Partnersuchende dürfen sich an folgendem Artikel erfreuen: Es scheint eine neue Faustregel zu geben, mit der Sie von vornherein die Persönlichkeit Ihres möglichen neuen Partners unter die Lupe nehmen können. Wie das geht? Durch die Wahl seines Jobs natürlich!
Eine Studie der Partnervermittlung PARSHIP in Zusammenarbeit mit der Uni Bremen ergab, dass Job und Persönlichkeit eines Menschen in enger Verbindung stehen. Die Untersuchung diverser Anzeigen auf PARSHIP zeigte, dass Persönlichkeitsmerkmale wie z.B. Introversion oder Empathie immer wieder bei den gleichen Berufsgruppen auftraten.
An Klischees scheint eben doch etwas Wahres dran zu sein. Denkt man an das Bild eines klassischen Informatikers oder Ingenieurs, verbindet man diese Berufsgruppe schnell mit introvertiertem oder pragmatischem Verhalten. Laut der Studie ist dieses Klischee durchaus realistisch. Ein Informatiker sucht sich allen Anschein nach nicht umsonst einen Job, in dem er sich weniger mit kommunikativen Dingen als mit Logik beschäftigen muss. Es scheint also auch wenig verwunderlich, dass eben diese Berufsgruppe auf PARSHIP, Persönlichkeitsmerkmale Pragmatismus angab.
Journalisten, Architekten und Hotelfachleute gelten demnach als sehr empathisch, während Designer sich vor allem in einem kreativen Jobumfeld am wohlsten fühlen. Eine Begleiterscheinung zur Kreativität ist zudem eine Vorliebe für eher unkonventionell geführte Beziehungen.
Das Fazit dieser Studie: Erleichtern Sie Ihre Partnersuche und werfen Sie einen genaueren Blick auf die Berufswahl Ihres Flirts. Informatiker mögen eher pragmatisch in Liebesfragen sein, wobei Journalisten in der Beziehung möglicherweise empathischer veranlagt sind. Doch sollte man die unkonventionellen Designer nur dann wählen, wenn man nicht von Haus, Hund und Hochzeitsglocken träumt? Klingt fast zu einfach um Wahr zu sein.
Das man durch seinen Job die große Liebe findet, scheint darüber hinaus gar nicht so unüblich zu sein. Laut einer StepStone Studie zum Thema „Liebe am Arbeitsplatz“, gaben unter 1.300 befragten Fach- und Führungskräften immerhin 23 Prozent an, schon einmal eine Partnerschaft mit einer Kollegin oder einem Kollegen eingegangen zu sein.
