| Datensicherheit  | Kontakt  | Über StepStone  | Wählen Sie eine Sprache aus: DE EN
StepStone.de ist Website des Jahres
Jobsuche
(Jobtitel, Firmenname oder ID)
(Ort oder 5-stellige PLZ)
(optional)

Arbeitszeugnis: Welche Rolle spielt es bei der Bewerbung?

20

Neuer Job, Arbeitsplatzwechsel, Freistellung? Denken Sie an Ihr Zeugnis - das Arbeitszeugnis als Ihre Empfehlung für die Karriere!

Als Hannah P. an diesem Morgen zu ihrem Chef gebeten wird, schwant ihr Böses. Und ihre schlimmsten Befürchtungen werden kurz darauf wahr. "Frau P.", sagt ihr Chef und hebt bedauernd die Schultern, " wir müssen Ihnen leider betriebsbedingt kündigen." Das Damoklesschwert der Entlassung schwebte schon eine Weile über ihr. Schließlich wurde durch die Fusion ihres Unternehmens mit dem Marktführer der Branche die Arbeit ihrer Abteilung ganz vom neuen Partner übernommen. Hannah P. ist wie gelähmt. Was nun? Die Entlassungswelle in deutschen Unternehmen rollt weiter. Eine Garantie auf einen lebenslangen Arbeitsplatz kann heute keiner mehr haben. Leider - aber es kommt im Falle eines Falles auf ein gutes Zeugnis an, das Ihnen den Ein- bzw. Umstieg erleichtert.

Leistung auf den Punkt gebracht

Zeugnisse und Zertifikate jeder Art gehören zum modernen Arbeitsleben dazu. Der Beurteilung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber kommt beim Bewerbungsverfahren zwar nicht die alleinige Bedeutung zu, es ist aber ein sehr wichtiger Bestandteil jeder Bewerbungsmappe. Auch wenn viele Personalentscheider verstärkt auf den Lebenslauf des Bewerbers achten und sich gerne auf das eigene Gespür verlassen, der Meinung des vorherigen Arbeitgebers wird ein besonderes Gewicht zugeschrieben und das kann mitunter das berühmte Zünglein an der Waage sein.
Das Zeugnis ist die Quintessenz einer oft jahrelangen Zusammenarbeit unter allen nur erdenklichen Umständen. Personaler erhoffen sich darin Aufschluss über die sozialen Kompetenzen eines Arbeitnehmers, die nicht aus der Auflistung theoretischer Qualifikationen oder auf den ersten Blick erkennbar sind.

Auf die Formulierung kommt es an

In jedem Fall ist das Arbeitszeugnis die Gelegenheit, einem verdienten Mitarbeiter mit einem sehr guten Zeugnis eine glänzende berufliche Zukunft zu ermöglichen oder dem potenziellen nächsten Arbeitgeber diskret auf mögliche Schwächen des Bewerbers hinzuweisen. Für den Arbeitnehmer bedeutet der Inhalt eines Arbeitszeugnisses eine Art persönliche Standortbestimmung, ein Feedback im Bezug auf seine Fähigkeiten. Er zeigt aber insbesondere den Grad der persönlichen Wertschätzung des ehemaligen Arbeitgebers.
Das Verfassen eines Arbeitszeugnisses verunsichert Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gleichermaßen, selbst wenn es "im besten gegenseitigen Einvernehmen" oder wohlwollender Absicht geschieht. Tausende Streitigkeiten um beabsichtigte oder unbeabsichtigte Fehler in Form und Formulierung eines Arbeitszeugnisses gehören heute zur Tagesordnung der deutschen Arbeitsgerichte. Die Verunsicherung entsteht vor allem durch die Verwendung der Zeugnissprache und der ihr eigenen Regeln und Eigentümlichkeiten. Schon längst ist sie keine Geheimsprache mehr im klassischen Sinn, hat aber dennoch ihre Tücken und will daher richtig angewandt werden. Tabu sind im Arbeitszeugnis z.B. Gründe für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Gewerkschaftsmitgliedschaft, Parteizugehörigkeit oder auch Krankheiten.

Professionelle Unterstützung bringt Sie ans Ziel

Die Gründe dafür reichen sehr weit zurück und lassen deutlich erkennen, warum seine Bedeutung bis zum heutigen Tag so wichtig ist. Wenn Sie mehr über dieses spannende und wichtige Thema erfahren wollen, dann erhalten Sie weitere Informationen und einen Überblick über unsere Angebote auf www.berufsstrategie.de


© Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader

Social Bookmarks
Diese Seite drucken

Seite drucken