Den Chef kritisieren?

Einige Punkte sollten Sie dabei beachten

Den Chef kritisieren?

Einige Punkte sollten Sie dabei beachten
Ihr Job könnte nahezu ideal sein: Nette Kollegen, spannende Aufgaben und vielseitige Projekte warten täglich auf Sie. Wenn da nicht die Differenzen zwischen Ihnen und Ihrem direkten Vorgesetzten wären. Doch wie geht man damit am besten um? Ist es ratsam, den Chef darauf anzusprechen?

Tatsächlich ist das völlig legitim, denn von konstruktiver Kritik profitieren nicht nur Sie, sondern auch Ihr Vorgesetzter. Ein dauerhaft angespanntes Verhältnis wirkt sich schließlich irgendwann auch auf Ihre Leistungsfähigkeit aus. Lassen Sie Ihrem Unmut also ruhig freien Lauf. Es gilt lediglich: Gewusst wie!

Konstruktive Kritik

Für viele Angestellte stellt es eine immense Überwindung dar, Kritik an Kollegen auszuüben. Handelt es sich dabei auch noch um den eigenen Chef, erscheint dieser Schritt nahezu unmöglich.  Vor allem dann, wenn Sie relativ neu in einem Unternehmen eingestiegen sind oder generell noch nicht über viel Berufserfahrung verfügen, geht eine freie Meinungsäußerung am Vorgesetzten eher zögerlich über die Lippen.

Versuchen Sie in jedem Fall einen kühlen Kopf zu wahren. Lassen Sie sich nicht bei jeder Kleinigkeit auf eine Diskussion mit Ihrem Chef ein, sondern bedenken Sie ihre Schritte gut, bevor man Ihnen noch das Wort im Mund umdreht. Bei einer Unterredung ist es besonders wichtig, professionell und sachlich zu bleiben. Begründen Sie ihre Kritik freundlich und auf Tatsachen beruhend.  Und vergessen Sie nicht: Auch Ihr Chef ist nur ein Mensch, der auch einmal schlecht geschlafen haben kann.

Nicht zwischen Türe und Angel!

Fragen Sie Ihren Chef nach einem Termin zur Aussprache und klären Ihr Anliegen unbedingt unter vier Augen. Auch wenn Ihre Kollegen ebenfalls von dieser Problematik betroffen sind: Ein Zusammenschluss unter Kollegen wirkt schnell wie ein Frontalangriff, auf den kaum jemand gelassen reagieren kann. Auch wenn die eine oder andere Person unbeteiligt daneben steht, könnte sich Ihr Chef bloßgestellt oder überrumpelt fühlen.

Emotionen vermeiden

Sollte das Feedback auf Ihre Kritik nicht so positiv ausfallen, wie Sie es sich gewünscht haben, versuchen Sie dennoch die Ruhe zu wahren. Nehmen Sie die Reaktion Ihres Vorgesetzten respektvoll und höflich an.   

Während des Gesprächs sollten Sie möglichst wenig um den heißen Brei reden, sondern Ihr Anliegen direkt ansprechen. Argumentieren Sie dabei immer begründet und vermeiden Sie einen vorwurfsvollen Ton. Aussagen wie „Sie trauen mir gar nichts zu“ sollten Sie lieber unterlassen. Formulieren Sie Ihr Anliegen eher konstruktiv, wie z.B. „Ich fühle mich meinen Aufgaben gewappnet und würde mich sehr über eine Chance freuen, das unter Beweis zu stellen“. Erkundigen Sie sich ruhig nach dem Standpunkt und den Hintergründen Ihres Vorgesetzten. Häufig basieren Meinungsverschiedenheiten auch lediglich auf Missverständnissen zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten.

Vorbereitungen

Den meisten Menschen fällt es schwer Kritik zu üben. Doch lässt sich ein solches Gespräch einfacher führen, wenn man sich im Vorfeld darauf vorbereitet. Bevor sie also wutentbrannt in das Büro des Chefs stürmen, denken Sie gut darüber nach, welche Punkte sie konkret ansprechen möchten. Geschickt umgesetzt, kann Sie eine Aussprache in jedem Fall weiter bringen und hilft, Missverständnisse zu klären.

Sind Sie gerade auf Jobsuche? Dann werfen Sie einen Blick auf www.stepstone.de

Ihr Job könnte nahezu ideal sein: Nette Kollegen, spannende Aufgaben und vielseitige Projekte warten täglich auf Sie. Wenn da nicht die Differenzen zwischen Ihnen und Ihrem direkten Vorgesetzten wären. Doch wie geht man damit am besten um? Ist es ratsam, den Chef darauf anzusprechen?

Tatsächlich ist das völlig legitim, denn von konstruktiver Kritik profitieren nicht nur Sie, sondern auch Ihr Vorgesetzter. Ein dauerhaft angespanntes Verhältnis wirkt sich schließlich irgendwann auch auf Ihre Leistungsfähigkeit aus. Lassen Sie Ihrem Unmut also ruhig freien Lauf. Es gilt lediglich: Gewusst wie!

Konstruktive Kritik

Für viele Angestellte stellt es eine immense Überwindung dar, Kritik an Kollegen auszuüben. Handelt es sich dabei auch noch um den eigenen Chef, erscheint dieser Schritt nahezu unmöglich.  Vor allem dann, wenn Sie relativ neu in einem Unternehmen eingestiegen sind oder generell noch nicht über viel Berufserfahrung verfügen, geht eine freie Meinungsäußerung am Vorgesetzten eher zögerlich über die Lippen.

Versuchen Sie in jedem Fall einen kühlen Kopf zu wahren. Lassen Sie sich nicht bei jeder Kleinigkeit auf eine Diskussion mit Ihrem Chef ein, sondern bedenken Sie ihre Schritte gut, bevor man Ihnen noch das Wort im Mund umdreht. Bei einer Unterredung ist es besonders wichtig, professionell und sachlich zu bleiben. Begründen Sie ihre Kritik freundlich und auf Tatsachen beruhend.  Und vergessen Sie nicht: Auch Ihr Chef ist nur ein Mensch, der auch einmal schlecht geschlafen haben kann.

Nicht zwischen Türe und Angel!

Fragen Sie Ihren Chef nach einem Termin zur Aussprache und klären Ihr Anliegen unbedingt unter vier Augen. Auch wenn Ihre Kollegen ebenfalls von dieser Problematik betroffen sind: Ein Zusammenschluss unter Kollegen wirkt schnell wie ein Frontalangriff, auf den kaum jemand gelassen reagieren kann. Auch wenn die eine oder andere Person unbeteiligt daneben steht, könnte sich Ihr Chef bloßgestellt oder überrumpelt fühlen.

Emotionen vermeiden

Sollte das Feedback auf Ihre Kritik nicht so positiv ausfallen, wie Sie es sich gewünscht haben, versuchen Sie dennoch die Ruhe zu wahren. Nehmen Sie die Reaktion Ihres Vorgesetzten respektvoll und höflich an.   

Während des Gesprächs sollten Sie möglichst wenig um den heißen Brei reden, sondern Ihr Anliegen direkt ansprechen. Argumentieren Sie dabei immer begründet und vermeiden Sie einen vorwurfsvollen Ton. Aussagen wie „Sie trauen mir gar nichts zu“ sollten Sie lieber unterlassen. Formulieren Sie Ihr Anliegen eher konstruktiv, wie z.B. „Ich fühle mich meinen Aufgaben gewappnet und würde mich sehr über eine Chance freuen, das unter Beweis zu stellen“. Erkundigen Sie sich ruhig nach dem Standpunkt und den Hintergründen Ihres Vorgesetzten. Häufig basieren Meinungsverschiedenheiten auch lediglich auf Missverständnissen zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten.

Vorbereitungen

Den meisten Menschen fällt es schwer Kritik zu üben. Doch lässt sich ein solches Gespräch einfacher führen, wenn man sich im Vorfeld darauf vorbereitet. Bevor sie also wutentbrannt in das Büro des Chefs stürmen, denken Sie gut darüber nach, welche Punkte sie konkret ansprechen möchten. Geschickt umgesetzt, kann Sie eine Aussprache in jedem Fall weiter bringen und hilft, Missverständnisse zu klären.

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