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Outplacement - Die clevere Alternative

Es gibt viel Gründe, warum Unternehmen Arbeitsplätze abbauen. Doch vom "warum" einmal abgesehen: Wenn es passiert, befinden sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber in einer schwierigen Lage. Gefragt ist eine möglichst einvernehmliche, faire und soziale Lösung. Häufig sollen Abfindungszahlungen die Trennung vom Mitarbeiter erleichtern. Jedoch: Irgendwann ist kein Geld mehr da und viele Betroffene immer noch ohne Job.

Outplacement bietet eine clevere Alternative zu den üblichen Konzepten im Falle eines Abbaus von Arbeitsplätzen. Und diese Lösung hat Vorteile für beide Seiten.

Was ist Outplacement?
Wortwörtlich genommen heißt Outplacement nichts anderes, als dass Unternehmen ihre Mitarbeiter außerhalb ihrer eigenen Firma bei einem neuen Arbeitgeber erfolgreich "platzieren". Die Grundidee ist simpel, aber bestechend: Wer seinen Arbeitsplatz verliert, soll mit Hilfe des ehemaligen Arbeitgebers einen neuen finden.

Sicher, das ist leichter gesagt als getan. Deshalb verbirgt sich hinter dem Begriff noch mehr, nämlich eine zielgerichtete Coaching-Strategie. Der Arbeitgeber bezahlt seinem scheidenden Mitarbeiter den Karriere-Trainer, und dieser erarbeitet mit dem Betroffenen eine professionelle Bewerbungsstrategie. In Bewerbungstrainings macht er seinen "Schützling" dann fit für den neuen Job!

Für Arbeitnehmer: Der individuelle Ausstieg
Die Chancen für die Arbeitnehmer liegen auf der Hand. Während finanzielle Abfindungen die Betroffenen doch letztlich mit ihren Zukunftsängsten vor drohender Arbeitslosigkeit alleine lassen, bietet Outplacement eine ganz individuelle Unterstützung in dieser schwierigen Umbruchphase. Gezielte Beratung und Hilfestellung bei allen Problemen, die in der Bewerbungsphase anfallen, schaffen die Voraussetzung, erfolgreiche neue Berufswege zu beschreiten, um eine adäquate Position bei einem anderen Unternehmen zu erobern.

Für Arbeitgeber: Die reibungslose Trennung
Auch für den Arbeitgeber hat Outplacement einen entscheidenden Vorteil. Es wird möglich, sich ohne langwierige Konflikte von seinen Mitarbeitern zu trennen. Denn Outplacement-Berater kümmern sich um das Kernproblem des Konflikts: die drohende Arbeitslosigkeit durch Stellenabbau.

Wer seinem Mitarbeiter an dieser Stelle unter die Arme greift, zeigt, dass er dessen Ängste und Probleme ernst nimmt und verschafft ihm eine neue berufliche Zukunftsperspektive. Und nicht zuletzt: Wer Perspektiven hat, bleibt motiviert. So ergibt sich durch Outplacement unterm Strich auch für den Arbeitgeber eine erfreuliche Bilanz. Denn ob Rechtsstreitigkeit, Imageschaden oder Motivationsverlust beim scheidenden Arbeitnehmer - das alles kostet schließlich auch Geld!

Tipps für Betroffene
In Ihrem Unternehmen werden Arbeitsplätze abgebaut? Unter anderem auch Ihrer? Dann sollten Sie sich schleunigst erkundigen:

  • Gibt es in Ihrem Unternehmen bereits ein Outplacement-Angebot? Nein? In vielen Fällen weiß Ihr Betriebsrat die Antwort auf diese Frage.
  • Haken Sie nach: Wäre Ihr Chef vielleicht bereit, sich auf das Konzept einzulassen? Bereiten Sie Ihre Argumentation gut vor. Machen Sie ihm deutlich, dass Outplacement schließlich und endlich auch für ihn von Vorteil ist.

Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader

 

 

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