46429 Treffer für

Ausbildung Jobs

  • 1 von 1858
  • 1 von 1858
Ausbildung 2015
Wenn sich die Schulzeit dem Ende zuneigt, stellen sich alle jungen Männer und Frauen dieselbe Frage: „Was nun?“. In den seltensten Fällen wissen die Jungen und Mädchen schon während der Schulzeit, welchen Job sie einmal ausüben wollen und welche Wege sie dafür einschlagen sollten. In der Regel stehen die Schulabgänger vor einem Haufen Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind. „Welche Ausbildungen gibt es?“ und „Welche Ausbildung passt zu mir?“ sind dabei wohl die ersten Fragen, die den jungen Erwachsenen in den Kopf kommen.

Die Antworten darauf sind vielfältig. Im aktuellen Jahr 2015 gibt es in Deutschland rund 350 anerkannte Ausbildungsberufe. Dabei unterteilen sich die Ausbildungen in Bereiche wie Industrie und Handel, Handwerk oder Landwirtschaft sowie öffentlicher Dienst. Weiterhin besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung bei Ärzten, Apotheken, Rechtsanwälten oder Steuerberatern zu absolvieren. Bei dieser großen Auswahl fällt die Entscheidung schwer. Allein eine Tendenz, lieber handwerklich oder im Büro arbeiten zu wollen, reicht dabei nicht aus. Daher kommt es zwangsläufig zu der Frage, welche Ausbildung überhaupt den eigenen Fähigkeiten und Vorstellungen entspricht. Die jungen Erwachsenen müssen sich daher darüber bewusst werden, über welche Stärken und Schwächen sie verfügen. Sie müssen sich gründlich mit der eigenen Person und den eigenen Charakterzügen beschäftigten, um herauszufinden, welche Ausbildung und welcher zukünftige Job den eigenen Interessen entsprechen. Die zukünftigen Auszubildenden sollten sich fragen, ob sie gerne mit Menschen arbeiten wollen oder ihre Hauptaufmerksamkeit lieber auf elektronische oder handwerkliche Dinge legen wollen. Auch administrative Aufgaben im Büro stellen im aktuellen Jahr 2015 einige potentielle Jobs und Ausbildungen dar. Wer seine Stärken darin sieht, kranken, benachteiligten Menschen oder Menschen mit Problemen und Konflikten zu helfen, sollte sich an dem sozialen Angebot der Ausbildungen orientieren. Wer gerne produktiv und kreativ arbeitet, sollte sich hingegen in der Branche der Kunst, Kultur und der Medien umschauen. Auch die Arbeit mit elektronischen Geräten, die montiert, angeschlossen sowie eingebaut werden müssen, stellt eine Ausbildungs-Branche dar. Weiterhin sollten sich die jungen Männer und Frauen fragen, ob sie gerne für Andere verantwortlich sind und gerne in führenden und leitenden Positionen aktiv wären.
Es ist schnell erkennbar, dass es sich hierbei tatsächlich um eine Fülle an Fragen handelt. Um da nicht die falsche Entscheidung zu treffen und sich voreilig für eine Ausbildung zu entscheiden, eigenen sich Beratungen und Interessenstests. Das Arbeitsamt oder andere Berufsberatungsstellen ermöglichen eine individuelle Unterstützung bei der Wahl der richtigen Ausbildung und des zukünftigen Jobs. Um sich vorab einen Überblick zu verschaffen und erste Entscheidungen zu treffen, liefern wir hier eine Zusammenstellungen der am besten bewerteten Ausbildungen, die im aktuellen Jahr 2015 in Deutschland angeboten werden.

Die beliebtesten Ausbildungen

Platz Ausbildung
Platz 1 Kaufmann/-frau im Einzelhandel
Platz 2 Verkäufer/-in
Platz 3 Kauffrau/-mann für Büromanagement
Platz 4 KFZ-Mechatroniker/-in
Platz 5 Industriekaufmann/-frau
Platz 6 Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel
Platz 7 Medizinische/-r Fachangestellte/-r
Platz 8 Industriemechaniker/-in
Platz 9 Bankkaufmann/-frau
Platz 10 Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r

Die beliebtesten Berufe - http://www.ausbildung.de/berufe/beliebteste/ (letzter Zugriff: 12.12.2014, 11:20 Uhr)

Die Tabelle oberhalb gibt einen Überblick über die beliebtesten Ausbildungen in Deutschland. Die beliebteste Ausbildung ist die Ausbildung zum Kaufmann / zur Kauffrau im Einzelhandel. Diese kann in Einzelhandelsunternehmen wie Modehäusern, Baumärkten, Supermärkten, Kaufhäusern und ähnlichen Unternehmen absolviert werden. Die Ausbildung dauert durchschnittlich drei Jahre und ist, wie die meisten anderen, dual aufgebaut. Das heißt, dass die Ausbildung an zwei Ausbildungsorten stattfindet – zum einen im Betrieb und zum anderen in der Berufsschule. Ein bis zweimal die Woche besucht der Auszubildende die Schule und erfährt die theoretischen Inhalte der Ausbildung. An allen anderen Tagen arbeitet er oder sie Vollzeit im Betrieb und wird in der Praxis dieses Jobs ausgebildet. Während der Ausbildung zum Kaufmann/ zur Kauffrau im Einzelhandel erlernen die Auszubildenden, gute Ansprechpartner für die Kunden zu sein. Durch die Aneignung eines breiten Fachwissens über die Waren, lernen die Auszubildenden, den Kunden mit gutem Rat zur Seite zu stehen. Weiterhin gehört die Präsentation der Waren zu den Ausbildungsinhalten. Damit die Produkte den Kunden positiv auffallen und sie zum Kauf animiert werden, müssen die Waren fachgerecht präsentiert werden. Weiterhin lernen die Kaufmänner und Kauffrauen in der Ausbildung wie Waren an der Kasse gescannt, entsichert und verpackt werden. Zusätzlich dazu gehört das Schreiben von Abrechnungen, Bestandslisten und Bestellungen zu den Ausbildungsinhalten der Kauffrau / des Kaufmannes im Einzelhandel. Auf Platz zwei der beliebtesten Ausbildungen ist die Ausbildung zum Verkäufer / zur Verkäuferin. In der Regel dauert die ebenfalls dual angeordnete Ausbildung zwei Jahre. In dieser Zeit erlenen die Auszubildenden den Verkaufsraum unterschiedlichster Geschäfte kennen. Hier liegt der Fokus auf der fachgerechten Beratung von Kunden, auf dem Sortieren von Waren sowie auf dem Kassier-Vorgang. Weiterhin führen sie Qualitätskontrollen und Reklamationen durch. Zusammengefasst werden kann die Ausbildung oder der spätere Job als eine Serviceleistung für den Kunden. Der dritt beliebteste Ausbildungsberuf ist die Ausbildung zum Kaufmann / zur Kauffrau für Bürokommunikation. Ursprünglich bezeichnet als Bürokaufmann bzw. Bürokauffrau wird darunter im aktuellen Jahr 2015 eine Zusammenlegung der Kaufleute für Büromanagement, der Bürokaufleute und der Fachangestellten für Bürokommunikation verstanden. Bei diesem Ausbildungsplatz stehen die organisatorischen Aufgaben im Mittelpunkt der Ausbildung. Im Büromanagement werden größtenteils Termine koordiniert und Telefonate entgegengenommen. Auch die Abrechnung wird in dieser Ausbildung erlernt. In der Ausbildungszeit von drei Jahren gehört es weiterhin zu den Inhalten, Tätigkeiten aus den Bereichen Auftragsbearbeitung, Beschaffung, Rechnungswesen, Marketing und Personalverwaltung zu erledigen. Auf Platz vier der beliebtesten Ausbildung ist die Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker. Während dieser Ausbildung werden den Auszubildenden Kompetenzen rund um das Auto beigebracht. Sie lernen Autos zu reparieren, sie für den Winter zu rüsten und sie optisch aufzuwerten. Weiterhin gehört die Kundenberatung zu den Jobs der KFZ Mechatroniker. Sie beraten Kunden und setzen Änderungswünsche nach individuellen Vorstellungen um. Platz 5 der beliebtesten Ausbildungsplätze ist die Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau. Diese kann in Unternehmen aller Branchen mit kaufmännisch- und betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen absolviert werden. Die Dauer der Ausbildung liegt hier ebenfalls bei drei Jahre, die dual angeordnet sind. Nach Ausbildungsabschluss hat der Industriekaufmann oder die Industriekauffrau die Möglichkeit, in den Bereichen Personal, Marketing, Einkauf und Rechnungswesen zu arbeiten.
Auf Platz 6 – 10 befinden sich die Ausbildungsplätze Kaufmann / Kauffrau im Groß- und Außenhandel, Medizinische Fachangestellte, Industriemechaniker / Industriemechanikerin, Bankkaufmann / Bankkauffrau sowie Zahnmedizinische Fachangestellte.

Neben den Fragen, die sich Auszubildende zu ihrer eigenen Person stellen, sollten sie sich ebenfalls mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Nach welchen Kriterien erfolgt die Vergabe der Ausbildungsplätze? Welche Job- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten sich in meiner Ausbildung?
Denn selbstverständlich müssen nicht nur die potentiellen Auszubildenden davon überzeugt sein, dass die Ausbildung für die eigene Person geeignet ist. Fast noch wichtiger ist es, dass die Unternehmen und die Arbeitgeber derselben Meinung sind. Die Ausbildungsplatz - Vergabe erfolgt in den meisten Fällen unter Berücksichtigung der schulischen Qualifikationen. Auch wenn rechtlich gesehen keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung für eine Ausbildung benötigt wird, so wählen die Unternehmen im Jahr 2015 doch danach aus. Dabei ist es von der Ausbildung abhängig, welcher Schulabschluss mindestens gefordert wird. In der Regel gilt jedoch, je höher der Schulabschluss, desto besser die Chancen. Denn es ist einleuchtend, dass ein Bewerber mit einem Realschulabschluss grundsätzlich erst einmal die besseren Chancen auf die Ausbildung hat, als ein Abgänger einer Hauptschule. Der Abschluss ist aber nicht alles. Auch die dort verzeichneten Noten und die sozialen Kompetenzen sind entscheidend. Wenn sich Jemand zum Beispiel für eine Ausbildung im Einzelhandel bewirbt, so sollten gute kommunikative Fähigkeiten und gute Noten im Fach Deutsch vorliegen. Ein weiteres Beispiel bietet die Ausbildung im Großhandel. Wer sich bei Unternehmen bewirbt, die mit ausländischen Unternehmen korrespondieren, sollte über gute Englischkenntnisse und über Noten verfügen, die dies belegen. Auch Soft Skills wie das analytische Denken sind für viele Jobs bei der Vergabe der Ausbildungsplätze entscheidend. Zum Beispiel sollten Bewerber für einen Ausbildungsplatz als Chemielaborant oder Industriekaufmann über die analytische Denkfähigkeit verfügen. Andernfalls entscheiden sich die Arbeitgeber der Unternehmen wohlmöglich für eine andere Person. Wie oben bereits angesprochen, ist es weiterhin erforderlich darüber nachzudenken, welche Job Möglichkeiten sich durch die Ausbildung ergeben. Daher sollten sich zukünftige Auszubildende nicht nur für eine Ausbildung entscheiden, sondern sich am besten Fall schon über potentielle Jobs im Klaren sein. Denn die meisten Ausbildungen eröffnen verschiedene Möglichkeiten, wenn es um anschließende Jobs geht. Zum einen haben die Auszubildenden im Anschluss die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Unternehmen zu wählen. Zum anderen werden in vielen Ausbildungen Inhalte gelehrt, die für mehrere Branchen wesentlich sind.

Wenn es darum geht, über zukünftige Jobs nachzudenken, so sollten auch der Erfolg, das Gehalt und die Aufstiegsmöglichkeiten in die Überlegungen mit einbezogen werden. Das Geld und der Erfolg sollten nicht das ausschlaggebende Kriterium bei der Suche nach einer Ausbildung oder einem Job sein. Denn aufgrund der Tatsache, dass der Job in der Regel über viele Jahre ausgeübt wird, spielt das Interesse und die Freude eine viel wichtigere Rolle. Nichtsdestotrotz sollte über die finanziellen Aspekte nachgedacht werden, damit der Einstieg in die Berufe keine große finanzielle Enttäuschung wird. Oftmals haben Auszubildende die Möglichkeit, zwischen Berufen zu wählen, die über sehr ähnliche Inhalte verfügen, jedoch unterschiedliche Gehälter und Erfolgschancen versprechen.

Ausbildung oder Studium?

Neben der Anzahl an Fragen, die sich rund um eine Ausbildung ergeben, sollten sich Schüler und Schulabgänger zudem mit folgender Frage beschäftigen: „Entscheide ich mich für ein Studium oder für eine Ausbildung?“ Um die Beantwortung dieser Frage zu erleichtern, folgt eine Tabelle mit Vor- und Nachteilen sowohl für das Studium als auch für eine Ausbildung.

Vorteile Ausbildung Nachteile Ausbildung
Es können schon früh Praxiserfahrungen gesammelt werden. Ein Arbeitstag beträgt in der Regel 8 Stunden. Es bleibt wenig Zeit für Freizeit.
Ab Ausbildungsbeginn können die jungen Leute Geld verdienen. In der Regel verdienen Männer und Frauen mit einem Studienabschluss mehr.
Eine Ausbildung kann zur Orientierung hilfreich sein. (späteres Studium?) Wenn die Ausbildung nicht gefällt, ist es schwieriger sich noch einmal umzuorientieren.
Mit anschließender Weiterbildung hat man gute Chancen für einen Aufstieg. Bestimmte berufliche Ziele können nur mit einem Studium erreicht werden.

Vorteile Studium Nachteile Studium
Ein Studium bietet die Möglichkeit, Führungspositionen und höhere Stellen anzunehmen. Praxiserfahrungen bleiben in der Regel aus. Es sei denn, Studenten machen eigenständig Praktika und Werkstudentenjobs.
Die meisten Studenten können ihr Studium frei einteilen. Studenten sind selbst für sich verantwortlich. Viele können sich selbständig nicht ausreichend motivieren, um das Studium schnell zu absolvieren.
In der Regel verdient man mit einem Studienabschluss mehr. Während des Studiums verdienen Studenten noch kein Geld. Oftmals sind Studenten auf Nebenjobs oder Bafög angewiesen.
Akademiker haben ein geringeres Arbeitsrisiko. Mit einem Studium können viele verschiedene Jobs ausgeübt werden. Vielen fehlt da eine Orientierung und ein klares Ziel.

Sowohl das Studium als auch die Ausbildung verfügen über eine Menge Vorteile. Daher ist es schwierig, diese Frage pauschal zu beantworten. Es ist individuell unterschiedlich, welche Form der Bildung besser geeignet ist. Es gibt junge Erwachsene, die lieber praxisorientiert arbeiten und eine Ausbildung bevorzugen. Wiederrum gibt es junge Männer und Frauen, die sich für ein Studium entscheiden und lieber theoretisch lernen.

Für all diejenigen, die für die aufgeworfenen Fragen noch keine Antworten gefunden haben. Und für all diejenigen, die noch große Unsicherheiten haben, wie ihre Zukunft aussehen soll, eignen sich Betriebspraktika und Nebenjobs. Berufliche Erfahrungen in einem Praktikum sind meist unbezahlbar. Durch Praktika ist es möglich, den Arbeitsalltag genau kennenzulernen und mit den Anforderungen des Jobs oder der Ausbildung in Kontakt zu treten.