Karrierechancen für Frauen: Strategien für den Aufstieg

Welche Vorteile weibliche Führungskräfte mit sich bringen

Karrierechancen für Frauen: Strategien für den Aufstieg

Welche Vorteile weibliche Führungskräfte mit sich bringen
Frauen sind ehrgeizig und können führen. Das beweisen sie täglich in Unternehmen. Doch die Chefsessel in deutschen Unternehmen bleiben überwiegend mit Männern besetzt.

Dabei wäre es für die Unternehmen ein lohnendes Geschäft, wenn sie die Entwicklung weiblicher Talente fördern würden. Allein aus demografischen Gründen müsste die deutsche Wirtschaft ein großes Interesse daran haben, auf weibliche Führungskompetenz zu bauen.

Der Weg ins Top-Management ist für weibliche Führungskräfte keineswegs leicht. Dennoch sind die Frauen in der deutschen Wirtschaft auf Vormarsch. Wenn auch in kleinen Schritten. Im Vergleich zu den vergangenen 20 Jahren stieg der Anteil von Frauen in Leitungspositionen um fast das Doppelte. Derzeit sind rund 15 Prozent der Führungskräfte im Management weiblich.

Mehr Chancen in kleineren Unternehmen

Die aktuelle Hoppenstedt-Studie „Frauen im Management“ zeigt, dass die Quote von Managerinnen umso höher ausfällt, je kleiner die Unternehmen sind. Gerade bei mittelständischen und kleinen Unternehmen hat es hier in den vergangenen Jahren die stärksten Zuwächse gegeben. In Kleinunternehmen sind sogar mehr als ein Drittel der Manager in der zweiten Führungsebene weiblich. Besonders im mittleren Management wird die Kompetenz von Frauen stark geschätzt. Im Top-Management sind weibliche Führungskräfte dagegen viel seltener anzutreffen. Von den rund 10.000 Vorständen in deutschen Unternehmen haben nur magere drei Prozent der Frauen das Sagen.

Eigeninitiative – der Königsweg zum Aufstieg

Doppelbelastung durch Job und Familie sowie Schwierigkeiten bei der Akzeptanz in typischen Männerberufen machen vielen Frauen Einstieg und Aufstieg im Job schwerer als ihren männlichen Kollegen. Knapp die Hälfte der deutschen weiblichen Arbeitskräfte wünschen sich einen Job, der genügend Flexibilität für Karriere und Familie bietet. Die Karrierehindernisse lassen sich nur durch handfeste Maßnahmen überwinden. Dafür müssen sowohl Unternehmen als auch weibliche Aufstiegswillige aktiv werden. Unternehmen müssen vor allem darauf achten, Frauen systematisch Erfahrung in Schlüsselpositionen zu verschaffen. Die Frauen müssen ihre Karriereambitionen signalisieren. Oft sind Vorgesetzte damit überfordert, besondere Leistungen und Fähigkeiten einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erkennen. Deshalb sind Frauen gefordert, ihre Leistungen angemessen darzustellen. Dabei kommt es auf das richtige Maß an – Übertreibungen und Aufschneiderei werden Frauen schwerer verziehen als ihren männlichen Kollegen.

Familiäre und persönliche Verpflichtungen – kein Karrierehindernis

Auch wenn Frauen in den meisten Familien nach wie vor überwiegend für Kinder und Haushalt zuständig sind, sollten sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber klar stellen, dass Ihre familiäre Situation kein Karrierehindernis sind. Betonen Sie, dass Sie organisatorisch und mit entsprechender Planung in der Lage sind, Ihrem Job stets gerecht zu werden. Ihr Chef wird Ihr organisatorisches Geschick zu schätzen lernen. Auch müssen Sie nicht alles hinnehmen, was sich in Ihrer Firma eingeschlichen hat. Meetings finden grundsätzlich nach 17 Uhr statt? Plädieren Sie dafür, diese künftig auf 10 Uhr zu verlegen, damit sie auch dabei sein können. Wer Ihre Arbeit zu schätzen weiß, wird Sie dabei unterstützen.

Aufstiegsstrategien für Frauen

Machen Sie sich einen konkreten Karriereplan, den Sie schriftlich fixieren. Was möchten Sie im nächsten Monat, in sechs Monaten, in einem Jahr und in zwei Jahren erreicht haben? Überlegen Sie sich eine Strategie, wie Sie diese Ziele erreichen können und arbeiten Sie konsequent daran. Das bedeutet auch, dass Sie Aufgaben, die Sie Ihrem Ziel nicht näher bringen, konsequent delegieren oder ablehnen. Frauen müssen häufig lernen, „Nein“ zu sagen, denn ohne diese Erfahrung kommen Sie beruflich nicht weiter.

Eigeninitiative und Stärken gegenüber Führungskräften zeigen

Gefördert und befördert wird nur, wer auch Karriereambitionen signalisiert. Oft sind Vorgesetzte damit überfordert, besondere Fähigkeiten und Leistungen der einzelnen Mitarbeiter zu erkennen. Stellen Sie deshalb Ihre Leistungen angemessen dar. Es wird Zeit, dass Sie mit den klassischen Denkmustern aufräumen. „Ich muss nur gut sein, dann wird das schon jemand merken“. So stehen Ihre Chancen schlecht, dass Sie eine verantwortungsvolle Aufgabe übertragen bekommen und befördert werden. Nein, es reicht nicht aus, einfach sehr gut zu sein. Um im Berufsleben erfolgreich zu werden und sich für höhere Positionen zu empfehlen müssen Sie Eigeninitiative zeigen.

Aufgaben übernehmen, die von den Vorgesetzten wahrgenommen werden

Wenn Sie sich für eine erste Führungsposition empfehlen wollen, sollten Sie Projekte übernehmen, die Sie aus der Masse Ihrer Kollegen herausheben. Übernehmen Sie die Aufgaben, die auf Ihre Führungsqualitäten besonders hinweisen oder initiieren Sie selber Projekte, bei denen Sie die Leitung übernehmen. Sorgen Sie dafür, dass die Aufgaben Ihrem Karriere-Ziel dienen.

Empfehlen Sie sich mit Selbstmarketing in eine höhere Position

Reden Sie über Ihre beruflichen Erfolge und stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel. Kommunizieren Sie beispielsweise die Rückgewinnung des wichtigen Kunden per E-Mail oder in Meetings an das Management und die Kollegen oder platzieren Sie die Pressemeldung zum von Ihnen organisierten Event im Intranet. So werden sich Ihre Fähigkeiten intern schnell rumsprechen. Allerdings müssen Sie mit Ihrem Selbstmarketing strategisch und mit Augenmaß vorgehen. Übertreiben Sie nicht und kommunizieren Sie nicht jede Kleinigkeit. Denn sonst werden Ihre größeren Erfolge nicht entsprechend wahrgenommen.

Mit den Ergebnissen die Erwartungen der Führungskräfte übertreffen

Es reicht nicht aus, Ihre Aufgaben so zu erledigen wie es Vorgesetzte und Kollegen erwarten. Wenn Sie sich in ein neues Aufgabengebiet einarbeiten, reicht das „Alles-richtig-machen-wollen“ nicht aus. Sie machen den Job, also sollten Sie diesen auch gestalten. Setzen Sie Ihre eigenen Ziele in Verbindung mit Ihrem Aufgabenbereich um, entwickeln und verwirklichen Sie Ihre Ideen, die Ihre Position im Unternehmen stärken.

Unternehmensstrategien mitgestalten und Verantwortung übernehmen

Sie haben von den Plänen zur Neuentwicklung der Kundensoftware gehört? Die neu geschaffene Stelle im Controllling würde Sie interessieren? Warten Sie nicht ab, bis man Ihnen diesen Wunsch von den Augen abliest, sondern gehen Sie aktiv auf Ihre Vorgesetzten zu und bitten Sie um Übernahme des Projektes. Machen Sie sich vorher Stichpunkte, was Sie besonders für die neue Aufgabe prädestiniert. Geben Sie nicht nach, sollte man Ihren Wunsch ablehnen, sondern treffen Sie eine Vereinbarung darüber, dass Sie beim nächsten Projekt am Zuge sind.

Netzwerke mit Gleichgesinnten bilden

Frauen neigen dazu, sich als Einzelkämpferinnen zu versuchen. Um nicht an übersteigerten Anforderungen an sich selber zu scheitern, ist Erfahrungsaustausch enorm wichtig. Suchen Sie sich Verbündete zur Erreichung Ihrer Karriereziele. Bauen Sie sich ein strategisches Netzwerk auf oder suchen Sie sich einen Mentor, der Sie unterstützt. Männer machen dies viel selbstverständlicher als Frauen. Knüpfen Sie besonders in männerdominierten Branchen nützliche Kontakte zu anderen Fachfrauen. Die vielen berufsbezogenen Netzwerke für Frauen bieten hierfür ein Forum. Sie finden dort Angebote über berufliche Weiterbildung, Workshops und Fachtagungen und die Möglichkeit, fachliche und persönliche Erfahrungen auszutauschen.

Frauen sind ehrgeizig und können führen. Das beweisen sie täglich in Unternehmen. Doch die Chefsessel in deutschen Unternehmen bleiben überwiegend mit Männern besetzt.

Dabei wäre es für die Unternehmen ein lohnendes Geschäft, wenn sie die Entwicklung weiblicher Talente fördern würden. Allein aus demografischen Gründen müsste die deutsche Wirtschaft ein großes Interesse daran haben, auf weibliche Führungskompetenz zu bauen.

Der Weg ins Top-Management ist für weibliche Führungskräfte keineswegs leicht. Dennoch sind die Frauen in der deutschen Wirtschaft auf Vormarsch. Wenn auch in kleinen Schritten. Im Vergleich zu den vergangenen 20 Jahren stieg der Anteil von Frauen in Leitungspositionen um fast das Doppelte. Derzeit sind rund 15 Prozent der Führungskräfte im Management weiblich.

Mehr Chancen in kleineren Unternehmen

Die aktuelle Hoppenstedt-Studie „Frauen im Management“ zeigt, dass die Quote von Managerinnen umso höher ausfällt, je kleiner die Unternehmen sind. Gerade bei mittelständischen und kleinen Unternehmen hat es hier in den vergangenen Jahren die stärksten Zuwächse gegeben. In Kleinunternehmen sind sogar mehr als ein Drittel der Manager in der zweiten Führungsebene weiblich. Besonders im mittleren Management wird die Kompetenz von Frauen stark geschätzt. Im Top-Management sind weibliche Führungskräfte dagegen viel seltener anzutreffen. Von den rund 10.000 Vorständen in deutschen Unternehmen haben nur magere drei Prozent der Frauen das Sagen.

Eigeninitiative – der Königsweg zum Aufstieg

Doppelbelastung durch Job und Familie sowie Schwierigkeiten bei der Akzeptanz in typischen Männerberufen machen vielen Frauen Einstieg und Aufstieg im Job schwerer als ihren männlichen Kollegen. Knapp die Hälfte der deutschen weiblichen Arbeitskräfte wünschen sich einen Job, der genügend Flexibilität für Karriere und Familie bietet. Die Karrierehindernisse lassen sich nur durch handfeste Maßnahmen überwinden. Dafür müssen sowohl Unternehmen als auch weibliche Aufstiegswillige aktiv werden. Unternehmen müssen vor allem darauf achten, Frauen systematisch Erfahrung in Schlüsselpositionen zu verschaffen. Die Frauen müssen ihre Karriereambitionen signalisieren. Oft sind Vorgesetzte damit überfordert, besondere Leistungen und Fähigkeiten einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erkennen. Deshalb sind Frauen gefordert, ihre Leistungen angemessen darzustellen. Dabei kommt es auf das richtige Maß an – Übertreibungen und Aufschneiderei werden Frauen schwerer verziehen als ihren männlichen Kollegen.

Familiäre und persönliche Verpflichtungen – kein Karrierehindernis

Auch wenn Frauen in den meisten Familien nach wie vor überwiegend für Kinder und Haushalt zuständig sind, sollten sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber klar stellen, dass Ihre familiäre Situation kein Karrierehindernis sind. Betonen Sie, dass Sie organisatorisch und mit entsprechender Planung in der Lage sind, Ihrem Job stets gerecht zu werden. Ihr Chef wird Ihr organisatorisches Geschick zu schätzen lernen. Auch müssen Sie nicht alles hinnehmen, was sich in Ihrer Firma eingeschlichen hat. Meetings finden grundsätzlich nach 17 Uhr statt? Plädieren Sie dafür, diese künftig auf 10 Uhr zu verlegen, damit sie auch dabei sein können. Wer Ihre Arbeit zu schätzen weiß, wird Sie dabei unterstützen.

Aufstiegsstrategien für Frauen

Machen Sie sich einen konkreten Karriereplan, den Sie schriftlich fixieren. Was möchten Sie im nächsten Monat, in sechs Monaten, in einem Jahr und in zwei Jahren erreicht haben? Überlegen Sie sich eine Strategie, wie Sie diese Ziele erreichen können und arbeiten Sie konsequent daran. Das bedeutet auch, dass Sie Aufgaben, die Sie Ihrem Ziel nicht näher bringen, konsequent delegieren oder ablehnen. Frauen müssen häufig lernen, „Nein“ zu sagen, denn ohne diese Erfahrung kommen Sie beruflich nicht weiter.

Eigeninitiative und Stärken gegenüber Führungskräften zeigen

Gefördert und befördert wird nur, wer auch Karriereambitionen signalisiert. Oft sind Vorgesetzte damit überfordert, besondere Fähigkeiten und Leistungen der einzelnen Mitarbeiter zu erkennen. Stellen Sie deshalb Ihre Leistungen angemessen dar. Es wird Zeit, dass Sie mit den klassischen Denkmustern aufräumen. „Ich muss nur gut sein, dann wird das schon jemand merken“. So stehen Ihre Chancen schlecht, dass Sie eine verantwortungsvolle Aufgabe übertragen bekommen und befördert werden. Nein, es reicht nicht aus, einfach sehr gut zu sein. Um im Berufsleben erfolgreich zu werden und sich für höhere Positionen zu empfehlen müssen Sie Eigeninitiative zeigen.

Aufgaben übernehmen, die von den Vorgesetzten wahrgenommen werden

Wenn Sie sich für eine erste Führungsposition empfehlen wollen, sollten Sie Projekte übernehmen, die Sie aus der Masse Ihrer Kollegen herausheben. Übernehmen Sie die Aufgaben, die auf Ihre Führungsqualitäten besonders hinweisen oder initiieren Sie selber Projekte, bei denen Sie die Leitung übernehmen. Sorgen Sie dafür, dass die Aufgaben Ihrem Karriere-Ziel dienen.

Empfehlen Sie sich mit Selbstmarketing in eine höhere Position

Reden Sie über Ihre beruflichen Erfolge und stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel. Kommunizieren Sie beispielsweise die Rückgewinnung des wichtigen Kunden per E-Mail oder in Meetings an das Management und die Kollegen oder platzieren Sie die Pressemeldung zum von Ihnen organisierten Event im Intranet. So werden sich Ihre Fähigkeiten intern schnell rumsprechen. Allerdings müssen Sie mit Ihrem Selbstmarketing strategisch und mit Augenmaß vorgehen. Übertreiben Sie nicht und kommunizieren Sie nicht jede Kleinigkeit. Denn sonst werden Ihre größeren Erfolge nicht entsprechend wahrgenommen.

Mit den Ergebnissen die Erwartungen der Führungskräfte übertreffen

Es reicht nicht aus, Ihre Aufgaben so zu erledigen wie es Vorgesetzte und Kollegen erwarten. Wenn Sie sich in ein neues Aufgabengebiet einarbeiten, reicht das „Alles-richtig-machen-wollen“ nicht aus. Sie machen den Job, also sollten Sie diesen auch gestalten. Setzen Sie Ihre eigenen Ziele in Verbindung mit Ihrem Aufgabenbereich um, entwickeln und verwirklichen Sie Ihre Ideen, die Ihre Position im Unternehmen stärken.

Unternehmensstrategien mitgestalten und Verantwortung übernehmen

Sie haben von den Plänen zur Neuentwicklung der Kundensoftware gehört? Die neu geschaffene Stelle im Controllling würde Sie interessieren? Warten Sie nicht ab, bis man Ihnen diesen Wunsch von den Augen abliest, sondern gehen Sie aktiv auf Ihre Vorgesetzten zu und bitten Sie um Übernahme des Projektes. Machen Sie sich vorher Stichpunkte, was Sie besonders für die neue Aufgabe prädestiniert. Geben Sie nicht nach, sollte man Ihren Wunsch ablehnen, sondern treffen Sie eine Vereinbarung darüber, dass Sie beim nächsten Projekt am Zuge sind.

Netzwerke mit Gleichgesinnten bilden

Frauen neigen dazu, sich als Einzelkämpferinnen zu versuchen. Um nicht an übersteigerten Anforderungen an sich selber zu scheitern, ist Erfahrungsaustausch enorm wichtig. Suchen Sie sich Verbündete zur Erreichung Ihrer Karriereziele. Bauen Sie sich ein strategisches Netzwerk auf oder suchen Sie sich einen Mentor, der Sie unterstützt. Männer machen dies viel selbstverständlicher als Frauen. Knüpfen Sie besonders in männerdominierten Branchen nützliche Kontakte zu anderen Fachfrauen. Die vielen berufsbezogenen Netzwerke für Frauen bieten hierfür ein Forum. Sie finden dort Angebote über berufliche Weiterbildung, Workshops und Fachtagungen und die Möglichkeit, fachliche und persönliche Erfahrungen auszutauschen.

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