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Checkliste: Typische Fehler im Lebenslauf

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Erfahren Sie, wie Sie die typischen Fehler beim Erstellen des Lebenslaufes vermeiden.

Ein roter Faden: das A&O des Lebenslaufs

Ihre berufliche Laufbahn muss selbstverständlich lückenlos dokumentiert werden. Zusatzqualifikationen, Nebentätigkeiten oder besuchte VHS Kurse hingegen sollten nur dann angegeben werden, wenn sie in inhaltlichem Bezug zu der angestrebten Position stehen. Welche Angaben hier tatsächlich Sinn machen, verrät Ihnen das Anforderungsprofil der Stellenanzeige. Beim Lebenslauf gilt die Faustregel: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.


Mangelnde Aussagekraft

Neben einer klaren Struktur ist vor allem die Aussagekraft Ihres Lebenslaufs wichtig. Es bringt nichts, einzelne Karrierestationen simpel aufzuzählen. Der Personalentscheider möchte erfahren, was hinter den Jobbezeichnungen steckt. Daher ist es sinnvoll, jede Station mit 3-5 Stichpunkten zu ergänzen, die Ihre wichtigsten Zuständigkeiten und Kompetenzen knapp aber präzise erläutern. Je länger eine Stelle zurückliegt, desto knapper kann die passende Inhaltsbeschreibung sein.
Eine solche Erläuterung macht erst Recht Sinn, wenn Sie im fremdsprachigen Ausland gearbeitet haben, und sich die Bedeutung des Jobtitels nicht auf den ersten Blick erschließen lässt.
 

Zu dick auftragen

Ein roter Faden ergibt sich nur dann, wenn Sie Ihren Lebenslauf individuell auf das Stellenprofil zuschneiden. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie ungeniert übertreiben oder gar lügen dürfen. Flunkereien zu Fremdsprachenkenntnissen können durch einen simplen Test im Bewerbungsgespräch mit dem Personaler enttarnt werden. Mangelnde Soft Skills fallen spätestens im Joballtag auf. Bei größeren Flunkereien machen Sie sich unter Umständen sogar strafbar und verlieren Ihren Job.


Schlechte Struktur

Versuchen Sie sich in die Lage eines Personalers hineinzuversetzen, der jeden Tag mehrere Bewerbungsmappen prüfen muss. Wenn Sie es schaffen, Ihre Schlüsselkompetenzen so knapp und übersichtlich wie möglich zu präsentieren, erleichtern Sie ihm seine Arbeit erheblich und fallen automatisch positiv auf. Ihr Lebenslauf soll eine maximale Länge von zwei Seiten nicht überschreiten. Wählen Sie eine gut leserliche Schriftart und -größe. Ideal sind Arial oder Times New Roman in Größe 11-12.


Was Sie weglassen dürfen

Nennen Sie lediglich Ihren höchsten Bildungsabschluss. Der Personaler interessiert sich weder für Ihren Grundschulaufenthalt, noch für den Schulwechsel nach der 10. Klasse, es sei denn, Sie bewerben sich um einen Ausbildungsplatz.
Vollkommen überholt sind Angaben zu Eltern, Geschwistern oder Staatsangehörigkeit. Informationen zu Parteizugehörigkeiten oder Konfession sind nur dann sinnvoll, wenn Sie sich in entsprechenden Bereichen bewerben.

Weitere Tipps zum Lebenslauf:

© StepStone 2010

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