"Personaler in Unternehmen nutzen soziale Netzwerke ganz offensichtlich viel weniger als oft angenommen. Unsere Umfrage zeigt: Private Profilinformationen werden größtenteils nicht herangezogen, um den jeweiligen Bewerber einzuordnen. Gerade im Umgang mit schwer zu findenden Fach- und Führungskräften setzen HR-Verantwortliche in erster Linie auf bewährte Methoden, um herauszufinden, ob ein Kandidat für eine Position geeignet ist oder nicht. Eine oberflächliche Recherche kann zu voreiligen Beurteilungen führen," so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.
Im internationalen Vergleich liegen die deutschen Ergebnisse im Trend. Denn auch europaweit sagen 90 Prozent der befragten Kandidaten, dass sie in einem Vorstellungsgespräch noch nie mit ihren Profildaten aus einem sozialen Netzwerk wie Facebook oder LinkedIn konfrontiert wurden. Der höchste Wert diesbezüglich kommt aus Schweden, wo 93 Prozent der Befragten entsprechend antworteten. In Norwegen behaupten immerhin zehn Prozent bereits auf ihre Profildaten angesprochen worden zu sein. Einen Überblick zu den internationalen Ergebnissen finden Sie hier.