Anerkennung im Job

Wird in Büros zu wenig gelobt?
Ein schwieriges Thema in der Arbeitswelt: Kritik, Lob und Anerkennung im Job. Jeder Berufstätige hat sicherlich schon einmal eine ähnliche Erfahrung gemacht: Zum Thema Kritik und Verbesserungen fällt dem Vorgesetzten oftmals eine Menge ein - geht es aber um Lob, sind die meisten plötzlich überraschend zurückhaltend. Dabei ist gerade Wertschätzung und Anerkennung im Job ein wichtiger Schlüssel, um langfristig am Arbeitsplatz zufrieden zu sein.

Warum ist Anerkennung im Job wichtig?

Grundsätzlich gilt: Wer seine Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden möchte, sollte regelmäßig ein Lob anbringen. Denn Lob motiviert zu weiterer Leistung und steigert die Arbeitszufriedenheit. Demzufolge zeigen Mitarbeiter, die regelmäßig Anerkennung erfahren, eine höhere Einsatzbereitschaft. Anerkennung und Lob können durch zahlreiche Möglichkeiten ausgedrückt werden. Ob lobende Worte, eine kleine Provision, oder das Übertragen von mehr Verantwortung – auch mit kleinen Gesten können Sie Ihre Mitarbeiter motivieren und ihnen Ihre Wertschätzung entgegenbringen.

Allein der respektvolle und faire Umgang mit den Mitarbeitern und Kollegen ist eine wesentliche Form der Anerkennung und sollte eigentlich selbstverständlich sein. Wer seine Mitarbeiter mit Geschenken überhäuft, aber dennoch jeden respektlos und abschätzend behandelt, wird in Sachen Motivation trotzdem nicht viel bewirken.

 

Welche Konsequenzen resultieren aus zu wenig Anerkennung durch den Chef?

Viele Mitarbeiter fühlen sich in Ihrem Job unter Druck gesetzt und erfahren wenig bis gar keine Anerkennung und Wertschätzung seitens der Vorgesetzten.  Die Folge ist, dass von diesen Mitarbeitern in der Regel nur das Nötigste verlangt werden kann – auf keinen Fall aber überdurchschnittliches Engagement oder freiwillige Überstunden. Wozu auch, wenn es sich in keiner Weise auszahlt? Wer in seinem Job nicht anerkannt und gelobt wird, hat innerlich bereits mit dem Unternehmen abgeschlossen – ganz nach dem Motto: Sobald sich etwas Besseres ergibt, bin ich weg!

Lob und Anerkennung sind im Job die beste Motivation für Mitarbeiter. Wer für seine Arbeit gelobt wird und Anerkennung erfährt, engagiert sich mehr und steht in der Regel eher hinter dem Unternehmen und der Arbeit, als ein Mitarbeiter, der nicht wertgeschätzt wird. Wer keine Anerkennung bekommt, fühlt sich nicht wahrgenommen. Er fühlt sich und seine Leistung nicht wertgeschätzt. Fehlendes Engagement, eine hohe Wechselbereitschaft und eine fehlende Identifikation mit dem Unternehmen sind gravierende Konsequenzen, die aus zu wenig Anerkennung resultieren.

 

Anerkennung unter den Mitarbeitern?

Sich untereinander zu loben – das ist auch im Kollegenkreis von besonderer Wichtigkeit. Misstrauen, Missgunst und Neid unter Kollegen – ein Problem, das man richtig angehen muss. Neid und Konkurrenz kommen überall vor. In Ihrem Unternehmen gilt es, dies bestmöglich auszubremsen. Denn eine unangenehme Arbeitsatmosphäre hemmt die Motivation der Mitarbeiter ebenso wie zu wenig Lob und Anerkennung durch den Vorgesetzten. Bekommt der Kollege etwa mehr Aufmerksamkeit als Sie? Haben Sie das Gefühl, jemand wird fairer und bevorzugt behandelt als Sie selbst? Im Job wird die Situation vor allem dann besonders heikel, wenn ein Mitarbeiter aus dem Kollegenkreis plötzlich zum Vorgesetzten wird. Entschärfen Sie diese heikle Situation, in dem Sie das Thema ansprechen. Neidgefühle, die thematisiert werden, verlieren an Schärfe und können helfen, die Atmosphäre zu retten.

Haben Sie besonders gute Arbeit geleistet, Lob durch den Chef bekommen und beschleicht Sie das Gefühl, dass Ihre Kollegen Neid empfinden? Binden Sie die Kollegen ein – bedanken Sie sich gegebenenfalls für die Unterstützung durch verschiedene Kollegen. Damit bestärken Sie das Wir-Gefühl im Team. An die Regel „Fair Play“ sollte sich jeder im Unternehmen halten. Harmonie, Lob und Anerkennung sorgen auch unter Kollegen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Keinesfalls sollte Missgunst das Arbeitsklima vergiften – auch das Unternehmen sollte das „Wir-Gefühl“ stärken, beispielsweise, indem Gruppenbildung nicht das Ziel ist, sondern Teamgeist. Anerkennung ist folglich nicht nur seitens der Vorgesetzten wichtig, auch Kollegen sollten sich gelegentlich untereinander loben. So wird das Team gestärkt und eine gute Arbeitsatmosphäre gesichert.

 

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