"Und es hat Zoom gemacht!" Einer StepStone-Umfrage zu Folge hat es bei nahezu jedem vierten Deutschen am Arbeitsplatz schon einmal gefunkt. Eigentlich kein Wunder, schließlich verbringen wir den Großteil unseres Tages bei der Arbeit und sehen unsere Kollegen meist häufiger als unsere Freunde.
Was tun, wenn Sie beim Anblick des Kollegen aus der Buchhaltung Schmetterlinge im Bauch spüren? Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie sich bis über beide Ohren in die Vertriebsleiterin verliebt haben? Wer nicht Tratschthema Nummer eins unter den Kollegen werden will, sollte einige Regeln beachten.
Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps
Trennen Sie Ihr Privatleben von Ihrem beruflichen Alltag. Kosenamen, Händchenhalten und Co. gehören nicht ins Büro. Dadurch verlieren Sie an Autorität und Respekt unter Ihren Kollegen. Auch der private E-Mail-Verkehr hat in der Firma nichts zu suchen. Denken Sie daran, dass E-Mails von Ihrem Arbeitgeber gespeichert und unter Umständen gegen Sie verwendet werden können.
Unters Volk mischen
Auch wenn Sie gerade zu Beginn einer Schwärmerei viel Zeit mit Ihrem/r Partner/in verbringen möchten: Vernachlässigen Sie die anderen Kollegen nicht. Das kann Neid heraufbeschwören. Grundsätzlich gilt: Ihr Arbeitgeber hat kein Recht, sich in Ihr Privatleben einzumischen. Voraussetzung ist aber, dass Arbeit und Atmosphäre im Team nicht unter Ihrer Beziehung leiden.
Streng vertraulich
Sicherlich ist es verlockend, durch den Partner einen Wissensvorsprung zu haben. Zum Beispiel, wenn Ihr Partner eine höhere Position hat und er von geschäftlichen Entwicklungen früher erfährt als andere Mitarbeiter. Bewahren Sie Stillschweigen über Betriebsinterna. Denn: Beziehungen unter Kollegen sind zwar erlaubt, denn das Verbot einer Partnerschaft würde in das allgemeine Persönlichkeitsrecht eingreifen. Aber: Führt eine Beziehung zu Spannungen innerhalb des Betriebes - zum Beispiel durch Bevorzugung eines einzelnen Mitarbeiters -, darf der Arbeitgeber eingreifen.
Sachlich bleiben
Lassen Sie Ihre Kollegen nicht unter Ihrer Trennung leiden. Auch hier müssen Sie Ihr Privat- vom Berufsleben trennen. Tragen Sie Konflikte nicht in Ihrer Abteilung aus. Dadurch sorgen Sie für eine gespannte Arbeitsatmosphäre. Wenn Ihnen die Arbeit zu schwer fällt, sollten Sie einen Jobwechsel in Erwägung ziehen. Sie wären nicht der Erste: Jeder Zehnte hat wegen einer Beziehung zu einem Kollegen schon einmal den Job gewechselt.
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