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Gehälter im Krisenjahr 2009

Gehaelter in der Krise? Wie hat sich die Finanzkrise auf die Gehälter von Fach- und Führungskräften ausgewirkt? Welche Branchen müssen Einschnitte hinnehmen? StepStone fasst die aktuellen Gehaltsentwicklungen für Sie zusammen.

Branchenverlierer 2009

Den größten Rückgang bei den Gehältern erleben Angestellte im Bereich Kosmetik. Im Branchenvergleich hat die Kosmetikindustrie um 2,7% abgebaut. Zur Erklärung: Der Branchenvergleich gibt an, um wie viel Prozent die jeweilige Branche unter dem Durchschnittsgehalt aus allen Branchen liegt. Der Durchschnitt beträgt 100%. Die Kosmetikbranche lag 2008 mit einem Wert von 106,5% somit um 6,5% über dem Durchschnitt. Dieser Wert hat sich im Vergleich zu 2009 um 2,7% verschlechtert. Das bedeutet: Mitarbeiter der Kosmetikbranche verdienten im vergangenen Jahr nach wie vor besser als der deutsche Durchschnittsverdiener, wenn auch nur noch um 3,8%.
Leicht verschlechtert im Vergleich zum Durchschnittseinkommen haben sich auch die Bereiche Bildung (-1,9%), Sozialarbeit (-1,1%) und Luftfahrt (-0,4%).

In diesen Branchen sind die Gehälter gestiegen

Bemerkenswert höher im Vergleich zum Vorjahr sind alleine die Gehälter im Bereich Pharma (+4,3% im Branchenvergleich). Verbessert, wenn auch nicht signifikant, hat sich zudem die Bezahlung in der Versicherungsbranche (+1,9%), der Energiebranche (+1,2%) sowie der Banken- und Immobilienbranche (jeweils um +0,6%).

Die Krise hat sich somit offenbar nicht auf die Gehaltsstrukturen deutscher Arbeitnehmer ausgewirkt. Ob zum positiven oder negativen: Insgesamt haben sich die Gehälter in Deutschland lediglich geringfügig verändert. Diese Schwankungen sind zudem jedes Jahr etwa gleich hoch.

Quelle der statistischen Daten: PersonalMarkt

© StepStone 2010

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