Die Gehälter in Deutschland variieren je nach Region und Geschlecht zum Teil erheblich. Wir haben die Brutto-Verdienste ausgewählter Berufe und Regionen miteinander verglichen.
Im regionalen Vergleich positioniert sich der Süden in der Regel besser als der Norden, der Westen besser als der Osten. Platz 1 auf der Gehaltsskala belegt Frankfurt am Main. Die Gehälter liegen hier 25,7 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Es folgen München (+15,5%), Düsseldorf (+11,7%) und Stuttgart (+11,4%). Ebenfalls überdurchschnittlich gut verdient wird in Köln (+7%), Hamburg (+6,9%), Nürnberg (+5,4%) und Hannover (+2,9%). In der Hauptstadt fallen die Gehälter im Gegensatz dazu um 3,8 Prozent geringer aus, als im bundesdeutschen Durchschnitt. Der Lohnunterschied in Dresden beispielsweise ist mit -14,3 Prozent noch größer.
Mit einem Unterschied von 2,7% eher gering ist die "Lohnlücke" zwischen der Grafikdesignerin und ihrem männlichen Pendant. Der Diplom-Chemiker verdient 11,3 Prozent mehr als seine Kollegin, die Diplom-Chemikerin. Dagegen sind die Unterschiede in anderen Bereichen weitaus höher: Während die Fachärztin auf ein Gehalt von durchschnittlich 58.900 Euro im Jahr kommt, verdient ihr männlicher Kollege mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 75.400 Euro ganze 21,8 Prozent mehr. Ähnlich groß sind die Unterschiede bei der Bankkauffrau (-20,8%) und der Architektin (-18,3%).
Quelle der statistischen Daten: Personalmarkt
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