Stress bei der Arbeit - testen Sie, wie stark er Sie beeinflusst
Die Symptome von Stress erkennen andere häufig eher als Sie selbst. Wenn Sie enge persönliche Beziehungen zu Ihren Kollegen haben, ist es wahrscheinlich, dass Sie irgendjemand zur Seite nimmt und Ihnen seine Besorgnis mitteilt, damit Sie frühzeitig etwas dagegen unternehmen können. An einem Arbeitsplatz, an dem engere Bindungen zwischen Kollegen nicht vorhanden sind, ist eine Selbstregulierung schwieriger. In einer hierarchischen Organisation z. B. tendieren Mitarbeiter dazu, sich auf Kosten der sozialen Wechselwirkung auf "individuellen Ebenen" abzuschotten.
Auch wenn Sie jemand anspricht, wird Ihre Reaktion unvorhersehbar sein. Leiden Sie tatsächlich unter Stress, könnten Sie mit Ärger, Hysterie oder Tränen reagieren - wer weiß? Am besten ist es deshalb, sich Selbstüberwachungsmechanismen für den eigenen Stress anzugewöhnen. Viele der Stressmerkmale heben sich ganz deutlich gegenüber Ihren "normalen" Verhaltensmustern ab: Sie kauen an den Nägeln, schimpfen auf die Kollegen oder legen unnötige Wege zurück, weil Sie über kein Konzept der zu erledigenden Tätigkeiten mehr verfügen. "Stresstests" stellen jedoch ein brauchbares Werkzeug zur Selbstanalyse dar und helfen Ihnen, Probleme zu lösen, die Sie sonst ignoriert hätten.
Machen Sie den Test Lassen Sie sich die folgenden Situationen durch den Kopf
gehen und bewerten Sie anhand der folgenden Skala, wie häufig
Sie diese erleben:
Die Stressskala
bis 24
29
- 36
45
und mehr
geringe
Gefahr
mittlere
Gefahr
hohe
Gefahr
Liegt die Summe Ihrer Stresspunkte über 36, erwägen,
Ihren Arbeitsstil zu ändern. Bereiche, in denen Sie 5 Punkte
erreichen, sollten mit Priorität angegangen werden, um Stress
mit seinen zerstörerischen Wirkungen schon im Vorfeld zu vermeiden.
Entwickelt
wurde der Test von John Adam, Autor von Stress, Health and Your
Lifestyle, mit dem Ziel, die kumulative Natur von Stress aufzuzeigen,
und auf Stress als Risikofaktor für uns alle hinzuweisen. Es
ist ein Fehler zu glauben, dass Stressniveaus, an die wir uns gewöhnt
haben, "normal" und daher nicht Besorgnis erregend sind.
Test
mit verstärkter Kommunikation verbinden
Wenn Sie von Ihrem eigenen hohen Punktestand überrascht sind,
warum fragen Sie dann nicht auch mal andere, ob Sie gestresst wirken?
Ihre Kollegen und Freunde beobachten Sie schließlich tagein
tagaus und sind sozusagen "Kronzeugen" Ihrer Entwicklung.
Ihre Stresssymptome können für die Kommunikation auch
vorteilhafte Nebeneffekte haben, indem Probleme offen gelegt werden,
die andere dazu ermuntern, die eigene Stresssituation zu prüfen. ILAB