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    Jobs - Führungskräfte - Portugal

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    Arbeiten in Portugal

    Voraussetzungen zur Arbeitsaufnahme in Portugal

    • Land und Leute
    • Bürger der EU (Kernstaaten)
    • Bürger der EU (neue Mitglieder)
    • Nicht EU-Bürger

    Land und Leute

    In Portugals Geschichte spielt die Seefahrt eine bedeutende Rolle. Das kleine Land, das erst 1986 in die EU aufgenommen wurde, war immer schon dem Meer zugewandt. Landwirtschaft ist im europäischen Vergleich sehr wichtig, und aufgrund mangelnder fossiler Energiequellen gewinnt Portugal bereits 42 Prozent seiner Energie aus Wasserkraft. Tourismus ist ebenfalls ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Arbeitslosigkeit ist relativ niedrig, die Wirtschaft wächst langsam aber kontinuierlich. Der Haupthandelspartner ist Deutschland. Portugiesisch zu sprechen ist unabdingbar für die Arbeitsaufnahme in Portugal.

    Bürger der EU (Kernstaaten)

    Als EU-Bürger brauchen Sie für einen Aufenthalt in Portugal, der länger als drei Monate dauert, eine Aufenthaltserlaubnis. Eine Arbeitserlaubnis brauchen Sie dagegen nicht. Den Antrag auf Aufenthaltserlaubnis stellen Sie bei der regionalen Direktion des Dienstes für Ausländer und Staatsgrenzen (Servico de Estrangeiros e Fronteiras). Zusätzlich zu den üblichen Unterlagen (Personalausweis oder Reisepass, Passfoto) müssen Sie als Arbeitnehmer eine Erklärung Ihres Arbeitgebers über die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses vorlegen. Wenn Sie noch auf Jobsuche sind, sollten Sie einen Nachweis über ausreichende Existenzmittel erbringen können. Als Selbstständiger brauchen Sie einen formlosen Nachweis darüber, dass Ihr Unternehmen im portugiesischen Hoheitsgebiet ansässig ist.
    Ihre Familienangehörigen genießen das gleiche Aufenthaltsrecht wie Sie in Portugal. Die Aufenthaltserlaubnis muss ebenfalls beantragt werden und zusätzlich zu den üblichen Unterlagen wird ein Nachweis über den Verwandtschaftsgrad zu Ihnen (Geburtsurkunde oder ähnliches) verlangt. Die Aufenthaltserlaubnis hat die gleiche Gültigkeitsdauer wie Ihre.


    Bürger der EU (neue Mitgliedsstaaten)

    Für Bürger der neuen EU-Mitgliedsstaaten gelten in Portugal keine Einschränkungen.


    Nicht EU-Bürger

    Nicht EU-Bürger brauchen abhängig von Ihrem Herkunftsland ein Einreisevisum. Bereits bei der Einreise müssen sie eine Arbeitsstelle nachweisen können. Ihre Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis wird dann auf die Dauer ihres Beschäftigungsverhältnisses beschränkt. Informationen über Visa und Einreisebedingungen erhalten Sie in der portugiesischen Botschaft Ihres Heimatlandes.

    Gegebenheiten in Portugal

    • Anerkennung von Abschlüssen
    • Arbeiten in Portugal
    • Jobsuche & Bewerbung
    • Arbeitsrecht
    • Gesundheitswesen und Sozialleistungen

    Anerkennung von Abschlüssen

    Eine Reihe von Berufen ist in Portugal nach EU-Recht reglementiert. Im Allgemeinen sind das Berufe wie Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Lehrer und medizinische Berufe. Wenn Sie eine dieser Tätigkeiten in Portugal ausüben möchten, können von Ihnen Befähigungsnachweise oder Eignungstest verlangt werden. In jedem Fall sollten Sie aber eine beglaubigte Kopie Ihres Diploms oder Ihres Abschlusses bereithalten.
    Genaue Informationen über das Anerkennungsverfahren erhalten Sie beim Instituto do Emprego e Formação Profissional - Institut für Arbeit und Berufsausbildung.

    Arbeiten in Portugal

    Die Arbeitslosenquote in Portugal ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. Da es in Portugal jedoch wenig hoch qualifizierte Arbeitskräfte gibt, ist der Bedarf an Ingenieuren, Betriebs- und Volkswirtschaftlern dennoch groß. Zudem haben ca. 450 deutsche Unternehmen, davon 300 Industriebetriebe, Tochterunternehmen in Portugal. Ein Grund dafür sind die niedrigen Lohnkosten - im Durchschnitt trägt ein Ingenieur gerade mal die Hälfte des Gehalts seiner deutschen Kollegen nach Hause. Wer jedoch an Erfahrungen im Ausland mehr interessiert ist als am vollen Geldbeutel, der wird mit einer vorzüglichen Küche, einem milden Klima und ungewöhnlicher landschaftlicher Schönheit sicher ausreichend belohnt. Zudem sind nicht nur die Löhne, sondern auch die Lebenshaltungskosten wesentlich geringer.


    Jobsuche & Bewerbung

    In Portugal ist die Anstalt für Beschäftigung und Berufsbildung für alle Fragen, die mit dem Arbeitsmarkt zusammenhängen, zuständig. In den regionalen Arbeitsämtern (Centros de Emprego) finden Sie unter anderem Angebote zu Berufsinformation und -beratung und Stellenvermittlung. Für die Einsicht in die Stellenangebote brauchen Sie sich nicht registrieren zu lassen.
    Viele Stellenangebote finden Sie auch in den Wochenzeitungen Expresso und O Journal. Zusätzliche Möglichkeiten bieten Ihnen auch Firmenkontaktmessen wie z. B. die jährlich im Frühjahr stattfindende Jobshop de Enghenaria. Diese Jobmesse wird von der Associacão dos Estudantes do Instituto Superior Técnico veranstaltet. Auch das Arbeitsamt bietet eine Jobmesse an, die Forumfil.
    Versuchen Sie, persönliche Kontakte zu knüpfen, die für eine Bewerbung hilfreich sein können. Deutsche Bewerber haben sicherlich die besten Chancen bei Unternehmen, die eine Niederlassung, Mutter- oder Tochtergesellschaft in Deutschland haben oder Handelsbeziehungen mit Deutschland betreiben.
    Die Bewerbungsunterlagen werden in Portugal nicht so umfangreich erwartet wie in Deutschland. Wenn Sie sich auf eine Stellenanzeige bewerben, genügt zunächst ein Anschreiben und ein Lebenslauf. In der Regel legen die Firmen größeren Wert auf Berufserfahrung als auf Zeugnisse. Beschreiben Sie deshalb in Ihrem Lebenslauf Ihre bisherigen Tätigkeiten sehr genau. Schreiben Sie dazu, dass Sie auf Wunsch auch Arbeitszeugnisse vorlegen können und seien Sie darauf vorbereitet, diese auch tatsächlich übersetzt und beglaubigt nachzureichen. Ihre Unterlagen erhalten Sie in der Regel nicht zurück.
    Bei einer Initiativbewerbung sollten Sie Zeugniskopien direkt beilegen. Entscheidend ist schließlich das Bewerbungsgespräch. Mit verhandlungssicherem portugiesisch haben Sie auf jeden Fall gute Karten.

    Arbeitsrecht

    Lediglich der befristete Arbeitsvertrag muss schriftlich ausgefertigt werden. Unbefristete Arbeitsverträge können mit einer mündlichen Vereinbarung geschlossen werden. Auch wenn es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, sollten Sie aber die schriftliche Form nutzen. Achten Sie darauf, dass Name und Anschrift des Unternehmens, Arbeitszeit und eine Beschreibung Ihrer Tätigkeit im Vertrag enthalten sind. Eine Kündigung ohne triftigen Grund ist nach portugiesischem Arbeitsrecht von Seiten des Arbeitsgebers nicht möglich.
    Die gesetzlich festgelegte Wochenarbeitszeit beträgt 40 Stunden, die Höchstgrenze liegt bei 60 Stunden. Sonntags ist Ruhetag, mindestens ein weiterer halber Ruhetag wird gewöhnlich gewährt. Nach spätestens fünf Stunden Arbeitszeit ist eine Pause von einer Stunde vorgeschrieben. Überstunden werden Mehrarbeit genannt, maximal 200 dürfen pro Jahr geleistet werden, diese müssen extra bezahlt werden. Als Arbeitnehmer haben Sie Anspruch auf 22 Arbeitstage Urlaub, die auf jeden Fall innerhalb des Kalenderjahres genommen werden müssen. Urlaubsgeld ist üblich. Zusätzlich gibt es 13 obligatorische und zwei optionale Feiertage.

    Gesundheitswesen und Sozialleistungen

    Wer in Portugal erwerbstätig ist, unterliegt auch der Sozialversicherungspflicht. Die Sozialversicherung ist unterteilt in eine beitragsgebundene und eine beitragsfreie Sozialversicherung. Arbeitnehmer erhalten Leistungen im Fall von Krankheit, Mutterschaft, Vaterschaft und Adoption, Berufskrankheiten, Invalidität, Alter (Rente ab dem 65. Lebensjahr), Arbeitslosigkeit und Familienleistungen (z. B. Ermäßigung für kinderreiche Familien).
    Selbstständige können Leistungen bei Mutterschaft, Vaterschaft und Adoption, Invalidität und Alter in Anspruch nehmen. Die Unfallversicherung gehört ebenfalls zu den Pflichtversicherungen und wird ausschließlich vom Arbeitgeber finanziert.
    Die Anmeldung zur Sozialversicherung übernimmt bei abhängig Beschäftigten in der Regel der Arbeitgeber. Ist dies nicht der Fall, können Sie sich auch selbst bei der Sozialversicherungsanstalt (Centro Regional de Seguranca Social) anmelden. Sie brauchen dafür Ihren Personalbogen, eine Kopie Ihres Personalausweises und den Namen und die Adresse Ihres Arbeitgebers. Außerdem müssen Sie Arbeitgeberwechsel stets dem Regionalzentrum mitteilen. Selbstständige müssen sich persönlich anmelden. Vorzulegen sind dafür Ihr Personalbogen, eine Kopie Ihres Personalausweises und der Steuerkarte. Die Höhe der Beiträge hängt von dem Leistungspaket ab, das Sie wählen.
    Die medizinische Versorgung in Portugal war in den vergangenen Jahren fast ausschließlich staatlich finanziert. In jüngster Zeit haben sich jedoch aufgrund der schlechten Versorgungslage besonders in ländlichen Gebieten Zusammenschlüsse mit privaten Kliniken und Arztpraxen gebildet. Die Behandlung in staatlichen Einrichtungen ist kostenlos, die Versorgung in privaten Einrichtungen dagegen ist sehr kostspielig und muss vom Patienten selbst getragen werden. Um die kostenlosen Leistungen in Anspruch nehmen zu können, muss man sich mit Ausweis, Sozialversicherungsnachweis und Aufenthaltsbestätigung im lokalen Gesundheitszentrum melden.
    Für bestimmte Leistungen, wie Zahnersatz, Sehhilfen und Medikamente müssen Sie zuzahlen. Wenn Sie krank sind erhalten Sie nach drei Karenztagen Krankengeld.
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