StepStone Umfrage: Krank am Arbeitsplatz

In Zeiten der großen Finanz- und Welt-Wirtschaftskrisen ist ein sicherer Job das A und O. Umso größer ist die Angst, diesen zu verlieren. Schließlich möchte niemand ein schlechtes Licht auf die eigene Arbeitsmoral werfen. Kein Wunder also, dass das Thema Krankheit bei vielen Arbeitnehmern innere Konflikte auslöst: Kann ich es mir wirklich leisten, zu Hause zu bleiben? Leidet meine Arbeit darunter? Wird sich mein Fehlen negativ auf meinen Job auswirken?

In der Tat bleiben laut aktueller StepStone Umfrage zum Thema „Krank am Arbeitsplatz“ gerade mal 13,5 Prozent zu Hause, um sich von ihrer Krankheit zu erholen. Zum Vergleich: 2007 lag diese Zahl bei nur 9,2 Prozent. Die Scheu vor dem Auskurieren liegt heute überwiegend an der persönlichen Bindung zum Job. 2007 gingen 26,7 Prozent trotz Krankheit arbeiten, weil ihnen „der Beruf sehr wichtig ist“ – 2012 bestätigten diese Aussage nur noch 18,2 Prozent. „Aus Angst den Job zu verlieren“ gaben kürzlich nur noch 7,1 Prozent als Begründung fürs Arbeiten trotz Krankheit an. Und: 61,1 Prozent – also über 10 Prozent mehr als noch 2007 – gehen nur dann zur Arbeit, wenn sie sich lediglich eine leichte Erkältung zugezogen haben und nicht bettlägerig sind.

Job hin oder her: Es stellt sicherlich weder für das Unternehmen noch für den Arbeitnehmer selbst eine optimale Lösung dar, wenn ein angeschlagener Mitarbeiter seine Kollegen ansteckt und am Ende gar wochenlang mit einer verschleppten Grippe ausfällt.

Was halten Sie von Kollegen, die krank im Büro erscheinen? Standen Sie selbst schon einmal so unter Druck, dass ein Ausfall für Sie nicht infrage kam? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

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