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Fortschreitende Digitalisierung

Die Digitalisierung wirkt sich auf den Arbeitsmarkt aus – keine Frage. Zahlreiche Arbeitsplätze werden in Zukunft von immer leistungsfähigeren und intelligenteren Robotern ausgeführt, wodurch menschliches Personal in gewissen Bereichen nicht mehr in der Fülle benötigt wird, wie es heute noch der Fall ist. Doch auf welche Arbeitnehmer wird sich die Veränderung in welcher Weise auswirken? Von dem Wegfall der Arbeitsplätze sind besonders geringqualifizierte und unqualifizierte Arbeitnehmer betroffen, da viele ihrer Tätigkeiten durch die intelligenten Roboter übernommen werden. Wo an der einen Stelle Arbeitsplätze wegfallen, entstehen jedoch an anderer Stelle neue Jobs. Diese sind dann jedoch derart, dass für deren Ausübung hochqualifizierte Fachkräfte benötigt werden. Der bereits bestehende Mangel an Fachkräften wird demnach in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigen.

Viele Branchen sehen sich mit großen Veränderungen konfrontiert

Es verändern sich ganze Branchen, Sektoren sowie Arbeits- und Gütermärkte. Einige Branchen gewinnen dadurch an Bedeutung während andere Branchen an Bedeutung verlieren oder sich auf enorme Veränderungsprozesse einstellen müssen. IT-Dienstleister und die Software-Industrie sind im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt die klaren Gewinner.

Der Organisation innerhalb der Unternehmen steht dabei ebenfalls eine Veränderung bevor. Die traditionellen Karrierewege werden von den modernen Arbeitnehmern skeptisch betrachtet und Flexibilität spielt eine immer größere Rolle. Viele Unternehmen ermöglichen ihren Angestellten beispielsweise die Arbeit im Home Office, was wiederum von Kritikern skeptisch betrachtet wird, da ihrer Meinung nach die Einhaltung der Höchstarbeitszeit gefährdet ist.

Digitalisierung vom Handwerksbetrieb bis zur Automobilbranche

In Stuttgart müssen sich besonders die kleineren Unternehmen um vernetzte Produktionsprozesse kümmern, um in der Industrie 4.0 mithalten zu können. Was diesbezüglich heute vernachlässigt wird, wird in der Zukunft negative Konsequenzen nach sich ziehen. Ob in der Kreativwirtschaft, dem Maschinenbau oder auch dem Fahrzeugbau – in dem durch die zunehmende Automatisierung des Fahrens der Einsatz von Software und Elektronik immer größere Bedeutung erhält – zahlreiche Wirtschaftsbereiche sind bereits von der Digitalisierung erfasst. Während sich beispielsweise ein Handwerksbetrieb fragt, inwiefern er von der Digitalisierung betroffen ist, haben sich andere Betriebe schon intensiv mit dem Thema befasst und sind auf die zukünftigen Anforderungen eingestellt.

Arbeiten in Stuttgart

Die Region Stuttgart ist Standort zahlreicher leistungsfähiger Unternehmen und schafft diverse Jobs in einem attraktiven Umfeld. Die Zukunftsaussichten werden daher auch als äußerst positiv angesehen, was die Gegend sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer zu einem sehr begehrten Standort macht. Daher wurden auch in den vergangenen Jahren diverse Unternehmen in zukunftsträchtigen Branchen wie zum Beispiel der Nano- und Biotechnologie gegründet. Die boomende Wirtschaft führt sogar dazu, dass in vielen Bereichen – besonders bei gehobenen Fachstellen – die Mitarbeiterfindung zu einem Problem wird. Sowohl im öffentlichen Dienst als auch bei Unternehmen der freien Wirtschaft besteht ein Engpass an qualifiziertem Personal. Um Mitarbeiter zu gewinnen und längerfristig zu halten, müssen die Unternehmen kreativ werden.

Zufriedene Arbeitnehmer

Allerdings können viele der Stuttgarter Betriebe auf eine nachhaltige Unternehmensführung zurückblicken, die in Stuttgart Tradition hat. Die Tatsache, dass zufriedene Mitarbeiter leistungsbereiter sind, wird hier ernst genommen und von vielen Unternehmen gezielt durch verschiedene Angebote gefördert. So liegt beispielsweise großes Augenmerk auf der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, welche durch Kinderbetreuungsangebote der Unternehmen und flexible Arbeitszeitmodelle unterstützt wird. Die Arbeitnehmer in Stuttgarter Betrieben setzen sich dabei aus immer jüngeren Menschen zusammen die aus den unterschiedlichsten Nationen kommen und zu einem großen Teil mit ihrem Gehalt zufrieden sind. Viele der Arbeitnehmer haben zudem einen akademischen Hintergrund.

Gute Voraussetzungen für Wirtschaft 4.0

Die Digitalisierung vieler Wirtschaftsbereiche schreitet voran und damit einher gehen diverse Veränderungen, die es zu bewältigen gilt. Stuttgart bringt hierfür allerdings sehr gute Voraussetzungen mit, da die Unternehmen in der gesamten Region eng miteinander vernetzt und sehr kompetent sind. Dies zeigt sich besonders in der Automobilindustrie, die bereits jetzt sehr aufeinander abgestimmte Produktionsvorgänge in den Fabriken vorweisen kann. Des Weiteren sind die Branchen Maschinenbau und Elektrotechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie wichtig für den Wandel durch Digitalisierung und Stuttgart hat in diesen Gebieten einiges an Potenzial zu bieten.

Leben in Stuttgart

Sie möchten ein neues Leben in Stuttgart beginnen und fragen sich, welche Möglichkeiten sich Ihnen bieten? Wir sagen es Ihnen.

„Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ Mit diesem nicht ganz ernst gemeinten Slogan wirbt Baden-Württemberg für sich selbst. Mit ihrem sympathischen Dialekt heißen die Stuttgarter zugezogene Einwohner willkommen und die Stadt in der Nähe des Schwarzwaldes hat wirklich vieles zu bieten. Die schwarz-grüne Landesregierung und das Großbauprojekt Stuttgart 21 sorgen bundesweit für Gesprächsstoff. Auch die Schadstoffbelastung durch Autoabgase ist immer wieder ein Thema, was jedoch nichts daran ändert, dass die Lebensqualität in Stuttgart sehr hoch ist. Ein Auto ist in Stuttgart prinzipiell auch nicht notwendig, da der öffentliche Personennahverkehr recht gut ausgebaut ist; allerdings zu einem vergleichsweise hohen Preis. Der Flughafen ist dafür mit der S-Bahn zügig zu erreichen und auch direkte Zugverbindungen zu anderen deutschen Großstädten und Nachbarländern sind gegeben. Aber weshalb sollte man von Stuttgart fortreisen, wo doch die Stadt und Umgebung selbst so schön sind? Vom Fernsehturm bietet sich einem ein traumhafter Ausblick auf die Weinberge des Umlandes und diverse Gärten und Parks verschönern die Sommertage und lauen Abende. Im Winter lädt der schöne Weihnachtsmarkt zum Glühweintrinken ein und die typischen Maultaschen und Spätzle füllen den hungrigen Magen.

Wer in Stuttgart leben möchte muss allerdings in Sachen Miete etwas tiefer in die Tasche greifen als an vielen anderen Orten. In der Nähe des Stadtrandes lässt es sich allgemein günstiger leben als in der Innenstadt, wobei auch der Osten der Stadt günstiger ist als der Westen. Damit sich auch die jungen Menschen in Stuttgart wohlfühlen, wird einiges für ein kinderfreundliches Stuttgart getan. Den Kindern sollen Geborgenheit und Schutz geboten werden und die Konzeption Kinderfreundliches Stuttgart beschreibt verschiedene Handlungsfelder, in denen konkrete Ziele verfolgt werden und gibt Handlungsempfehlungen. Auch für die Aus- und Weiterbildung von Jung und Alt ist in Stuttgart gesorgt. Von Kindertageseinrichtungen bis zu öffentlichen und privaten Hochschulen ist für jeden die passende Einrichtung zu finden.

Arbeitslosigkeit im Südwesten Deutschlands: ein Grund zur Sorge?

Die Zahlen der Agentur für Arbeit in Stuttgart zeigen die aktuelle Arbeitssituation in der Region: im August war ein Anstieg um 5,8% im Vergleich zum Vormonat zu verzeichnen. Doch müssen sich Unternehmen und Arbeitssuchende über diese Tatsache Gedanken machen? Auf den ersten Blick scheint diese Messung alarmierend, aber wenn man etwas in die Tief geht, erkennt man die wahren Gründe dahinter.

Sommertief als normales Phänomen

Der verhältnismäßig harmlose Grund für die angestiegene Arbeitslosigkeit ist das sogenannte Sommertief. In dieser Zeit im Jahr schließen Azubis vermehrt ihre Ausbildung ab und andere Jugendliche warten auf den Beginn ihrer Ausbildung im September, stehen also erstmal ohne Beschäftigungsstelle da. Oft ist dies jedoch nur ein temporärer Zustand, wie auch statistische Erhebungen in der Vergangenheit gezeigt haben. Die Befürchtung, keinen Ausbildungsplatz zu bekommen, ist derzeit in Stuttgart relativ unberechtigt. Die Zahl der nicht vermittelten Bewerber lag dieses Jahr knapp 11% unter der des letzten Jahres. Trotzdem haben viele Unternehmen im Gegenzug zunehmend Probleme Azubis für ihre Ausbildungsstellen zu finden. Grund dafür sei nach eigenen Angaben ein Desinteresse an aus der Mode kommenden Branchen. Auch das Anstreben höherer Bildungs- und Abschlussgrade sei ein vorherrschender Grund. Viele junge Menschen tendieren nach dem Abitur eher zu einem Studium als zu einer Ausbildung.

Zooming out: Der Stuttgarter Arbeitsmarkt im Gesamtbild

Eine klare Entwarnung gibt auch die komplette Betrachtung aller Zahlen der Agentur für Arbeit. Vergleicht man den aktuellen Monat mit dem August des letzten Jahres, erkennt man die trügerische Tücke des Sommertiefs: die Anzahl der Arbeitslosen ist um ganze 7% zurückgegangen. Zudem gibt es derzeit knapp 1500 neue gemeldete Arbeitsstellen in Stuttgart, was für Jobsuchende einige hochkarätige Chancen parat hält. Wer also derzeit auf der Suche nach einem Job ist, wird in Stuttgart garantiert bald fündig werden. Besonders die Automobilindustrie ist in Baden-Württembergs Hauptstadt sehr stark vertreten und Arbeitgeber wie Porsche oder Daimler sind auf der Jobbörse stets ganz vorne mit dabei.

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