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Arbeitsmarkt in Köln: Oktober bringt Senkung der Arbeitslosenzahlen mit sich

Die Zahlen der Kölner Agentur für Arbeit sprechen eine klare und durchaus erfreuliche Sprache: Die Zahl der Arbeitslosen in der beliebten Domstadt ist im Oktober um satte 1,7% (knapp 795 Personen) gesunken. Als neutrale Ziffer betrachtet ist das nicht viel, doch auf dem Arbeitsmarkt zeichnen sich dadurch starke Konsequenzen ab.

Mehr Beschäftigung für Menschen unter 25

Besonders bei den jüngeren Kölnern (unter 25) gibt es gute Nachrichten. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersschicht ist um unglaubliche 6,3% zurückgegangen. Grund hierfür war der Beginn von Ausbildungen und Studiengängen, sodass diese saisonale Entwicklung nicht sonderlich verwunderlich ist. Dennoch ist auch im Vorjahresvergleich ein Rückgang von 7,8% festzustellen. Grund für diese positive Entwicklung waren womöglich die guten Beratungsangebote der Agentur für Arbeit, die immer wieder für Ausbildungs- und Studiensuchende bereitgestellt werden.

Geflüchtete schwächen den Rückgang leicht ab

Ein Faktor hemmt die Reduktion der Arbeitslosigkeit jedoch minimal. Die knapp 8.100 Geflüchteten, die im Oktober in Köln als arbeitssuchend verzeichnet worden sind, stellen ca. 9,4% aller Arbeitssuchenden dar und heben die Quote etwas an. Die Stadt Köln sah sich im Oktober zudem einer generellen Erhöhung der geflüchteten Arbeitssuchenden gegenüber, da zu diesem Zeitpunkt knapp 2.900 mehr gemeldet waren als noch vor einem Jahr.

Breites Angebote für motivierte Arbeitslose

Die Agentur für Arbeit wies im Oktober ungefähr 10.700 freie Stellen aus. Diese Zahl liegt zwar um a. 1% unter der des letzten Jahres, aber trotzdem bot dies eine gute Grundlage für motivierte Arbeitssuchende in Köln. Die städtische Arbeitsagentur könnte somit im Vergleich zum Jahresanfang 1.929 zusätzliche Stellen einwerben. Das stellt einen Zuwachs von 6,5% dar und sorgt somit für eine solide Grundlage für das restliche Jahr 2017.

Homeoffice: ja oder nein?

Bei einigen Unternehmen ist es Standard, bei anderen nicht erwünscht: die Arbeit von Zuhause aus. Ob Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten dürfen und in welcher Regelmäßigkeit, variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Während andere Länder bei diesem Thema schon fortgeschrittener sind, arbeiten in Deutschland nur rund zwölf Prozent der Arbeitnehmer gelegentlich oder regelmäßig von Zuhause aus. Dabei wäre in vielen Jobs die Arbeit in den eigenen vier Wänden problemlos möglich.

Vor- und Nachteile des Homeoffice

Beim Homeoffice liegen die Vorteile nicht nur auf Seiten der Arbeitnehmer, sondern auch der Arbeitgeber und sogar die Umwelt profitieren von dieser Regelung. Der wegfallende Weg zum Büro reduziert (in großem Maßstab gedacht) den Verkehr und somit die Umweltbelastung. Der Arbeitnehmer / die Arbeitnehmerin ist flexibler in der Zeiteinteilung, was der Work-Life-Balance zugutekommt. Der Arbeitgeber hingegen profitiert insofern vom Homeoffice der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, dass bei der Bereitstellung der benötigten Arbeitsräume gespart werden kann. Möbel, Heizkosten sowie Reinigungskosten können deutlich reduziert werden, wenn die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen oder mehrere Tage in der Woche im Homeoffice verbringen. Arbeiten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Zuhause aus, besteht jedoch auch die Gefahr, dass die tägliche Höchstarbeitszeit nicht eingehalten wird, was sich schließlich auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirken kann. Als weiterer Stressfaktor kommt die Belastung durch die erforderliche Selbstorganisation hinzu. Zudem beklagt bereits jetzt fast die Hälfte der Arbeitnehmer, die regelmäßig im Homeoffice arbeitet, dass die Arbeit sie auch abends noch beschäftigt und das Abschalten schwer fällt.

Mehr Zufriedenheit?

Trotz der möglichen Nachteile wünschen sich viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen die Möglichkeit des Homeoffice und wären oder sind mit diesem Arbeitsmodell zufriedener. Das vom Arbeitgeber entgegengebrachte Vertrauen wird häufig mit erhöhter Motivation belohnt. Mancher Arbeitgeber kombiniert die Möglichkeit des Homeoffice mit dem Modell des frei wählbaren Arbeitsplatzes im Büro, was wiederum Vorteile wie zum Beispiel gute Teamkommunikation ermöglicht.

Was möchte ich tun? Wo will ich hin?

Irgendwann ist jeder an diesem Punkt in seinem Leben angekommen: was kommt als nächstes? Was möchte ich mit meinem Leben anstellen? Das erste (und vermutlich nicht letzte) Mal stellt sich einem die Entscheidung nach dem Beenden der Schullaufbahn. Soll es eine Ausbildung sein oder ein Studium, was für eine Ausbildung oder welche Art von Studium? Da viele junge Menschen während der Schulzeit noch nicht herausfinden, welcher Beruf für sie der richtige ist, ist eine frühzeitige Aufklärung über die Möglichkeiten sinnvoll.

rung über die Möglichkeiten sinnvoll. Am 16.09.2017 findet in diesem Jahr die jährlich stattfindende Stuzubi Messe statt. Im Palladium Köln präsentieren sich diverse Universitäten, Hochschulen sowie Unternehmen und Akademien, um den jungen Schulabgängern ihre Möglichkeiten aufzuzeigen und eventuell die künftigen Fach- und Führungskräfte auszubilden. Es werden den Besuchern Ausbildungs- und Studienangebote näher gebracht und erste Kontakte können geknüpft werden. Besonderes Augenmerk liegt hier auf dem dualen Studium, welches das universitäre Studium mit der praktischen Ausbildung in einem Betrieb verbindet. Auch für jene, die vor dem Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums einen Auslandsaufenthalt oder Freiwilligendienst in Betracht ziehen, werden auf der Stuzubi entsprechende Informationen geboten.

Da Auslandserfahrungen immer mehr von Arbeitgebern geschätzt werden, ist diese Möglichkeit auch bereits während oder nach der Schulzeit eine Überlegung wert. Über die Chancen und Angebote kann man sich ebenfalls am 16.09.2017 auf einer gesonderten Messe in Köln informieren. In der Königin-Luise-Schule Köln findet an diesem Tag die JugendBildungsmesse (JuBi) statt. Vom Schüleraustausch bis zu Work & Travel geben Agenturen und Veranstalter hier einen Überblick über die angebotenen Programme. Bildungsexperten stehen den Besuchern hierfür an den Ständen bereit, um all ihre Fragen zu beantworten. Einen besonderen Einblick in die unterschiedlichen Programme erhalten die Interessenten auch durch die ehemaligen Programmteilnehmer, die vor Ort ihre Erfahrungen mit den Messebesuchern teilen.

Durch die Teilnahme an diesen Messen bekommen junge Menschen die Möglichkeit, gut informiert in ihre nächste Lebensphase einzutreten, sich Anregungen zu holen und hoffentlich die passende Ausbildungsrichtung für sich zu finden. Die Teilnahme an beiden Messen ist übrigens kostenlos.

Arbeiten in Köln

Als weltoffene Stadt mit kontaktfreudigen Einwohnern – nicht nur während des Karnevals – präsentiert sich Köln und macht es Neuankömmlingen relativ einfach Anschluss zu finden. Besonders in den Bereichen Medien und IT hat die Stadt ein breites Spektrum interessanter Berufsfelder zu bieten, in denen eine große Anzahl junger Menschen beschäftigt ist. Weitere Wirtschaftszweige wie beispielsweise die Versicherungsbranche aber auch die Chemie- und Automobilindustrie bieten diverse Möglichkeiten für ein attraktives Berufsleben in Köln. Große bekannte Unternehmen haben hier ihren Sitz und bieten Jobmöglichkeiten in den verschiedensten Positionen. Wer einen Job in den Branchen Lebensmittelindustrie oder Verlagsgewerbe sucht, wird in Köln ebenfalls diverse Arbeitgeber finden, die engagierte Fachkräfte mit Freude einstellen. Der Dienstleistungssektor macht mit rund 80 Prozent der Beschäftigten den größten Anteil auf dem Arbeitsmarkt aus. Auch die Gesundheitswirtschaft ist ein spannender Bereich, in dem man in Köln Fuß fassen kann. In diversen medizinischen Forschungseinrichtungen wird in der Alternsforschung geforscht, weshalb Köln auch international einer der Spitzenstandorte in diesem Bereich ist.

Messe und Karneval

Nicht zu unterschätzen als Wirtschaftsfaktor sind auch Köln als Messestandort und der Kölner Karneval. Zahlreiche internationale Messen finden in Köln statt und locken Aussteller und Besucher aus ganz Deutschland und vielen anderen Ländern an. Schon allein die zentrale Lage des Messegeländes macht die Kölner Messe zu einem der attraktivsten Messegelände überhaupt. Zusammenhängend mit den zahlreichen und bedeutenden Messen entstehen zudem eine Vielzahl interessanter Jobs, besonders in der Medien- und IT-Branche. Ebenfalls als äußerst anziehend erweist sich der Kölner Karneval. Internationale Gäste und Besucher aus allen Teilen Deutschlands strömen in dieser Zeit durch die Kölner Gassen und sorgen für einen gewaltigen Umsatz. Am meisten profitieren von der Karnevalssaison die Gastronomie, Hotellerie und auch der Transport. Wie lukrativ das Karnevalsgeschäft ist, zeigen die Zahlen: etwa 3000 Unternehmen leben ganzjährig vom Karnevalsgeschäft und beschäftigen rund 40.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Leben in Köln

Et kütt wie et kütt. So in etwa lässt sich die kölsche Mentalität beschreiben und weltweite Bekanntheit genießt Köln durch seinen Dom und den Kölner Karneval. So ist die Stadt auch besonders stolz auf ihre Geschichte und präsentiert diese durch eine Vielzahl an Museen. Auch musikalisch muss sich Köln nicht verstecken und kann sich mit dem Gürzenich Orchester und dem WDR Symphonie Orchester rühmen. Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind ebenfalls die Weihnachtsmärkte, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Ein großer Pluspunkt ist in Köln auch der hervorragend vernetzte öffentliche Personennahverkehr, der Sie zu all den attraktiven Sehenswürdigkeiten bringt. Alternativ zu den öffentlichen Verkehrsmittel oder einem eigenen Auto lässt sich die Stadt auch gut mit dem Fahrrad erkunden. Hierfür sind in der ganzen Stadt für Touristen oder Einwohner – die kein eigenes Rad besitzen – Mietfahrräder verteilt, die über einen Online-Account freigeschaltet werden können. So kommt man auch unabhängig von den Fahrzeiten der Busse und Bahnen zu all den beliebten Clubs und Bars der Stadt. Der Charme von Köln überzeugt auch viele junge Menschen in dieser Stadt zu studieren und diejenigen, die einen Studienplatz erhalten, an einer der ältesten Universitäten in Europa studieren zu können. Viele Einwohner von Köln schätzen zudem das milde Klima der Stadt. Mit milden Wintern und warmen Sommern sind extreme Temperaturen in der Stadt am Rhein eher selten zu finden.

Neben den ganzen offensichtlichen Sehenswürdigkeiten und imposanten Gebäuden ist die eigentliche Schönheit der Stadt in versteckten Ecken, alten Gebäuden und Gassen zu finden, von deren Existenz man als einfacher Tourist vielleicht gar nichts mitbekommt. Trotz des Großstadtlebens bietet Köln als eine recht grüne Stadt verschiedene Möglichkeiten die Natur zu erleben – ob im Stadtwald oder Volksgarten, sei es beim Spaziergang, einer Radtour oder einem entspannten Bier. Im Gegensatz zum benachbarten Düsseldorf, in dem man auf Altbier schwört, wird in Köln jedoch lieber das bekannte Kölsch getrunken.

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