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Durch ein Speed-Dating zum Job bei der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn lädt ein zum Bewerbungsgespräch. An sieben Standorten in ganz Deutschland versucht die Deutsche Bahn durch Speed-Dating neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für diverse Stellen anzuwerben – so auch in Hamburg. Zu den zu besetzenden Jobs gehören unter anderem Zugbegleiter / Zugbegleiterinnen, Mechatroniker / Mechatronikerinnen, Buchhalter / Buchhalterinnen und einige weitere. Neben zahlreichen Informationsgesprächen finden auch diverse Bewerbungsgespräche in diesen Tagen statt. Nach einer persönlichen Vorstellung bekommen die Bewerber und Bewerberinnen direkt mitgeteilt, ob für sie das Gespräch erfolgreich verlief oder nicht. Durch diesen ungewöhnlichen Bewerbungsvorgang möchte die Bahn deutschlandweit rund 1000 neue Mitarbeiter für ihr Unternehmen gewinnen, was verdeutlicht wie schwierig es teilweise ist, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Ohnehin sind ausgebildete Fachkräfte, die die spezifischen Fähigkeiten, die für die Arbeit bei der Bahn benötigt werden, mitbringen, Mangelware auf dem Arbeitsmarkt.

Personalmangel bei der Bahn

Auch die Altersstruktur bei der Deutschen Bahn AG zeigt eine gewisse Tendenz auf. Und zwar fehlen der Bahn insgesamt junge Mitarbeiter, da das Unternehmen bei dieser Altersgruppe als Arbeitgeber nicht besonders populär ist. Viele lassen sich von der Schichtarbeit abschrecken oder ziehen ein Unternehmen vor, das besser bezahlt. Besonders für den Beruf des Lokführers wird zudem nicht nur zeitliche, sondern auch örtliche Flexibilität gefordert. Sowohl Güter als auch Personen werden an jedem einzelnen Tag im Jahr transportiert und hierfür braucht es zuverlässiges Personal. Insbesondere Pünktlichkeit ist im Job als Lokführer eine Grundvoraussetzung. Als weiterer Faktor für die Personalknappheit ist zu nennen, dass sich jedes Jahr zahlreiche der älteren Mitarbeiter in den Ruhestand begeben, was die Suche nach neuem Personal umso dringlicher macht. Aus diesem Grund bildet die Bahn natürlich selber aus, hat aber auch ein weiteres Modell für den Einstieg ins Unternehmen für zukunftsfähig erachtet. Facharbeitern und Facharbeiterinnen aus anderen Bereichen, die bereits fertig ausgebildet sind und Berufserfahrung mitbringen, wird durch eine Umschulung ein Quereinstieg bei der Bahn ermöglicht. Die Kosten für die über einige Monate laufende Umschulung werden dabei vom Unternehmen getragen.

Arbeiten in Hamburg

Deutschlandweit genießt Hamburg als Arbeitsort ein hohes Ansehen – auch bei den Hamburgern selbst. Ein sehr hoher Prozentsatz empfindet die Stadt als einen sehr attraktiven Arbeitsort und ist begeistert von der Vielfalt der in der Stadt vorhandenen Branchen und der daraus resultierenden Vielfalt an Jobmöglichkeiten. Auch Start-ups wird in Hamburg eine sehr gute Grundlage geboten und beste Chancen, sich zu etablieren. Neben Hamburg als Hafen- und Medienstandort spielt auch die Digitalwirtschaft eine bedeutende Rolle auf dem Arbeitsmarkt, wobei der Hamburger Hafen durchaus zu den wichtigsten Seehäfen zählt und auch die Luftfahrtindustrie zahlreiche Jobs in der Stadt schafft.

Logistikstandort Hamburg

Jeden Tag und nahezu rund um die Uhr werden im Hamburger Containerhafen (dem nach Rotterdam und Antwerpen drittgrößten Containerhafen Europas) Güter umgeschlagen, die eine Anreise aus allen Teilen der Welt hinter sich haben. Im Gegensatz zu der hier arbeitenden Bevölkerung ist das Geschehen auf dem Hafengelände für Privatpersonen nur selten einsehbar. Bestimmte Hafenrundfahrten haben jedoch eine Ausnahmegenehmigung, sodass Privatpersonen, die eine solche gebucht haben, gegebenenfalls einen Einblick ins Geschehen erhalten. Einen weiteren Faktor zur Wichtigkeit als Logistikstandort steuert der internationale Flughafen der Stadt bei, dessen Luftfrachtzentrum eine Kapazität von jährlich 150.000 Tonnen beträgt. Vor Ort und im Bereich des Transports sind daher zahlreiche Mitarbeiter beschäftigt und häufig Jobs zu finden.

Medien und IT

Hamburg ist Standort einiger großer und kleiner Verlage und in der Stadt werden diverse überregionale Presseprodukte erzeugt. Verschiedene Rundfunksender und Fernsehsender haben außerdem hier ihren Sitz und wichtige Vertreter aus der Werbe- und Designbranche sind ebenfalls in Hamburg ansässig. Für Arbeitnehmer, die einen Jobwechsel innerhalb der Medienbranche in Betracht ziehen oder vor einem Berufseinstieg stehen, für die ist Hamburg ein äußerst interessanter Standort, wenngleich auch die Konkurrenz an Bewerbern sehr hoch ist. Die Informations- und Telekommunikationstechnologie ist ebenfalls ein wichtiger und stetig wachsender Sektor der Hansestadt. Mit einer breiten Jobvielfalt ist hier zu rechnen, da von Jobs bei Unternehmen der Games-Branche bis hin zu Jobs bei Social-Media-Unternehmen alles zu finden ist.

Leben in Hamburg

Von den Hamburgern selbst wird Hamburg als schönste Stadt der Welt bezeichnet – aber auch Besucher verfallen schnell dem Charme der Stadt. Daran ändert auch das Hamburger Schmuddelwetter nichts. Des Weiteren ist die Stadt bekannt für ihr breites Musicalangebot, die Reeperbahn und teure Mieten. Die Stadt zeichnet aber so viel mehr aus. Die Alster in der Stadtmitte zu einem See gestaut, schönste Architektur oder eine Multikulti-Gesellschaft. Auch für Familien eignet sich Hamburg hervorragend als Wohnort um Kinder groß zu ziehen. Ob in einer Innenstadtwohnung oder einem Häuschen in einem Außenbezirk – eine Vielzahl an Schulen sorgt für die Ausbildung des Nachwuchses und auch Erwachsenen stehen diverse Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Um diese oder auch die Arbeitsstelle zu erreichen, kann das eigene Auto auch gerne mal stehen gelassen werden, da die Stadt sehr fahrradfreundlich ist und auch das öffentliche Verkehrsnetz gut ausgebaut ist. Für jede Lebenslage hat Hamburg ein passendes Umfeld zu bieten. Besonders auch für die Betreuung der jüngsten Einwohner versucht Hamburg einiges zu tun. Eine spezielle Kampagne soll mehr Menschen in die Erzieherberufe bringen, um den Fachkräftebedarf auch in Zukunft decken zu können. Trotz der hohen Mietpreise der Stadt gehört Hamburg zu den begehrtesten Wohnorten Deutschlands. Durchzogen von zahlreichen Grünanlagen wie Planten un Blomen oder dem Tierpark Hagenbeck gibt es genügend Rückzugsmöglichkeiten, um die Natur zu genießen und den Trubel der Stadt zu vergessen. Aber auch wer auf Action aus ist braucht keine Sorge zu haben, dass es irgendwann langweilig wird in dieser pulsierenden Stadt. Hat man sich alle Musicals und Museen angesehen, gibt es wechselnde Ausstellungen, Konzerte, aber auch Lesungen und andere Shows. Ein Leben in Hamburg bietet jeden Tag etwas Neues und die Möglichkeit auf Abenteuer. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich ein Leben in Hamburg aufzubauen, dann besuchen Sie die Stadt und lassen Sie die Eindrücke wirken. Wer einmal dort war wird bestimmt zurückkehren.

Viele Arbeitssuchende in Hamburg

Die Sommermonate sind für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Traumhaftes Wetter lockt die Menschen in die Parks und der vor Monaten gebuchte Urlaub wird endlich angetreten. Es gibt jedoch auch jene, die sich um andere Dinge kümmern müssen, anstatt das schönste Urlaubsfoto zu schießen. Auch im August 2017 macht sich der Ferienmonat bei den Arbeitslosenzahlen in Hamburg bemerkbar. Zwar sind im Vergleich zum August des Vorjahres 879 Menschen weniger arbeitslos gemeldet, doch im Vergleich zum Vormonat hat sich die Quote auf 6,9 Prozent, also um 0,1 Punkte erhöht. Geändert hat sich jedoch nichts an der hohen Nachfrage der Wirtschaft an qualifizierten Mitarbeitern, weshalb sich der Arbeitsmarkt insgesamt weiterhin gut entwickelt. Die kleine Erhöhung der Arbeitslosenzahlen im August wird durch die Ausbildungsabsolventen und Schulabgänger erklärt, die sich zunächst arbeitslos melden um abgesichert zu sein. Zudem stehen bei vielen Betrieben im Sommer die Betriebsferien an, weshalb mit Neueinstellungen häufig etwas gewartet wird. Bedarf besteht beispielsweise auch in der Baubranche in Hamburg. Nachdem im Jahr 2016 ein Rekordhoch der Baugenehmigungen in Deutschland verkündet wurde, sieht es 2017 schon wieder anders aus. Während im Vergleich zum Vorjahr die Baugenehmigungen in Deutschland wieder zurückgehen, gibt es auch Ausnahmen zu verzeichnen. In Hamburg beispielsweise hält der Bauboom weiterhin an. Jedes Jahr sollen nach Vorgaben des Bürgermeisters Olaf Scholz mindestens 10.000 Wohnungen entstehen. Im vergangenen Jahr konnte diese Zahl mit 7365 fertiggestellten Wohnungen nicht erreicht werden, was jedoch nicht an einem zu langsamen Genehmigungsverfahren lag. Der Bestand an genehmigten aber nicht fertiggestellten Wohnungen lag 2016 bei 20.632. Als Gründe, weshalb es zu derartigen Verzögerungen kommt, werden verschiedene genannt. Zum einen sind die Handwerkerbetriebe am Rande ihrer Kapazitäten und sind weit im Voraus ausgebucht, zum anderen hoffen die Eigentümer der zu bebauenden Grundstücke auf ein lohnendes Geschäft. Da ein Grundstück mit Baugenehmigung mehr Wert hat als ohne Genehmigung, warten einige Grundstückeigentümer darauf, dass die Immobilienpreise steigen, um ihr Grundstück dann mit Gewinn an den Höchstbietenden zu verkaufen.

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