßenbauer und Landschaftsgestalter benötigt. Diese Jobs konzentrieren sich nicht nur auf die Landeshauptstadt Potsdam und Cottbus als größte Städte. Auch in Brandenburg an der Havel und in Frankfurt (Oder) an der polnischen Grenze herrscht Bedarf an Baufachleuten.
Die Landesregierung berücksichtigt in ihrem Masterplan auch kleine Städte wie Oderberg, Meyenburg und Wandlitz bei Berlin. Wandlitz-Waldsiedlung war Wohnsitz wichtiger Regierungsmitglieder der DDR, die in der idyllischen Umgebung des Liepnitzsees lebten. Mit der Prignitz, der Uckermark sowie den Landkreisen Elbe-Elster und Oder-Spree bietet Brandenburg zudem schöne Ferienregionen, in denen zahlreiche Arbeitsplätze im Tourismus und Gastgewerbe angeboten werden. Der breite Stellenmarkt macht die Jobsuche in diesen Sektoren einfach. Benötigt werden Hotelfachleute, Köche und Reinigungskräfte sowie Servicekräfte für zahlreiche Restaurants, Ausflugscafés und Lokale. Wer einen dieser Jobs bekommt, erfreut sich zugleich an einzigartigen Landschaften mit großem Erholungswert. Die Freizeiteinrichtungen wie Spas, Thermen, Natur- und Hallenschwimmbäder und Golfplätze suchen professionelles Personal, wie die vielen verschiedenen Stellenangebote zeigen. Ende 2013 gab es rund 20.000 Beschäftigte im Gastgewerbe. Die Politik arbeitet intensiv am Ausbau des Tourismussektors, besonders in den idyllischen Gebieten abseits der Städte, sodass die Suche nach einem Job in diesem Bereich langfristige Perspektiven bietet.

Agrarwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie in Brandenburg
Die weiten, ländlich geprägten Regionen Brandenburgs werden für die Land- und Forstwirtschaft genutzt. Mit Unterstützung des Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) der Europäischen Union konnten sich diese Wirtschaftszweige zum starken Wirtschaftsfaktor entwickeln, der in den vielen Dörfern und Kleinstädten für Jobs sorgt. Das Bundesland war bis Ende 2013 als Höchstförderregion eingestuft, und die Fortsetzung der Förderprogramme bis 2020 ist bereits beschlossen. Dies gibt den Bewerbern auf Stellenangebote in diesen Bereichen eine sichere Zukunft. Fachkräfte für Obst- und Gemüseanbau sowie für die Nutztierhaltung werden gesucht. Im Rahmen von ELER sind hier Umweltschutzrichtlinien, Regelungen zur artgerechten Tierhaltung und zur Nachhaltigkeit umzusetzen. Die moderne Land- und Forstwirtschaft stellt hohe Anforderungen an die Beschäftigten. Sie müssen über die ELER-Förderbestimmungen und Vorschriften zur Erteilung von Bio-Zertifikaten stets auf dem Laufenden sein. Abseits von Beelitzer Spargel und den berühmten Spreewaldgurken setzt Brandenburg auf bodenschonende Diversität beim Anbau von Obst und Gemüse. Wer sich auf eine Stellenanzeige aus dem Agrarsektor bewirbt, muss also mit breitem Wissen aufwarten können.
Derzeit arbeiten rund 17.000 Beschäftigte in Unternehmen der Nahrungsmittelverarbeitung, der Produktion und im Vertrieb von Lebensmitteln. Für solche Jobs werden Landmaschinenmechaniker, Anlagen- und Maschinenbauer sowie Techniker und Ingenieure zur Optimierung von Arbeitsabläufen gesucht. Chemiker und Biologen entwickeln gemeinsam mit den Landwirten neue Produkte. Zudem arbeiten sie eng mit Instituten der Agrarforschung und Ernährungswirtschaft zusammen. Für naturwissenschaftliche Berufsgruppen bietet das Bundesland außerdem interessante Arbeitsplätze im Bereich der Life Sciences.

Jobs in den Branchen Gesundheitswirtschaft und Life Sciences
Der Standort Berlin-Brandenburg gilt in den Branchen Gesundheitswirtschaft und Life Sciences als einer der bedeutendsten in Europa. Entsprechend groß ist das Angebot an Stellenanzeigen für Ärzte und Pflegepersonal, Wissenschaftler, Forscher und Laboranten. Allein auf dem Pflegesektor sind Ende 2013 über 20.000 Menschen beschäftigt. Aufgrund des demografischen Wandels wird hier ein Zuwachs auf bis zu 40.000 Mitarbeiter im Jahr 2030 prognostiziert.

Luckenwalde, Wittenberge, Oranienburg und die Umgebung von Potsdam sind Heimat für mehr als 300 Firmen, die sich mit Biotechnologie, Mikrobiologie und Medizintechnik beschäftigen. Diese Bereiche sind eng miteinander verknüpft. Neben verschiedenen Instituten für Ernährung und biomedizinische Technik zeigt der Stellenmarkt im Sektor Life Sciences freie Jobs bei Global Players und hoch spezialisierten kleinen Unternehmen. Aufgaben sind die Entwicklung, Herstellung und Prüfung innovativer Medikamente sowie von Medizinprodukten für Mensch und Tier und deren Vermarktung. Neue Produkte haben immer Erklärungsbedarf. Wer Strategien für das Marketing planen kann, den direkten Kontakt mit Kunden mag und die Beratung vor Ort in Kliniken, Arztpraxen und anderen Einrichtungen schätzt, hat gute Berufschancen. Des Weiteren bietet diese Sparte Arbeit für mobile Techniker, die Geräte ihrer Kunden im gesamten Landesgebiet und in Berlin warten, instand halten und reparieren. Die Herstellung neuer Produkte erfordert oft auch die Entwicklung neuer Anlagen, Werkzeuge und Maschinen. Hier kommt die enge Zusammenarbeit von Life Sciences mit der Brandenburger Industrie zum Tragen.

Jobs in den Brandenburger Industriebranchen
Gut 16.000 Beschäftigte arbeiteten im Jahr 2011 in rund 200 Unternehmen in der Metall- und Stahlindustrie. Vom Kleinbetrieb bis zum Großkonzern können Bewerber Jobs finden, wobei sich die räumliche Verteilung der Unternehmen auf das gesamte Bundesland erstreckt. Eine Vielzahl der Betriebe arbeitet als Zulieferer für die chemische Industrie sowie die Aerospace- und Automobilindustrie. Firmen aus der chemischen Industrie haben ihre idealen Standorte gefunden in den Regionen um Lauchhammer, Wittstock/Dosse, Neuruppin und Schwedt an der Oder. Bewerber, die nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind und vorankommen wollen, suchen gezielt Stellenanzeigen von Forschungseinrichtungen und wissenschaftlich tätigen Instituten. In überwiegend mittelständischen und kleinen Betrieben haben kreative Köpfe die Möglichkeit, an innovativen Werkstoffen zu arbeiten. Brandenburg weist zudem eine breit gefächerte Kunststoffindustrie auf, für die ebenfalls Stellenangebote für Chemiker ausgeschrieben werden.
Wer in Entwicklung und Fertigung von Flugzeugteilen oder im Service an den Brandenburger Flughäfen arbeiten möchte, findet Stellenangebote in Potsdam, Berlin und Cottbus. Hier bestehen gute Chancen, eine Ausbildung als Flugzeugmechaniker oder Elektroniker zu beginnen oder direkt als Ingenieur in die Karriere einzusteigen. Damit die Flugzeugteile, Motoren und weitere innovative Produkte ihre Wege zu den Kunden finden, werden Jobs im Vertrieb ebenso angeboten wie im Marketing.
In Ludwigsfelde, Brandenburg an der Havel, Nauen und Fürstenwalde liegen Schwerpunkte der Brandenburger Automobilindustrie. Insgesamt sorgen mehr als 220 Betriebe für pünktliche Herstellung und Lieferung von Fahrzeugteilen an Standorte im Bundesland, in Deutschland und an internationalen Fertigungsstätten. Die Stellenanzeigen führen Bewerber sowohl in die Produktion als auch in den Verkauf und die Logistik. Aufgrund des stabilen Marktes und der steigenden Exportquoten bei Automobilen zeigt die Jobbörse in diesem Wirtschaftsbereich eine Vielzahl von Jobs für Techniker sowie Führungs- und Fachkräfte verschiedener Richtungen. Die Arbeitgeber stellen hohe Anforderungen. Insbesondere in der Logistik, im Verkauf und Vertrieb wird oft Mehrsprachigkeit verlangt, um die Beratung weltweiter Kunden zu gewährleisten. Die Beantwortung von Anfragen per E-Mail, Bedarfsanalyse und Angebotserstellung über EDV sind häufige Aufgaben für Bewerber auf Stellenanzeigen in Führungspositionen. Ein Studium der Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre, Informatik oder ähnlich gelagerten Fächern, beispielsweise an der Universität Potsdam, wird für viele Arbeitsstellen vorausgesetzt. Aus dem „Institut für Künste und Medien“ der Potsdamer Universität gehen zahlreiche kreative Köpfe hervor, die dann die Medienlandschaft Brandenburgs mitgestalten.

Kreativwirtschaft und Kommunikation
Berlin zieht seit jeher Künstler, Medien- und Modemacher wie magisch an. Seitdem die Universität Potsdam künstlerische Studiengänge sowie die Fächer Informatik und IT-Systems-Engineering anbietet, hat sich die brandenburgische Landeshauptstadt zum attraktiven Ort für Kunst-, Kultur- und Medienschaffende sowie für fortschrittliche Firmen aus der IT-Branche gemausert. Der Cluster „Medien, Informations- und Kommunikationstechnik IKT und Kreativwirtschaft“ weist knapp 37.000 Unternehmen mit mehr als 180.000 Beschäftigten auf. Die Landesregierung betreibt intensive Wirtschaftsförderung dieses Clusters über die „ZukunftsAgentur Brandenburg“. Ziel ist die engmaschige Vernetzung der verschiedenen Disziplinen mit Forschungseinrichtungen, Industrie- und Handwerksbetrieben. Das Wirtschafts- und Europaministerium des Landes veranstaltet Messen und Konferenzen wie etwa die Designtage in Potsdam, auf der sich Unternehmen aller Branchen mit Kreativen treffen. Im November 2013 tauschten sich über vierzig Designer von Mode, Schmuck, Möbeln und industriellen Produkten mit Vertretern verschiedener Wirtschaftszweige aus. Durch innovative Joint Ventures entstehen neue Arbeitsstellen, und die Jobsuche kann direkt vor Ort erfolgen: Betriebe präsentieren ihre Stellenangebote, interessierte Bewerber können direkt vorsprechen und sparen durch den unmittelbaren Kontakt das Schalten einer Stellenanzeige. Unternehmer profitieren davon, dass sie viele verschiedene neue Produkte, Designs und Prototypen gebündelt an einem Platz vorfinden.
Wer einen Job in der Film- und Fernsehbranche sucht, findet mit dem Filmpark Potsdam-Babelsberg einen spannenden Arbeitgeber. Dort und in Berlin betreibt „Rundfunk Berlin-Brandenburg“(RBB) jeweils Sendezentren. Die Stellenangebote erstrecken sich auf technische und künstlerische Berufe wie Beleuchter und Kostümbildner, Verwaltungsaufgaben wie Controlling und Buchhaltung sowie Mitarbeit im Service für Geschäftskunden, Zuschauer und Zuhörer. Praktika und Volontariate in den Abteilungen können der Einstieg in eine Ausbildung im Mediensektor sein.