Gesetzlich oder Privat?

Vorteile der gesetzlichen Krankenkasse Vorteile der privaten Krankenversicherung

  • kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern und Kindern ohne Einkommen
  • grundsätzliche Beitragsfreiheit während Mutterschafts- und Erziehungsurlaub
  • Krankengeld bei Arbeitsunfähigkeit und Erkrankung eines Kindes
  • Stellung einer Haushaltshilfe bei Krankenhausaufenthalt der Mutter und Berufstätigkeit des Vaters
  • Vorsorgekuren für Mütter
  • beim Sozialgericht ist eine kostenlose Klage gegen Widerspruchsbescheide der Kasse möglich

  • freie Arztwahl
  • freie Krankenhauswahl
  • zu erbringende Leistungen werden vertraglich bindend festgelegt (z.B. Behandlung durch Chefarzt, Einbettzimmer, Zahnersatz, Brillengestell, Heilpraktiker)
  • Beitragsrückerstattung bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen
  • möglich europaweiter Krankenschutz
  • weltweiter Krankenschutz für 2 Monate

 

 

Nachteile der gesetzlichen Krankenkasse Nachteile der privaten Krankenversicherung

  • Behandlung erfolgt durch Vertragsärzte und Zahnärzte der Kasse
  • Die Wahl des Krankenhauses ist eingeschränkt. Der Arzt weist in eins der zwei nächstgelegenen ein.
  • nach Krankenbehandlung im Ausland erfolgt keine Übernahme der Rücktransportkosten
  • Für Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel, Kuren, Krankenwagen sowie Zahnersatz müssen die Patienten Zuzahlungen leisten

  • Risikozuschläge oder Ausschlüsse von Leistungen bei Vorerkrankungen
  • jedes Familienmitglied zahlt eigenen Monatsbeitrag
  • Summenbegrenzung bei Zahnersatz in den ersten Mitgliedsjahren
  • keine Übernahme der Unterkunftskosten bei Kuraufenthalten
  • Rechnungen werden dem Privatpatienten zugestellt, dieser muss sie sich von der Versicherung erstatten lassen
  • Rechtstreitigkeiten werden kostenpflichtig vor dem Zivilgericht durchgeführt

 

Quelle: www.krankenkasseninfo.de

Neutrale und ausführliche Informationen zu den Gesetzlichen und Privaten Krankenkassen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen bieten die Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bund der Versicherten:
www.bmgesundheit.de
www.bundderversicherten.de

 

Stand: 2003

 

 

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