Tipps für Professionals ab 35 |
Jung, dynamisch, erfolgreich: Globaler Arbeitsmarkt und moderner Bewerbungsablauf scheinen nach diesen Attributen zu gieren. Doch was, wenn ein Arbeitnehmer nicht mehr in diesen "positiven Klischees" aufgeht? Lassen Sie sich nicht irre machen von Schlagworten: Sie sind jung genug für eine Veränderung in neue Berufs- und Betriebsumfelder, mit 35, mit 40, ja noch mit 50. Sie wissen um Ihren Wert und glauben deshalb auch fest an den immer wiederkehrenden Erfolg und die Erfüllung im Job durch immer neue spannende Herausforderungen. Nicht mit Jugend, sondern mit Erfahrung; nicht mit aufgesetzter "Dynamik", sondern mit der Abgebrühtheit des alten Hasen, der schon alles gesehen hat und dem niemand mehr etwas vormachen kann. Sicher ist eines: Mit Hesse und Schrader und StepStone können Sie Ihre berufliche Persönlichkeit in jedem Lebensabschnitt weiterentwickeln! |
Zeit zum Wechseln? So vermeiden Sie typische Fehler. |
Wechseln oder bleiben - diese Frage ist oft nicht leicht zu beantworten. Einerseits sind da die immer gleichen Probleme und Nervereien am Arbeitsplatz, andererseits weiß man nicht genau, was der neue Job bringt. Wenn Sie vor der Frage stehen, ob Sie den Arbeitplatz wechseln sollen, dürfen Sie eines auf keinen Fall tun: die Sache überstürzen. Gehen Sie in sich, bedenken Sie ganz in Ruhe, ob - und wenn ja, wohin - Sie wechseln wollen. Und tappen Sie dabei nicht in die Wechselfallen. Vermeiden Sie unbedingt folgende vier typische Fehler:1. Zu früh die Segel streichen. Ungefähr drei Jahre sollte man es schon an einem Arbeitsplatz "aushalten", sonst wird man schnell in die Schublade "Jobhopper" gesteckt. Wenn Sie sich dann erneut bewerben, vermuten Arbeitgeber hinter Ihrer "wechselhaften" Vergangenheit Unzuverlässigkeit oder fehlendes Durchhaltevermögen. Personaler scheuen sich häufig, solch einen Mitarbeiter einzustellen, weil sie befürchten, dass er sich kurze Zeit später wieder etwas Neues sucht. Sie müssen auch bedenken: Es kostet die Unternehmen einiges, neue Mitarbeiter zu suchen und einzuarbeiten! Laufen Sie also nicht vor den Problemen weg, die sich am Arbeitsplatz ergeben. Wenn Sie vor den Schwierigkeiten einfach flüchten, besteht die Gefahr, dass Sie über kurz oder lang am neuen Arbeitsplatz mit ähnlichen Problemen zu tun haben werden. Das Ganze ist mit einer Partnerbeziehung vergleichbar. Wenn man sich beim kleinsten Anlass gleich von seinem Partner trennt, ohne vorher nach einer Lösung gesucht zu haben, wird man in der neuen Partnerschaft bald wieder auf ähnliche Schwierigkeiten stoßen. Denn man hat verpasst, Probleme anzusprechen, Konflikte zu lösen, und vor allem, aus diesen Konstellationen seine Schlüsse und Lehren zu ziehen! 2. Zu langes Ausharren Die Ursache ist, dass man seit Jahren an die Abläufe in der alten Firma gewöhnt ist. Da fällt es so manchem Arbeitnehmer schwer, sich umzustellen und Neues dazuzulernen. War es vor dreißig, vierzig Jahren üblicherweise noch so, dass man sein ganzes Arbeitsleben in ein und demselben Unternehmen blieb, gilt dies heute fast schon als "Makel". Acht bis zehn Jahre gelten gemeinhin als absolute Obergrenze. 3. Nur ans Geld denken 4. Sich von großen Namen blenden lassen
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Bewerben ab 35. Worauf Sie besonders achten sollten. |
Sie haben schon eine ganze Menge Berufserfahrung gesammelt? Unter Umständen sind Sie bereits ein lang gedienter Mitarbeiter Ihres Unternehmens? Nur: Den Arbeitsplatz fürs Leben gibt es nicht mehr. Und so manchen über 35 beschleicht das Gefühl, schon in so jungen Jahren zum alten Eisen zu gehören. Denn während die Young Professionals in aller Munde sind, finden sich die Mitt-Dreißiger plötzlich damit konfrontiert, dass in vielen Stellenangeboten 33 als scheinbar magische Grenze fungiert. Jung, dynamisch und erfolgreich...- alles Unfug? Ab 40 wird der Schwabe schlau Manchmal sind Kompromisse unumgänglich Das gilt besonders für Verdienst und Position. Wer sich jetzt unter Druck setzt, nicht nur eine neue Jobchance wahrnehmen zu wollen, sondern auch nach einer Aufstiegsmöglichkeit suchen zu müssen, macht sich das Leben unnötig schwer. Bedenken Sie: Wenn Sie bei einem neuen Arbeitgeber beginnen, fangen Sie in vielen Bereichen unter Umständen noch einmal von vorne an. Sie sollten beim neuen Chef also nicht auf Prämien und besondere Vergünstigungen pochen, die Ihnen Ihr Ex-Arbeitgebers noch geboten hatte, sondern lieber überlegen, wo Ihre untere Schmerzgrenze in Sachen Gehalt liegt! Eine Möglichkeit ist, eventuelle Zeiten des Leerlaufs durch eine geeignete und anerkannte Weiterbildung zu überbrücken. Nutzen Sie die Zeit der Fortbildung wie selbstverständlich auch, um über den (möglichst renommierten) Weiterbildungsträger neue Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen! Stellenmarkt durchforsten allein reicht nicht aus! Günstige Alternativen bietet Ihnen StepStone. Neben bequemer Stellensuche ganz ohne Blättern (Jobsuche), können Sie auch Ihr eigenes Gesuch hier bei uns online veröffentlichen (Gesuche). Der Jobagent liefert Ihnen passende aktuelle Angebote kostenfrei nach Hause (Jobagent). |
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