Über uns
Die Philharmonie Essen ist eines der schönsten Konzerthäuser Deutschlands. Das Gebäude – der frühere Saalbau – hat eine wechselvolle Geschichte: 1904 leitete Richard Strauss das Eröffnungskonzert, zwei Jahre später dirigierte hier Gustav Mahler die Uraufführung seiner 6. Sinfonie. 1943 wurde der Saalbau bei einem Bombenangriff zerstört, nach dem Zweiten Weltkrieg gelang rasch der Wiederaufbau. Auch in der Nachkriegszeit galt der Saalbau als die „gute Stube“ Essens. Doch mit der Zeit sah man Modernisierungsbedarf: Nach längeren politischen Diskussionen und einer aufwendigen, zwei Jahre dauernden Renovierung wurde das Haus im Juni 2004 als Philharmonie Essen feierlich wiedereröffnet. Das Kölner Architekturbüro Busmann + Haberer verband dabei die historische Bausubstanz mit modernen Anforderungen. Der hohe Kostenaufwand, 75 Millionen Euro, wurde dabei maßgeblich durch Spenden aus Wirtschaft und Stiftungen getragen, außerdem übernahm das Land NRW rund acht Millionen Euro der Kosten. Im Zuge der Modernisierung wurde die Philharmonie im Bereich des Brandschutzes, der Verkabelung, der Beleuchtung und Belüftung, sowie der Beschallung optimiert. Dabei ist ein vorbildlicher Kompromiss zwischen Technik und Denkmalschutz realisiert worden.