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Gute Nachrichten für München: Sinkende Arbeitslosigkeit in Oberbayern

Die Herbstbelebung stellt ein regelmäßig wiederkehrendes Phänomen dar, das auf die altbekannte Sommerpause des Arbeitsmarktes folgt. Arbeitssuchende finden nach der sommerlichen Pause der Jobsuche wieder eine Anstellung und Studenten und Azubis beginnen ihren beruflichen Werdegang. Besonders in Oberbayern ist diese Belebung dieses Jahr stark erkennbar. Im Oktober sank die Arbeitslosenquote auf 2,9%, was einen Rückgang von 0,1% bedeutet und somit liegt Oberbayern in diesem Bereich genau im bayrischen Durchschnitt. In der Landeshauptstadt München sank die Quote ebenfalls um 0,1% und pendelte sich bei soliden 4,0% ein. Der Bayrische Rundfunk ging sogar so weit zu sagen, dass Oberbayern mit dem darin liegenden München der Jobmotor Bayerns sei.

Beste Voraussetzungen auch für Azubis

Auszubildende werden von diesem Boom des Arbeitsmarktes gewiss nicht ausgeschlossen. Zwar gibt es nach Angaben der Agentur für Arbeit immer noch 464 junge Bewerber ohne passenden Ausbildungsplatz, doch 3.826 noch offene Stellen sorgen dafür, dass auf jeden Azubi etwa acht potenzielle Ausbildungsplätze kommen. Somit haben auch die übrigen, bis jetzt noch erfolglosen Bewerber sehr gute Chancen einen Platz zu ergattern.

Tatsächlicher Jobmotor Bayerns?

Die Bezeichnung des Bayrischen Rundfunks ist durchaus gewagt, aber berechtigt. Oberbayern ist in Bezug auf die durchschnittliche Arbeitslosenquote im gesamten Freistaat zwar nicht absoluter Vorreiter, aber mit 2,9% weist das Umland von München eine solide Positionierung auf. Zudem zeigt der unterjährige Verlauf der Arbeitslosenquote in Oberbayern eine gewisse Konstanz mit wenigen Ausreißern. Beispielsweise ist die Oberpfalz mit 2,6% im Oktober Vorreiter, jedoch lag die Arbeitslosigkeit hier im Februar noch bei 3,8%. Die Landeshauptstadt München trägt durch regelmäßige Stellenausschreibungen ihren Teil dazu bei.

Immer mehr Münchner mit Zweitjob

Die Lebenshaltungskosten in München sind hoch. So hoch, dass immer mehr Münchner zusätzlich zu ihrem sozialversicherungspflichtigen Job einen Minijob ausüben müssen, um die anfallenden Kosten überhaupt bewältigen zu können. Die Arbeitnehmer, die hiervon betroffen sind, sind hauptsächlich Geringverdiener, die ihr Einkommen durch einen Minijob in einer Bäckerei oder im Gastgewerbe aufbessern. Ganz besonders im Gastgewerbe sind zahlreiche Beschäftigte anzutreffen, die in dieser Branche einen Minijob ausüben, um ihr Gehalt aus dem Hauptjob aufzustocken. Aber auch Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit einer höheren Qualifikation haben seit einigen Jahren kaum einen Anstieg der Reallöhne erlebt. Einer gewissen Beliebtheit erfreuen sich die Minijobs außerdem, seit die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen für sie keine Steuern oder Abgaben mehr zahlen müssen. Durch die Ausübung von zwei Jobs versuchen viele Beschäftigte daher, die weiterhin steigenden Lebenshaltungskosten auszugleichen. Die Befreiung von Steuern und Sozialabgaben für die geringfügige Beschäftigung kann sich jedoch später – im Rentenalter – negativ auswirken. Denn wer sich während der Ausübung des Minijobs von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreien lässt, muss später mit einer geringeren Rente rechnen.

Auch Polizisten betroffen

Die Notwendigkeit für einen Nebenjob sehen sogar auch immer mehr Polizisten in der Stadt. Rund 15 Prozent der Münchner Polizisten arbeiten nach einem Tag in Uniform noch einige Stunden in den unterschiedlichsten Nebentätigkeiten. Dazu zählen zum Beispiel die Arbeit als Kassierer, Dozent oder auch Fitnesstrainer. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert aufgrund der hohen Anzahl an Minijobbern eine Anhebung des Mindestlohns, denn dieser sei so gering, dass sich ein Vollzeit-Beschäftigter Arbeitnehmer die Miete in der Stadt häufig einfach nicht leisten könne. Ein weiterer Grund für den Anstieg der Beschäftigten in den Minijobs ist die allgemein steigende Zahl der Teilzeitanstellungen. Da viele der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinne gerne mehr arbeiten möchten, aber nur eine Teilzeitanstellung finden, wird zum Ausgleich ein Job auf 450-Euro Basis angenommen.

Arbeiten in München

Unzählige Unternehmen in München sind auf der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften und zahlreiche Arbeitnehmer würden gerne in München leben. Das klingt erstmal gut, ist aber doch nicht ganz so einfach. Denn der Wohnraum in München (besonders in der Münchener Innenstadt) ist knapp und die Miete teuer. Die Wohnungen in der Innenstadt können sich daher hauptsächlich noch gut verdienende Akademiker leisten. Arbeitnehmer mit einem geringeren Einkommen weichen häufig auf die Randbezirke oder das Umland aus und sind zum Pendeln gezwungen.

Branchenvielfalt

Wer aber einen Arbeitsplatz und eine Wohnung in München gefunden hat, kann sich darüber freuen, in einer Stadt mit einer ausgesprochen hohen Wirtschaftskraft zu wohnen. Zahlreiche Konzerne haben in München ihren Sitz, darunter auch sieben der 30 DAX-Unternehmen. Top-Arbeitgeber in München sind außerdem einige Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Unternehmensberatungen, aber beispielsweise auch Forschungseinrichtungen. Die Vielfalt der Möglichkeiten, in dieser lebenswerten Stadt seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, ist grenzenlos. Egal welche Branche Sie sich wünschen oder welchem Berufszweig Sie angehören – in München finden Sie den passenden Arbeitgeber. Besonders der Maschinenbau und die Fahrzeugindustrie sind wichtig für den Wirtschaftsstandort München. Des Weiteren ist München aber auch ein bekanntes Versicherungszentrum und ein bedeutender Standort der Medienbranche. Sowohl Verlage als auch Firmen der Film- und Fernsehindustrie betreiben hier Häuser und Studios.

IT-Standort Isar Valley

Ein weiterer Zweig, der immer mehr zunimmt, ist der Tourismus in München. Hierfür sorgt nicht nur das Oktoberfest, das zahlreiche internationale Gäste anlockt, sondern auch die Vielfalt an Messen, Kongressen und Sportveranstaltungen. München hat sich zusätzlich einen Namen in der IT-Branche gemacht, aus der sich ebenfalls diverse Unternehmen in der Stadt angesiedelt haben. Die Dichte der IT-Unternehmen an diesem Standort hat der Stadt München mitsamt ihrer Umgebung den Spitznamen „Isar Valley“ eingebracht. Die Region ist einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste IT-Standort in Deutschland und beschäftigt hunderttausende Arbeitnehmer in dieser Branche.

Leben in München

Wer sich für ein Leben in München entscheidet, entscheidet sich für eine der schönsten Städte Deutschlands. Neben der Tradition und dem bewahren der Vergangenheit, zeigt sich die Stadt aufgeschlossen und modern. Auch wer sich nach einem sonnigen Leben sehnt, ist hier gut aufgehoben, da München eine der Städte ist, die besonders viele Sonnenstunden vorweisen kann. Diese lassen sich mit am besten an der renaturierten Isar verbringen, die mitten durch die Stadt fließt und über eine lange Strecke durch ein grünes Band gesäumt wird. Im Sommer von unzähligen Einwohnern als Erholungsgebiet genutzt, wird es hier im Winter etwas ruhiger, aber nicht minder schön, wenn eine Schneedecke auf Bäumen und Kiesstränden liegt. Als Filmstadt hat München eine Vielzahl an Filmtheatern vorzuweisen, die nahezu alles zeigen. Vom französischen Kunstfilm in der Original Version bis zum Blockbuster mit Starbesetzung aus den USA, werden in den verschiedenen Häusern unterschiedliche Vorlieben bedient.

Möchte man etwas für seine Gesundheit und die Umwelt tun und sich trotzdem zügig in der Stadt bewegen, wird immer öfter von Münchnern zum Fahrrad gegriffen. Einige Jahre wurde intensiv in Radverkehrsmaßnahmen investiert, worüber sich die zahlreichen radbegeisterten Einwohner freuen. Besonders im Berufsverkehr ist das Vorankommen mit dem Auto in München schwierig. In keiner anderen deutschen Großstadt stehen die Menschen länger im Stau als in München. Viele die in München arbeiten, wohnen allerdings in Vororten der Stadt oder am Stadtrand, da München nicht nur für Besucher teuer ist, sondern auch für die Einwohner. Wer zentral in München wohnen möchte, muss dafür sehr tief in die Tasche greifen, wie in vielen anderen Großstädten auch. Aber München als Standort zum Leben ist dennoch lohnenswert. Die Nähe zu den bayerischen Seen und Bergen, zahlreiche ansässige Firmen, die gute Infrastruktur und das bunte Kulturangebot zeichnen die Stadt aus und wiegen etwaige negative Aspekte um ein Vielfaches auf.

Flüge mit Ryanair bald auch ab München

Während die eine Billigfluglinie Insolvenz anmeldet und die Mitarbeiter darauf warten zu erfahren, was mit den Arbeitsplätzen geschieht bzw. welche Fluggesellschaft die offenen Slots übernehmen wird, teilt eine andere Fluglinie mit, dass sie schon bald auch ab München ihre günstigen Flüge anbieten wird. Die Lufthansa bekommt ab November Konkurrenz durch die irische Billigfluglinie Ryanair, die täglich mit zwei Flügen nach Dublin und zurück starten möchte. Ob durch die Insolvenz von Air Berlin auch Flugzeuge von Ryanair in München stationiert werden, steht noch nicht fest. Mit dem Billigflieger Eurowings bietet die Lufthansa Group bereits ihre eigenen günstigen Flüge von München aus an, dessen Angebot zum Sommer 2018 ebenfalls ausgebaut werden soll – geplant ist, dass Eurowings ab dem Sommer nächsten Jahres auch Langstreckenflüge ab München anbietet. Auf dem Sektor wird Ryanair keine Konkurrenz sein. Wegen zu hoher Start- und Landegebühren und keiner freien Slots waren die Verhandlungen über eine Ansiedlung von Ryanair bisher nicht erfolgreich gewesen, doch inzwischen hat man sich geeinigt. Möglich wurde dies durch den Abzug der Billigfluglinie Transavia. Diese hat bisher pro Woche drei Flüge von München nach Irland angeboten, möchte sich nun aber neu ausrichten, wodurch am Münchner Flughafen Platz für Ryanair entsteht. Dadurch, dass Ryanair nun jedoch zwei Flüge täglich nach Dublin anbieten wird, verbessert sich die Erreichbarkeit zwischen den beiden Städten. Bisher hat Ryanair die Flüge vom Flughafen Memmingen aus als München West vermarktet, wobei der Flughafen eine gute Stunde Autofahrt von München entfernt liegt. Ab November wird Ryanair bestimmt noch einige Fluggäste hinzugewinnen, die dann direkt von München aus ihre Reise nach Irland mit Ryanair antreten.
Am Flughafen München ist also ständig was los. Bis 2030 hat sich der Flughafen als Ziel gesetzt, der erste klimaneutrale Flughafen Deutschlands zu werden. Hierfür sollen große Teile des Fuhrparks durch zahlreiche Elektrofahrzeuge ausgetauscht werden.